Stadt Leipzig

Tourismusbranche in Leipzig auf Talfahrt

Der Karl-Heine-Kanal in Leipzig-Plagwitz

Es gibt kein ständiges Wachstum. Was wohl jeder weiß und doch keiner recht wahrhaben will, hat die Leipziger Tourismusbranche nun eingeholt. Die Gästezahlen sind massiv eingebrochen.

Nach einem guten Start in das Jahr 2020 kam Corona und damit die staatlich verordnete Stilllegung des gesamten Tourismusbetriebs. Hotel, Gaststätten und Anbieter touristischer Dienstleistungen durften von Mitte März bis zum 15. Mai nicht arbeiten. Doch auch seit dem 15. Mai bleiben die Gäste weitgehend aus. Die Leipziger Hotels sind zurzeit zwischen 5 und 30% ausgelastet. Nicht nur die Angst vor einer Infektion spielt dabei eine Rolle, auch ausgefallene Großveranstaltungen, Messen, Tagungen und Kongresse tragen zu diesen Zahlen bei.

Die Hoffnung ruht nun auf den Sommerferien und der Unentschlossenheit vieler Deutscher, wo sie ihren Urlaub verbringen sollen, Im Ausland mit Auflagen und Unsicherheiten? Oder in Deutschland, oder doch lieber zuhause auf dem Balkon oder im Garten? Die Hoffnungen der Leipziger Tourismusbetrieb ruhen auf der Leipziger Messe, die wieder Veranstaltungen durchführen darf, auf dem Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr zehntausende Besucher in die Stadt lockt und auf weiteren Lockerungen und einer sinkenden Angst in der Bevölkerung. Und es bleibt die Hoffnung, dass kein zweiter Lockdown kommt, dass überleben viele der Leipziger Tourismusanbieter nicht.

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Autor: Mirko Seidel am 5. Jul 2020 10:50, Rubrik: Stadt Leipzig, Tourismus, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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