Wittenberg – Stadt der Reformation

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg
Wittenberg ist die Wiege der Reformation. 1508 kam Martin Luther an die Universität Wittenberg. Mit der
Moral der Katholischen Kirche hatte er sich schon vorher kritisch auseinandergesetzt.
Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Beim Volk kamen seine Forderungen gut an, bei Adel und Kirche weniger. Was 1517 in Wittenberg begann, sollte bald ganz Deutschland erfassen. Mit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 endete die Einheit der christlichen Kirche. weiterlesen »
Ein Thesenanschlag, der die Welt veränderte

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg
1508 kam Martin Luther an die Universität Wittenberg. Mit der Moral der Katholischen Kirche hatte er sich schon vorher kritisch auseinandergesetzt.
Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Beim Volk kamen seine Forderungen gut an, bei Adel und Kirche weniger. Was in Wittenberg begann, sollte bald ganz Deutschland erfassen. Im Augsburger Religionsfrieden von 1555 endete die Einheit der Kirche. weiterlesen »
Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km) zwischen Potsdam (ca. 70 km) und Torgau (ca. 50 km). weiterlesen »
Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km) zwischen Potsdam (ca. 70 km) und Torgau (ca. 50 km). weiterlesen »

Markt der Lutherstadt Wittenberg
Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt mit seinen ca. 45.000 Einwohnern (2024) an der Elbe.
Die ersten verlässlichen Erwähnungen im heutigen Stadtgebiet von Wittenberg stammen aus den Jahren 973 und 1004 mit der Erwähnung von Pratau und Seegrehna. Die erste Erwähnung des Namens Wittenberg und einer Kirche erfolgte im Jahr 1174. weiterlesen »

Sebastian Fröschel
Sebastian Fröschel wurde am 24. Februar in Amberg/Oberpfalz geboren. Ab 1514 studierte Fröschel in Leipzig. Im Sommer 1519 war Sebastian Fröschel Augenzeuge der Leipziger Disputation zwischen Martin Luther und Dr. Johannes Eck. Dieses Ereignis war für den weiteren Lebensweg Fröschels prägend.
1521 erhielt Sebastian Fröschel die Priesterweihe, geriet wegen seiner reformationsfreundlichen Überzeugungen schnell in Konflikte. Im November 1522 ging Fröschel nach Wittenberg und bewegte sich im Umfeld von Martin Luther.
In seiner Schrift „Fortgesetzte Sammlung an alten und neuen theologischen Sachen“ berichtete Sebastian Fröschel von den Überlegungen, Entscheidungen und Vorgängen um Luthers Reform des Gottesdienstes, an denen auch Fröschel beteiligt war.
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Die Aktivitäten des Evangelischen Jugendbildungsprojektes Wintergrüne im Rahmen der Reformationsdekade

Superintendentur Torgau
Das Gebäude der Historischen Superintendentur in der Wintergrüne 2 selbst vermittelt Geschichte. Im Gebäude der ehemaligen Superintendentur wird das Erbe der Reformation und der Renaissance direkt erlebbar. Eine Gedenktafel über dem Eingang verweist darauf, dass im März 1530 Martin Luther, Philipp Melanchthon, Justus Jonas und Johannes Bugenhagen hier in Vorbereitung auf den Augsburger Reichstag die Torgauer Artikel vollendeten.
Die Aktionen in diesem Haus transportieren dieses Erbe anschaulich in die Lebenswelt von heute:
Auf Luthers Spuren weitergehen: „Wurzeln und Flügel“ finden
Neue Wege geht die Evangelische Kirche seit 2004 mit der bundesweit einzigartigen Ausstellung „Wurzeln und Flügel“. Die multimediale Ausstellung „Wurzeln und Flügel“ stellt die Thematiken Werte und Sinn anschaulich und unterhaltsam, dabei tiefgründig und nachhaltig dar.
Es wird ein neues Herangehen an die Fragen des Lebens provoziert, ohne Antworten vorzugeben. Der Gang durch die Räume ist ein Angebot, sich aktiv und kritisch mit Perspektiven des Lebens auseinander zu setzen.
Von einem Besucher wurde die Ausstellung beispielsweise als das „überzeugendste Konzept der Wertevermittlung“ bezeichnet. Workshops und Projekttage auf Anfrage.
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