Stadt Leipzig
Stadtrundgang Leipzig: Stadtteilführung Plagwitz
Leipzigs Industriegeschichte Wasser, Industrie & Wohnen in Plagwitz
Dr. Carl Heine, Rechtsanwalt und Visionär, hatte einen großen Traum. Er wollte Leipzig mit Hamburg zu verbinden mit einem 19 km langen Kanal. Damit war der Grundstein gelegt für die Entwicklung Leipzigs zur Industriestadt.Carl Heine kam nicht weit mit seinem Kanal und bis heute ist sein Traum nicht verwirklicht. Seine Vision von der Industriestadt Leipzig konnte Carl Heine verwirklichen. Plagwitz – das war Mitte des 19. Jahrhunderts ein kleines Bauerndorf. Dann kamen die Eisenbahn, die Fabriken, die Schornsteine, der Lärm und der Dreck. Rudolf Sack gründete in Plagwitz Europas größte Landmaschinenfabrik, in der größten Baumwollspinnerei auf dem europäischen Festland drehten sich 400.000 Spindeln. Das erste Versandhaus Deutschlands, Mey & Edlich, wurde in Plagwitz eröffnet.
Leerstand, Verfall, Abgase und Dreck stinkende Gewässer – das war Plagwitz 1990. In der DDR wollte man in Plagwitz nicht wohnen. Nach 1990 wurden die meisten Betriebe geschlossen und tausende Arbeitsplätze gingen verloren. Das Ende schien besiegelt. Doch es kam anders. Plagwitz wurde lebendig und bunt. Die Lage am Wasser war früher Voraussetzung für die Industrie. Heute ist Plagwitz Stadtteil am Wasser, lebt vom und am Wasser.Ich lade Sie ein zu einem Besuch im Leipziger Stadtteil Plagwitz.
Für diese Stadtteilführung durch Plagwitz
können Sie mich als Gästeführer buchen.
Dieser Stadtteilrundgang durch Plagwitz kann kombiniert werden mit einer ca. 75 minütigen Bootsfahrt über die Flüsse und Kanäle.
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Autor: Mirko Seidel am 26. März 2026 09:41, Rubrik: Stadt Leipzig, Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten, Stadtteilführung, Tourismus, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,




