Architekturführung
Architekturführung Architektur der DDR in Leipzig
Vom „Stalinbarock“ zum WBS 70
Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges stand man auch in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir wieder auf? Staatlicher Einfluss auf Städtebau und Architektur in der DDR machten es den Architekten und Stadtplanern oft schwer.Es wurde nach sowjetischem Vorbild gebaut im Stil der Nationalen Bautradition, auch „Stalinbarock“ genannt. So entstanden große Wohnhäuser. Das erste Haus, dass in Leipzig nach dem 2. Weltkrieg neu gebaut wurde, war der Messehof. Mit dem Opernhaus entstand 1960 der erste und auch einzige Opernhausneubau in der DDR. Die Hauptpost am Augustusplatz zählt zu den Ikonen der Ostmoderne. Mit den Neuen Gewandhaus am Augustusplatz schuf die DDR eines der besten Konzerthäuser der Welt.
Seit den 1960er Jahren wurden in Großtafelbauweise gebaut. Die Westvorstadt sollte in den 1980er Jahren zum neuen Ausgeh- und Vorzeigeviertel in Leipzig werden. Auch in der Innenstadt wurden Lücken mit Plattenbauten geschlossen.
Manches Gebäude wurde nach 1990 wieder abgerissen, wie das Messeamt. Doch auch heute lässt sich in der Innenstadt von Leipzig die Architektur aus der DDR erleben.
Ich lade Sie ein zu einem Architekturrundgang zur Architektur der DDR in Leipzig.
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Autor: Mirko Seidel am 13. März 2026 09:56, Rubrik: Architekturführung, Stadt Leipzig, Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten, Tourismus, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,



