Architekturführung
Stadtrundgang Leipzig: Stadtteilführung durch das Musikviertel
Wilhelminischer Glanz – Leipzig zur Kaiserzeit
Südwestlich der Innenstadt von Leipzig verlief die sumpfige Aue der Pleiße. Teiche und Wiesen prägten die Landschaft. Für eine Bebauung eher ungeeignet.Doch Leipzig wuchs, die Stadt brauchte Hochschulgebäude, das Kaiserreich ein Gerichtsgebäude, das Gewandhausorchester ein Konzerthaus und manch wohlhabender Leipzig eine schicke Villa. All das entstand ab dem späten 19. Jahrhundert im Musikviertel in Leipzig. Seinen Namen bekam das Viertel vom damals Neuen Gewandhaus. Pracht der Kaiserzeit, wie sie nur eine wohlhabende Messe- und Industriestadt hervorbringen konnte.
Dann kam der 2. Weltkrieg. Über 80% der Gebäude im Musikviertel wurden zerstört. Manche Ruine wurde wieder aufgebaut, andere, wie das Gewandhaus, abgerissen. Das Musikviertel versank im Dornröschenschlaf. In den 1970er Jahren erreichte der Traum von der sozialistischen Großstadt auch das Musikviertel. Wohnscheiben entstanden, doch sehr schnell endete die Bebauung. Wieder kam ein jahrelanger Dornröschenschlaf.Nach 1990 begann die Sanierung der verbliebenen alten Häuser und seit einigen Jahren werden auch die Lücken bebaut. Heute bietet das Musikviertel eine spanndene Mischung aus Alt und Neu.
Ich lade Sie ein zu einem Besuch im Leipziger Musikviertel.
Für diese Stadtteilführung durch das Musikviertel in Leipzig
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Autor: Mirko Seidel am 27. März 2026 13:20, Rubrik: Architekturführung, Stadt Leipzig, Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten, Stadtteilführung, Tourismus, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,




