Die Wasserstadt Leipzig erleben vom Land, vom Wasser & aus der Luft

Karl-Heine-Bogen Plagwitz
Leipzig ist Wasserstadt. Das glauben Sie nicht. Dann überzeugen Sie sich selbst.
Durch Leipzig fließen die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe und die Luppe, weitere Flüsschen, Kanäle und Bäche – insgesamt ca. 250 km Wasserläufe gibt es im Stadtgebiet von Leipzig.
Lernen Sie die Wasserstadt Leipzig an einem Tag kennen. Los geht es mit einer Stadtrundfahrt oder einem Stadtrundgang. Nach dem Mittagessen geht es mit einem Fahrgastboot über die Leipziger Flüsse und Kanäle. Der Nachmittag klingt aus auf dem Cityhochaus mit einem grandiosen Blick von der Aussichtsplattform über Leipzig, Kaffee und Kuchen.
Lassen Sie sich verzaubern von der Wasserstadt Leipzig. Dieses Tagesangbeot kann nach ihren Wünschen gestaltet werden, z.B. auch mit einem Ausflug in das Leipziger Neuseenland oder einem thematischen Stadtrundgang.
Ich lade Sie ein zu einem Besuch in der Wasserstadt Leipzig.
Für diese Kombitour in der Wasserstadt Leipzig
können Sie mich als Gästeführer buchen.
„Leipzig, Du böser Wurm …“

Gedenktafel Luther-Predigt in der Thomaskirche zu Leipzig
Voller Zorn sprach Martin Luther in einem Tischgespräch über Leipzig:
„Leipzig ist wie Sodom und Gomorra. Mit Hurerei und Wucher überschüttet, darum kann’s ihnen nicht wohl ergehen. Es geschieht ihnen recht: sie wollten’s nicht anders haben. Ich bin da gewesen, will aber nun nicht mehr hinkommen. Oh Leipzig, du bist ein böser Wurm. Über dich wird ein großes Unglück gehen. Ich werde es zwar nicht erleben, aber die Schüler auf den Gassen werden’s erleben. Im Jahre 47 wird ein Unglück über sie gehen, im Jahre 52 wird sie Not leiden, im Jahr 54 wird Leipzig eine Stadt gewesen sein.“
Nun, auch Martin Luther irrte. Mehrmals war Luther in Leipzig, in Auerbachs Keller bei Dr. Heinrich Stromer hat er gspeist und gezecht. Die Leipziger Disputation 1519 machte aus dem Kirchenkritiker Luther den Reformator. 1539 predigte Martin Luther in der Thomaskirche und Herzog Heinrich der Fromme von Sachsen führte die Reformation ein. 1545 weihte Luther die Paulinkerkirche zur ersten evangelischen Universitätskirche in Deutschland. weiterlesen »
Historismus & Jugendstil – wo Leipzig am schönsten ist

Wohnhaus Liviastraße 6 Leipzig
Ideal zum bauen war das gelände nordwestlich der Innenstadt von Leipzig nicht. Wasser, Sumpf, viele Mücken. Es brauchte eine Vision. Die hatte die Leipziger Kaufmanns- und bankierfamilie Frege.
Sie ließ das Gelände aufschütten und parzellieren. So entstand das Waldstraßenviertel in Leipzig, eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland. weiterlesen »
Der Geheimtipp in Leipzig

Villa Kestenbaum in der Richterstraße Leipzig
Die Nordvorstadt ist ein echter Geheimtipp in Leipzig. Zwischen Nordplatz, Gohliser Straße und Eutritzscher Straße steht ein schönes Stück Leipzig.
Die wachsende Stadt erfoderte mehr Wohnraum, öffentliche Gebäude und auch das Militär brauchte neue Bauten. Zwischen der Altstadt Leipzig und Gohlis begann die Bebauung im späten 19. Jahrhundert. Industrie siedelte sich nicht an und so wurden vor allem Wohnhäusern für die betuchtere Bevölkerung gebaut, Villen, Schulen und Verwaltungsgebäude. Schmuckplätze entstanden und die Michaeliskirche. weiterlesen »
Buchstadt Leipzig – das Graphische Viertel

Reclam-Haus Leipzig
1485 wird mit Konrad Kachelofen der erste ansässige Drucker in Leipzg erwähnt. 400 Jahre später ist Leipzig die wichtigste deutsche Verlags- und Buchstadt. Die Ostvorstadt wird zum Zentrum des Verlags- und Buchwesens. Große Namen waren hier ansässig – Brockhaus, Reclam, Seemann, Breitkopf & Härtel.
Es kamen mehrere glückliche Umstände zusammen. Die Erfindung der Eisenbahn, die Erfindung der Papierherstellung aus Holz, erste Papierfabriken und ein weitgehend unbebautes Gelände nahe den Leipziger Bahnhöfen.
Östlich der Innenstadt entstand im 19. Jahrhundert das wichtigste deutsche Verlags- und Druckereiviertel. Da der Platz nicht ausreichte, gründeten die Drucker und Verleger ihre Unternehmen auch in Reudnitz und im Seeburgviertel. Leipzig war die wichtigste deutsche Verlags- und Buchstadt, über 2.000 Verlage und Druckerein druckten jedes 5. Buch in Deutschland.
Der 2. Weltkrieg zerstörte vieles, doch viel lässt sich auch heute noch im Graphischen Viertel über die Buch- und Verlagsstadt Leipzig erzählen. Fast eine Randnotiz ist, das auch Clara und Robert Schumann im Graphischen Viertel wohnten.
Ich lade Sie ein zu einem Rundgang durch das Graphische Viertel in Leipzig zur Geschichte der Buchstadt Leipzig.
Für diese Führung durch das Graphische Viertel in Leipzig
können Sie mich als Gästeführer buchen.
Vom „Stalinbarock“ zum WBS 70

Wohnbebauung am Roßplatz in Leipzig
Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges stand man auch in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir wieder auf? Staatlicher Einfluss auf Staädtebau und Architektur in der DDR machten es den Architekten und Stadtplanern oft schwer.
Es wurde nach sowjetischem Vorbild gebaut im Stil der Nationalen Bautradition, auch „Stalinbarock“ genannt. So entstanden große Wohnhäuser. Das erste Haus, dass in Leipzig nach dem 2. Weltkrieg neu gebaut wuirde, war der Messehof. Mit dem Opernhaus entstand 1960 der erste und auch einzige Opernhausneubau in der DDR. Die Hauptpost am Augustusplatz zählt zu den Ikonen der Ostmoderne.
Seit den 1960er Jahren wurden in Großtafelbauweise gebaut. Die Westvorstadt sollte in den 1980er Jahren zum neuen Ausgeh- und Vorzeigeviertel in Leipzig werden. Auch in der Innenstadt wurden Lücken mit Plattenbauten geschlossen.
Manches Gebäude wurde nach 1990 wieder abgerissen, wie das Messeamt. Doch auch huete lässt sich in der Innenstadt von Leipzig die Architektur aus der DDR erleben.
Ich lade Sie ein zu einem Architekturrundgang zur Architektur der DDR in Leipzig.
Für diese Architekturführung durch Leipzig
können Sie mich als Gästeführer buchen.
Zwischen Villen und sozialem Wohnungsbau

Villa Karl-Schurz-Straße 4 Leutzsch (ehem. Gartenhaus Dr. Hahn)
Leutzsch mag auf den ersten Blick kein interessanter Stadtteil von Leipzig sein. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich, das es auch in Leutzsch interessantes zu entdecken gilt.
Das kleine Dorf spielte im Mittelalter eine wichtige Rille für die Verteidigung der Stadt Leipzig. Davon zeugt heute noch die Wasserburg. Um 1900 entwickelte sich Leutzsch zum Industrie- und Arbeiterstadtteil. Leipziger Unternehmer bauten sich ein prächtiges Villenviertel, darunter die Rauchwarenhändlerfamilie Thorer.
In den 1920er Jahren ließ Stadtbaurat Hubert Ritter große Wohnanlagen für den sozialen Wohnungsbau errichten, darunter den eindrucksvolle „Rote Ochsen“.
Ich lade Sie ein zu einem Besuch im Leipziger Stadtteil Leutzsch.
Für diese Stadtteilführung durch den Leipziger Stadtteil Leutzsch
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Wilhelminischer Glanz – Leipzig zur Kaiserzeit

Portal des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig
Erst späte begann die Bebauung der südwestlichen Vorstadt von Leipzig, dafür aber um so prächtiger. Neue Gebäude brauchten die wohlhabende Bürgerstadt und das Kaiserreich.
Der Justizpalast, Hochschulbauten und eine der schönsten Universitätsbibliotheken wurden gebaut. Hinzu kamen Villen Leipziger Unternehmer, prächtige Wohnhäuser und das (Neue) Gewandhaus.
Über 80% dieser Pracht wurden im 2. Weltkrieg zerstört. Das Musikviertel geriet in Vergessenheit, bis in den 1970er Jahren die Bebauung mit Wohnblöcken begann. Nie zu Ende gebaut, schlummerte das Musikviertel bis 1990 vor sich hin.
Was geblieben ist von der einstigen Pracht, wurde aufwändig saniert. Die Lücken werden bebaut und so bietet das Musikviertel heute eine spanndene Mischung aus Alt und Neu.
Ich lade Sie ein zu einem Besuch im Leipziger Musikviertel.
Für diese Stadtteilführung durch das Musikviertel in Leipzig
können Sie mich als Gästeführer buchen.
Leipzigs Industriegeschichte

Verzinkerei Grohmann & Frosch Plagwitz (Stelzenhaus)
Dr. Carl Heine hatte einen großen Traum – Leipzig mit Hamburg zu verbinden. Einen Kanal wollte er bauen für sein Indsutriegebiet Plagwitz.
Heines Vision vom Kanal ist bis heute nicht fertiggestellt. Seine Vision von der Industriestadt Leipzig konnte Carl Heine verwirklichen. Plagwitz – das waren Fabriken, Schornsteine, Eisenbahngleise. Europas größte Landmaschinenfabrik, die größte Baumwollspinnerei auf dem europäischen Festland, das erste Versandhaus Deutschlands, Mey & Edlich – das war Plagwitz bis 1990. weiterlesen »
Vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort

Das Gohliser Schlösschen
„Wems zu wohl ist, der zieht nach Gohlis“, so hieß es im 19. Jahrhundert, als aus dem kleinen Bauerndorf Gohlis einer der schönsten Stadtteile von Leipzig wurde.
Gegründet um 700 von slawischen Siedlern, blieb Gohlis über Jahrhunderte eine kleines Dorf am Rand der sumpfigen Aue der Pleiße. Doch schon im 18. Jahrhundert kamen die Leipziger Bürger zur Somnmerfrische nach Gohlis. Der Leipziger Ratsherr Richter ließ sich 1756 das Gohliser Schlösschen bauen, der letzte erhaltene barocke Bürgergarten in Leipzig. weiterlesen »
Bauen in den 1920er Jahren in Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig
Das Bauen in den 1920er Jahren war von vielen Strömungen geprägt. Wie sollen wir bauen? – das war die Frage der Zeit zwischen den Weltkriegen. Wirtschaftliche Zwänge, politische Unstabilität, die zweite Welle der Industriealisierung nahmen auch Einfluss auf die Architektur.
Leipzig erlebte nach dem 1. Weltkrieg einen Aufschwung. Vor allem die Leipziger Messe wuchs stark und machte Leipzig zur Weltmessestadt. Neue Flächen und Gebäude für die Messe waren notwendig. Dagegen stand eine massive Wohnungsnot, die mit den herkömmlichen individuell geplanten und gebauten Wohnhäusern nicht zu bewältigen war. weiterlesen »

Mädler-Passage Leipzig,
Leipzigs Glanz & Gloria – das sind seine Höfe und Passagen. Etwa 30 dieser besonderen Orte gibt es in der Innenstadt von Leipzig. Von schlicht bis prächtig, von alt bis modern.
Leipzig war seit dem Mittelalter ein Ort des Handels und der Messe. Die kleine Innenstadt setzte schnell Grenzen für den wachsenden Warenstrom. Und so bauten die Leipziger Kaufleute im 18. Jahrhundert große Durchgangshöfe. Im 19. Jahrhundert kamen die Passagen hinzu. Auch wenn die Messe heute nicht mehr in der Innenstadt stattfindet, wird das Motiv der Höfe und Passagen bis heute in der Leipziger Innenstadt umgesetzt. weiterlesen »

Nikolaikirche und Nikolaisäule in Leipzig
Im Herbst 1989 gingen in der DDR zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen das kommunistische System der SED und für Freiheit und Demokratie zu demonstrieren. „Wir sind das Volk“ – dieser Ruf erschallte von den Straßen in alle Welt.
Leipzig war ein Schwerpunkt der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 und des Aufstandes gegen das Regime. Die Weltmessestadt war immer weltoffen. Die Messe brachte den Leipzigern die Welt zweimal im Jahr in ihre Stadt. Der schlechte Zustand vieler Gebäude in Leipzig, die katastrophale Umweltzerstörung und -verschmutzung, die Braunkohletagebaue vor den Toren der Stadt und ein in sich erstarrtes politisches System, getragen von der allgegenwärtigen Staatssicherheit trieben die Leipziger im Herbst 1989 auf die Straßen. Erst einige hundert, dann hunderttausende. weiterlesen »
Tiefer in die Geschichte der Stadt Leipzig eintauchen
Die Stadt Leipzig hat eine über 1.000jährige Geschichte. Viel ist passiert, viele Persönlichkeiten haben in Leipzig gelebt und ihre Spuren hinterlassen.
Wer tiefer in die Geschichte der Stadt Leipzig eintauchen möchte, kann eine thematische Tour unternehmen. Von Architekturführungen bis Krimitour, von Höfen & Passagen bis Herbst´89 ist vieles im Angebot. weiterlesen »
Warum soll ich eine Stadtführung in Leipzig buchen?

Alte Waage am Leipziger Markt
Die Stadt Leipzig blickt auf eine über 1000jährige Geschichte zurück. Viel ist in dieser Zeit passiert. Aus der noch unbedeutenden Messestadt wurde die Weltmessestadt.
Wohlhabende Bürger wollten zeigen, was sie haben. Die Messe platzte aus allen Nähten und damit waren neue, große Messehäuser notwendig. Kriege haben die Stadt immer wieder heimgesucht, Diktatoren haben eingegriffen. Es wurde viel gebaut, viel abgerissen und viel neu gebaut in Leipzig. weiterlesen »

Universität Leipzig
Leipzig hat ein sehr übersichtliches Stadtzentrum, nur 600 x 800 m groß. Auf dieser kleinen Fläche stehen architektonische Leckerbissen aus 8 Jahrhunderten. Wer sich für Architektur interessiert, muss nach Leipzig kommen.
Immer wieder wurde das Stadtbild von Leipzig verändert. Kriege, Abbrüche und sich wandelnde Ansprüche führten in der Geschichte der Stadt mehrmals zu Veränderungen im Stadtbild. Im 16. Jahrhundert wurde Leipzig prächtige Renaissancestadt. Im 18. Jahrhundert Barockstadt und seit der Zeit um 1900 prägen die großen Messehäuser das Bild der Innenstadt. weiterlesen »

Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Die Innenstadt von Leipzig kennen Sie bereits? Und den Rest der Stadt? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit, denn Leipzig ist viel mehr, als sein Stadtzentrum.
Schon seit dem 18. Jahrhundert zog es die Leipziger in die Dörfer vor den Toren der Stadt zur Sommerfrische. Barocke Bürgergärten entstanden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt rasant. Die Industrialisierung ließ große Wohnviertel und Villenviertel entstehen. Die Messe platzte ab 1895 aus allen Nähten, ein neues Messegelände war nötig. Die Völkerschlacht bei Leipzig tobte 1813 und einhundert Jahre später wurde das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. weiterlesen »

Die Leipziger Nachtwächterfamilie Bremme – das Original
Was macht man als Besucher der Stadt Leipzig am Abend? Einen Rundgang mit Nachtwächter Bremme®. Die Leipziger Original-Nachtwächtertour erzählt Stadtgeschichte und Persönlichkeiten auf unterhaltsame Art. Kein trockener Geschichtsrundgang. Das Leben, erzählt aus der Sicht eines Nachtwächters im 18. Jahrhundert.
So mancher anderer versucht sich an Nachtwächtertouren in Leipzig. Als moderner Nachtwächter mit digitaler Technik oder als Kopie mit Wanderstab und LED-Leuchte. Nur der Rundgang mit Nachtwächter Bremme® ist der echte Nachtwächter in Leipzig. weiterlesen »
Und sollte man eine Stadtführung buchen?

Alte Handelsbörse am Naschmarkt in Leipzig
Diese Frage kann man kurz und klar beantworten – Ja!. Leipzig gehört zu den
schönsten Großstädten Deutschlands. Handel, Messe, Industrie, Musiker, Literaten, Maler und Bürgerstolz haben die Stadt über Jahrhunderte geprägt.
Trotz Kriegen und Eingriffen in das Stadtbild konnte sich Leipzig den Charme der stolzen Bürgerstadt bewahren. Für manche ist Leipzig immer noch ein Geheimtipp. Das höre ich als Gästeführer immer wieder. „Ja, wir waren schon mal hier, vor 30 Jahren – da sah Leipzig nicht schön aus, aber heute …“. weiterlesen »

Nachtwächter Bremme auf dem Leipziger Markt
Abends zieht der Nachtwächter Bremme® seine Runden durch Leipzig. Wenn die Stadt zur Ruhe kommt, erzählt er kuriose, wunderliche Geschichten aus Leipzig und über seine Bewohner.
„Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen, unsre Glock hat acht geschlagen …“ – so ruft er den schlafenden Bürgern der Stadt zu. weiterlesen »

Die Leipziger Nachtwächterfamilie Bremme – das Original
Abend für Abend dreht die Leipziger Nachtwächterfamilie Bremme® ihre Runde durch die Leipziger Altstadt. Gern nimmt der Nachtwächter Gäste mit auf seinen Weg.
Der Rundgang mit Nachtwächter Bremme® ist DAS Leipziger Nachtwächter-Original. Mit Witz und Charme entführt der Nachtwächter Bremme® in das Leipzig der alten Zeit. weiterlesen »

Nachtwächter Bremme auf dem Leipziger Markt
Wenn sich der Abend über die Stadt legt, beginnt der Rundgang des Nachtwächters Bremme® in Leipzig.
„Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen …“. Nachtwächter Bremme® nimmt Sie mit auf seinen Rundgang durch das abendliche Leipzig und erzählt, wie es früher war im alten Leipzig. Spannende und kuriose Geschichten bringt er zu Gehör.
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Rundgang durch den alten Ortskern von Gohlis

Das Gohliser Schlösschen
„Wem´s zu wohl ist, der wohnt in Gohlis“. Dieser Spruch, der schon aus dem 18. Jahrhundert stammt, zeigt, welchen Stellenwert das Dorf Gohlis früher hatte und welchen Stellenwert der Stadtteil Gohlis-Süd bis heute hat.
Bis in das 19. Jahrhundert bestand Gohlis aus einer Straße mit 40 bis 50 Häusern, 1834 lebten hier 629 Menschen. 1890 war das Dorf zu einer Landgemeinde mit knapp 20.000 Einwohnern herangewachsen.
Die rasante Entwicklung setzte ab etwa 1870 an der Halleschen Straße (heute Georg-Schumann-Straße) ein mit dem Bau einer Actienbrauerei und den Bleichert-Werken. Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen wirkte sich die industrielle Entwicklung in Gohlis weniger aus, vor allem Handwerker und Kleinbetriebe siedelten sich hier an. Gohlis blieb der Wohnort, vor allem für das Bürgertum. Gohlis entwickelte sich zunächst nach Norden, erst um 1900 begann die Bebauung an der Gohliser Straße und den angrenzenden Gebieten. Anfang der 1930er Jahre hatte Gohlis 55.000 Einwohner.
1990 befanden sich 80% der historischen Wohngebäude in Gohlis ein einem schlechten Zustand.
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Marktplatz von Mittweida
Mittweida ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. In Mittweida leben ca. 15.000 Menschen. Die Stadt Mittweida liegt am Fluss Zschopau im Vorland des Erzgebirges. Mittweida liegt nordöstlich von Chemnitz (ca. 24 km).
Mittweida wurde 1209 erstmals erwähnt. Schon im Mittelalter war Mittweida ein Zentrum der Tuchmacherei und Leinenweberei. Mit der Gründung einer Spinnerei 1816 begann der Aufstieg der Stadt zu einer der bedeutendsten Städte der Textilindustrie in Sachsen. 1924 wurde Mittweida eine der kleinsten kreisfreien Städte in Deutschland.
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Obermarkt mit Turm der Nicolaikirche in Döbeln
Döbeln ist eine Große Kreisstadt im Norden des Landkreises Mittelsachsen. In Döbeln leben ca. 24.000 Einwohner. Döbeln liegt an der Freiberger Mulde, ca. 69 km südöstlich von Leipzig und ca. 51 km nordwestlich von Dresden.
Das „castellum Doblin“ wurde 981 erstmals genannt. Die ovale slawische Ringwallanlage wurde von einer deutschen Burg überbaut, die 1429 zerstört wurde.
Die Siedlung Döbeln entstand auf einer Insel zwischen zwei Flussarmen der Freiberger Mulde an der Kreuzung zweier Handelsstraße. Anfang des 13. Jahrhunderts bekam Döbeln Stadtrecht. Vor den Toren der Stadt entstand 1330 ein Benediktinerinnenkloster.
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Der Dom St. Peter und Paul zu Naumburg
Naumburg ist die Kreisstadt des Burgenlandkreises im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt im Saaletal im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland und im Weinbaugebiet Saale-Unstrut. Im einstigen Sitz des Bistums Naumburg leben ca. 32.000 Menschen (2023).
Naumburg wurde erstmals 1012 urkundlich erwähnt, als an der Kreuzung zweier Handelsstraßen die neue Burg des Geschlechtes der Ekkehardinger, der Markgrafen von Meißen, entstand. 1021 berichtet die Merseburger Bischofschronik von der kurz zuvor erfolgten Neugründung einer Probstei, an deren Stelle später der Dom zu Naumburg errichtet wird. weiterlesen »

Chemnitz-Kaßberg, Weststraße
Chemnitz ist eine Großstadt und die drittgrößte Stadt des Freistaats Sachsen. Die Stadt liegt am Nordrand des Erzgebirges an dem gleichnamigen Fluss. In der Stadt Chemnitz leben ca. 240.000 Menschen. Der Stadtteil Kaßberg liegt westlich der Innenstadt, auf einer Anhöbe über dem Fluss Chemnitz und dem Kappelbach.
Geschichte

Villa an der Kreuzung Kaßbergstraße/Hohe Straße
Die Bebauung des Kaßberges begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Zeit des Spätklassizismus, etwa um 1860. Der Kaßberg ist überwiegend in Blockrandbebauung bebaut. Im südlichen Bereich gibt es Straßen mit einer offenen Villenbebauung. Die Bereiche, die überwiegend in den 1960er Jahren entstanden, sind in Zeilenbauweise bebaut.
Die Bebauung des Kaßbergs erfolgte in drei Phasen:
- Phase 1: ab 1860 bis 1914,
- Phase 2: 1920er Jahre,
- Phase 3: 1950er und 1960er Jahre.
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Marktplatz in Torgau
Torgau ist die Kreisstadt des Landkreises Nordsachsen. Die Stadt an der Elbe liegt nordöstlich von Leipzig (ca. 53 km). In der Stadt Torgau leben ca. 20.200 Einwohner.
Torgau war zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert Residenz der Wettiner. In dieser Zeit erlebte die Stadt eine Blüte. Zahlreiche stattliche Bürgerhäuser im Stil der Renaissance entstanden, die der Stadt Torgau den Namen „Stadt der Renaissance“ einbrachten.
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In der Altstadt von Geithain
Geithain ist eine Kleinstadt im Süden des Landkreises Leipzig an der alten Handelsstraße von Altenburg nach Rochlitz. Die Stadt liegt südöstlich von Leipzig (ca. 50 km) zwischen Leipzig und Chemnitz (ca. 43 km).
In der Stadt an dem kleinen Flüsschen Eula leben ca. 5.500 Einwohner.
Geschichte

Im Stadtpark von Geithain
Im Jahr 1186 wird die
Siedlung Geithain nahe einer Burg erstmals erwähnt. Die
Burg befand sich anstelle der heutigen Stadtkirche St. Nicolai. Geithain liegt an der Handelsstraße von Altenburg nach Rochlitz. Die Stadt wurde auf einem langgestreckten Höhenzug über dem Flüsschen Eula angelegt. 1209 wird Geithain erstmals als Stadt genannt. Die Mauer, die die mittelalterliche Stadt umschloss, ist in großen Teilen erhalten geblieben, darunter auch die Toranlage des Unterturms und der Pulverturm.
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Die Große Kreisstadt Grimma liegt im Osten des Landkreises Leipzig, südöstlich von Leipzig (ca. 34 km) an der Bundesstraße B 107 (Chemnitz – Dessau) und an der Autobahn A 14 (Leipzig – Dresden). In der Stadt an der Mulde leben ca. 27.000 Einwohner (2023). Grimma mit seinem historischen Stadtkern ist ein Kleinod unter den sächsischen Städten.
Geschichte

Grimma, Fenster der Stadtkirche Unser Lieben Frauen
Um 1170 wird an der Straße von Merseburg nach Meißen unter
Markgraf Otto von Meißen die Siedlung Grimma am linken Muldeufer angelegt. Es entsteht auch die
erste Kirche Unser Lieben Frauen anstelle der heutigen Stadtkirche. Nach 1200 erfolgen der Bau einer
Burg an der Mulde und die Erweiterung der Siedlung. Die
Marktkirche St. Nikolai wird errichtet (1888 abgebrochen). Die Stadt weist einen
regelmäßigen Grundriss von vier parallel verlaufenden Gassen von der Unterstadt in die Oberstadt auf.
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Grafisches Viertel, Reclamkarree
Die bauliche Entwicklung der Ostvorstadt setzte bereits 1278 ein. Eine großflächige Bebauung des Gebietes begann aber erst im 17. Jahrhundert und erfuhr seinen Höhepunkt seit dem frühen 19. Jahrhundert, als viele grafische Betriebe ihren Sitz aus der Innenstadt nach Osten verlagerten. Die Ostvorstadt, die sich aus der Grimmaischen Vorstadt entwickelte, setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die die städtebauliche Entwicklung des Gebietes verdeutlichen. Die Ostvorstadt wird heute als Zentrum-Ost bezeichnet.
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