Juli 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Carl Seffner

Carl Seffner

Carl Seffner

Carl Ludwig Seffner wurde am 19. Juni 1861 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Schuhmachers ließ sich zunächst als Lithograph ausbilden. Anschließend studierte Seffner an der Leipziger Kunstakademie bei Melchior zur Straßen. Carl Seffner ging kurze Zeit nach Berlin und hielt sich von 1886 bis 1888 in Italien und Paris auf. 1889 kehrte er nach Leipzig zurück und widmete sich überwiegend der Porträtbildnerei. Von 1889 bis 1893 führte Seffner für die Universität Leipzig die Marmorbüsten von Anton Springer, Carl Thiersch, Bernhard Windscheid und Carl Ludwig aus.

1895 wurde beim Umbau der Leipziger Johanniskirche das mutmaßliche Grab von Johann Sebastian Bach geöffnet. Der Anatom Wilhelm His ordnete den gefundenen Schädel Johann Sebastian Bach zu. His und Seffner rekonstruierten den Schädel anatomisch. Seine Verdienste in der bildhaften Rekonstruktion brachten Carl Seffner 1909 die medizinische Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig ein.

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Leipziger Persönlichkeiten – Käthe Windscheid

Käthe Windscheid

Käthe Windscheid

Katharina Charlotte Friederieke Auguste Windscheid, genannt Käthe wurde am 28. August 1859 in München als Tochter von des Juristen und Rechtslehrers Bernhard Windscheid geboren. Nach dem Besuch der Höheren Töchterschule in München legte sie nach Auslandsaufenthalten in Genf und London 1882 in Berlin das Sprachlehrerinnenexamen ab. Von 1885 bis 1890 arbeitete Käthe Windscheid an der Teichmannschen Privatschule in Leipzig und erwarb 1890 in Dresden den Abschluss einer Volksschullehrerin.

Käthe Windscheid studierte als Gasthörerin an den Universitäten in Leipzig, München und Heidelberg. Am 16. Februar 1895 promovierte sie als erste Frau an der Universität Heidelberg zum Doktor. Windscheid der erste weibliche Doktor der Philosophie in Deutschland.

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Leipziger Persönlichkeiten – Bernhard Windscheid

Bernhard Windscheid

Bernhard Windscheid

Bernhard Windscheid wurde am 26. Juni 1817 in Düsseldorf geboren. 1847 kam Windscheid an die Universität Leipzig. Bernhard Windscheid hatte die Absicht, das römische recht als Ganzes für das Deutsche Reich zu übernehmen.

Zwischen 1880 und 1883 war Windscheid Mitglied der Kommission zur Ausarbeitung des Bürgerlichen Gesetzbuches. Windscheids „Lehrbuch des Pandekenrechts“ hatte entscheidenden Einfluss auf das Bürgerliche Gesetzbuch. 1890 verlieh ihm die Stadt Leipzig das Ehrenbürgerecht.

Bernhard Windscheid starb am 26. Oktober 1892 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Windscheid

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