Mai 2015

Kaisersaal Schwarzburg – Ruhmeshalle und Ahnensaal

Schwarzburg, Kaisersaal

Hoch über der Schwarza stehen die Reste des Residenzschlosses Schwarzburg. 1123 erstmals als Stammsitz eines Grafen von Schwarzburg urkundlich erwähnt, wurde die Burg im 18. Jahrhunderts zu einer barocken Residenz umgebaut und war Sommersitz und bevorzugter Jagdaufenthalt der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. 1940 begann der Umbau zu einem „Reichsgästeheim“, der 1943 abgebrochen wurde. Dieses unvollendete Projekt hinterließ das einst beeindruckende Schlossensemble als Bauruine.

Von der Gesamtanklage konnte das barocke Kaisersaalgebäude mit der sich anschließenden Gartenterrasse restauriert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Der Kaisersaal entstand zwischen 1713 und 1719 im Zusammenhang mit der 1710 erfolgten Erhebung der Schwarzburger Grafen in den Reichsfürstenstand. Die Standeserhöhung fand ihren architektonischen und bildkünstlerischen Ausdruck in dem imposanten Gebäude. Gleichsam als Ruhmeshalle und Ahnensaal der gesamten schwarzburgischen Dynastie zeigt es zwischen den Kaiserbildnissen des Heiligen Römischen Reiches von Julius Cäsar bis Karl VI. auch den lediglich für wenige Monate regierenden König Günther XXI. von Schwarzburg (1304 bis 1349) als Ahnherren des Hauses Schwarzburg. Das Kaisersaalprogramm wird bekrönt durch ein Deckengemälde im lichtdurchfluteten Kuppelbereich der Laterne, das auf die Gründungslegende des Hauses Schwarzburg verweist.

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Burg Tangermünde (bei Magdeburg)

Tangermünde, Burg

Tangermünde ist eine Kleinstadt im Süden des Landkreises Stendal in der Altmark. Tangermünde liegt an der Elbe, nordöstlich von Magdeburg (ca. 74 km) zwischen Stendal (ca. 12 km) und Genthin (ca. 30 km). weiterlesen »

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Exkursion zu Burgen und Schlössern im Egerland (Tschechische Republik)

Burg Elbogen (Loket) an der Eger

Burg Elbogen (Loket) an der Eger

Die Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung brach im Spätsommer 2014 zu einer Exkursion in die Tschechische Republik auf. Ziel war das Egerland. Diese historische Landschaft ist reich an Burgen und Schlössern und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Germanen und Slawen, Bayern, Deutsche, Österreicher und Tschechen prägten prägten Landschaft und Kultur im Egerland.

Geschichte

Altstadt von Elbogen (Loket) an der Eger

Altstadt von Elbogen (Loket) an der Eger

Das Egerland ist eine Landschaft im Westen Böhmens und Nordosten Bayerns. Benannt ist sie nach dem Fluss Eger, der im bayerischen Fichtelgebirge entspringt, südlich an Vogtland und Erzgebirge vorbeifließt und bei Aussig (Usti Nada Labem) in die Elbe mündet.

Das historische Egerland umfasste zwischen 1322 und 1806 das Egerer Becken und die Stadt Eger (Cheb). Die Städte Karlsbad (Karlovy Vary), Elbogen (Loket), Sokolov (Falkenau) Marienbad (Mariánské Lázne), Tepl (Tepla) und Luditz (Zlutice) lagen einst außerhalb des Gebietes. Zwischen 1938 und 1945 reichte der Regierungsbezirk Eger im Süden bis an die Stadt Pilsen und im Osten bis nach Kaaden (Kadan) und Saaz (Zatec).

Bereits in der Antike war das Gebiet besiedelt von den Naristern. In römischer Zeit geriet es unter germanischen Einfluss. In der Zeit der Völkerwanderung besiedelten es die Slawen.

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Burg Mylau (bei Chemnitz)

Mylau, Burg

Mylau ist eine Kleinstadt im Norden des Vogtlandkreises. Mylau liegt im Vogtland, südwestlich von Chemnitz (ca. 64 km) zwischen Reichenbach (ca. 7 km) und Plauen (ca. 24 km). weiterlesen »

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