März 2026

Leipzig erleben – Kombitour Wasserstadt Leipzig

Die Wasserstadt Leipzig erleben vom Land, vom Wasser & aus der Luft

Karl-Heine-Bogen Plagwitz

Karl-Heine-Bogen Plagwitz

Leipzig ist Wasserstadt. Das glauben Sie nicht? Dann überzeugen Sie sich selbst.

Durch Leipzig fließen die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe und die Luppe, weitere Flüsschen, Kanäle und Bäche – insgesamt ca. 250 km Wasserläufe gibt es im Stadtgebiet von Leipzig.

Lernen Sie die Wasserstadt Leipzig an einem Tag kennen. Los geht es mit einer Stadtrundfahrt oder einem Stadtrundgang. Nach dem Mittagessen geht es mit einem Fahrgastboot über die Leipziger Flüsse und Kanäle. Der Nachmittag klingt aus auf dem Cityhochaus mit einem grandiosen Blick von der Aussichtsplattform über Leipzig, Kaffee und Kuchen. weiterlesen »

Stadtführung Luther in Leipzig

„Leipzig, Du böser Wurm …“

Gedenktafel Luther-Predigt in der Thomaskirche zu Leipzig

Gedenktafel Luther-Predigt in der Thomaskirche zu Leipzig

Voller Zorn sprach Martin Luther in einem Tischgespräch über Leipzig:
„Leipzig ist wie Sodom und Gomorra. Mit Hurerei und Wucher überschüttet, darum kann’s ihnen nicht wohl ergehen. Es geschieht ihnen recht: sie wollten’s nicht anders haben. Ich bin da gewesen, will aber nun nicht mehr hinkommen. Oh Leipzig, du bist ein böser Wurm. Über dich wird ein großes Unglück gehen. Ich werde es zwar nicht erleben, aber die Schüler auf den Gassen werden’s erleben. Im Jahre 47 wird ein Unglück über sie gehen, im Jahre 52 wird sie Not leiden, im Jahr 54 wird Leipzig eine Stadt gewesen sein.“

Nun, auch Martin Luther irrte. Mehrmals war Luther in Leipzig, in Auerbachs Keller bei Dr. Heinrich Stromer hat er gespeist und gezecht. Die Leipziger Disputation 1519 machte aus dem Kirchenkritiker Luther den Reformator. 1539 predigte Martin Luther in der Thomaskirche und Herzog Heinrich der Fromme von Sachsen führte die Reformation ein. 1545 weihte Luther die Paulinkerkirche zur ersten evangelischen Universitätskirche in Deutschland. weiterlesen »

Stadtführung durch das Graphische Viertel in Leipzig

Buchstadt Leipzig – das Graphische Viertel

Reclam-Haus Leipzig

Reclam-Haus Leipzig

1485 wird mit Konrad Kachelofen der erste ansässige Drucker in Leipzg erwähnt. 400 Jahre später ist Leipzig die wichtigste deutsche Verlags- und Buchstadt. Die Ostvorstadt wird zum Zentrum des Verlags- und Buchwesens. Große Namen waren hier ansässig – Brockhaus, Reclam, Seemann, Breitkopf & Härtel.

Es kamen mehrere glückliche Umstände zusammen. Die Erfindung der Eisenbahn, die Erfindung der Papierherstellung aus Holz, erste Papierfabriken und ein weitgehend unbebautes Gelände nahe den Leipziger Bahnhöfen.

Östlich der Innenstadt entstand im 19. Jahrhundert das wichtigste deutsche Verlags- und Druckereiviertel. Da der Platz nicht ausreichte, gründeten die Drucker und Verleger ihre Unternehmen auch in Reudnitz und im Seeburgviertel. Leipzig war die wichtigste deutsche Verlags- und Buchstadt, über 2.000 Verlage und Druckerein druckten jedes 5. Buch in Deutschland.

Der 2. Weltkrieg zerstörte vieles, doch viel lässt sich auch heute noch im Graphischen Viertel über die Buch- und Verlagsstadt Leipzig erzählen. Fast eine Randnotiz ist, das auch Clara und Robert Schumann im Graphischen Viertel wohnten.

Ich lade Sie ein zu einem Rundgang durch das Graphische Viertel in Leipzig zur Geschichte der Buchstadt Leipzig.

Für diese Führung durch das Graphische Viertel in Leipzig
können Sie mich als Gästeführer buchen.

 
 
 

Architekturführung Architektur der DDR in Leipzig

Vom „Stalinbarock“ zum WBS 70

Wohnbebauung am Roßplatz in Leipzig

Wohnbebauung am Roßplatz in Leipzig

Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges stand man auch in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir wieder auf? Staatlicher Einfluss auf Städtebau und Architektur in der DDR machten es den Architekten und Stadtplanern oft schwer.

Es wurde nach sowjetischem Vorbild gebaut im Stil der Nationalen Bautradition, auch „Stalinbarock“ genannt. So entstanden große Wohnhäuser. Das erste Haus, dass in Leipzig nach dem 2. Weltkrieg neu gebaut wurde, war der Messehof. Mit dem Opernhaus entstand 1960 der erste und auch einzige Opernhausneubau in der DDR. Die Hauptpost am Augustusplatz zählt zu den Ikonen der Ostmoderne. Mit den Neuen Gewandhaus am Augustusplatz schuf die DDR eines der besten Konzerthäuser der Welt.

Seit den 1960er Jahren wurden in Großtafelbauweise gebaut. Die Westvorstadt sollte in den 1980er Jahren zum neuen Ausgeh- und Vorzeigeviertel in Leipzig werden. Auch in der Innenstadt wurden Lücken mit Plattenbauten geschlossen.

Manches Gebäude wurde nach 1990 wieder abgerissen, wie das Messeamt. Doch auch heute lässt sich in der Innenstadt von Leipzig die Architektur aus der DDR erleben.

Ich lade Sie ein zu einem Architekturrundgang zur Architektur der DDR in Leipzig.

Für diese Architekturführung durch Leipzig
können Sie mich als Gästeführer buchen.

 
 
 

Nachtwächter-Rundgang – Leipzig erleben am Abend

Nachtwächter Bremme auf dem Leipziger Markt

Nachtwächter Bremme auf dem Leipziger Markt

Wenn sich der Abend über die Stadt legt, beginnt der Rundgang des Nachtwächters Bremme® in Leipzig.

„Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen …“. Nachtwächter Bremme® nimmt Sie mit auf seinen Rundgang durch das abendliche Leipzig und erzählt, wie es früher war im alten Leipzig. Spannende und kuriose Geschichten bringt er zu Gehör. weiterlesen »

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