Juni 2022

Leipziger Persönlichkeiten – David Hoyer

David Hoyer, gemalt von Johann Kupetzky um 1711

David Hoyer, gemalt von Johann Kupetzky um 1711

David Hoyer wurde am 9. August 1667 in Auerswalde bei Chemnitz geboren. Im Juli 1703 erhielt Hoyer das Leipziger Bürgerrecht. Gelernt hatte Hoyer bei dem böhmischen Porträtmaler Johann Kupetzky. Hoyer war Königlich Polnischer, Kurfürstlich Sächsischer, Königlich Preußischer, Kurfürstlich Brandenburgischer und ab 1715 auch als Hessen-Kasselscher Hofmaler.

David Hoyer übernahm die Ausstattung des Hauses von Bürgermeister Franz Conrad Romanus am Brühl in Leipzig. Im Auftrag der Leipziger Chirurgeninnung malte Hoyer 1704 im Anatomicum der Universität fünf Deckenbilder. Hoyer schuf zahlreicher Portraits, darunter das des Bauernastronomen Christoph Arnold.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christoph Arnold

Christoph Arnold, Gemälde von Johann Heinrich Am Ende

Christoph Arnold, Gemälde von Johann Heinrich Am Ende

Christoph Arnold wurde am 17. Dezember 1650 in Sommerfeld bei Leipzig geboren. Er arbeitete als Hütejunge und als Bauer auf dem väterlichen Hof. Sein Wissen erwarb er sich nach nur neunwöchigem Schulbesuch autodidaktisch.

Arnold richtete auf dem Dachboden seines Wohnhauses ein Observatorium ein. 1682 widmete er der Stadt Leipzig ein Buch, in dem er seine Beobachtungen zu einem Kometen niederschrieb, der heute als Halley-Komet bekannt ist. Christoph Arnold erregte Aufsehen in der Fachwelt, als er 1690 den Merkurvorübergang vor der Sonne vermaß und die Größe des Merkurs im Verhältnis zur Sonne ermittelte. Lohn für diese Arbeit waren ein Geldgeschenk des Leipziger Rats und lebenslange Steuer- und Abgabenfreiheit. Christoph Arnold kämpfte gegen weit verbreiteten Aberglauben, so z.B. gegen die Vorstellung, Kometen seien Unglücksboten. Ein Krater in der Nähe des Mond-Nordpols erhielt seinen Namen.

Der Bauernastronom Christoph Arnold starb am 15. April 1695 in Sommerfeld.

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Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Arnold_(Astronom)

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Heinrich Am Ende

Johann Heinrich Am Ende

Johann Heinrich Am Ende

Johann Heinrich Am Ende wurde am 24. August 1645 in Pirna als Sohn eines Ratsherrn geboren. In Leipzig ist Am Ende erstmals 1682 nachweisbar.

Er erhielt den Auftrag für eine umfangreiche Plafondmalerei in der Handelsbörse am Naschmarkt (im 2. Weltkrieg zerstört). Johann Heinrich Am Ende war erfolgreicher Portraitmaler, von ihm stammt u.a. das Portrait des Bauernastronomen Christoph Arnold. Johann Heinrich Am Ende starb am 25. April 1695 in Leipzig.

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Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_am_Ende

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