Vom EXPO-Projekt zur Badewanne von Leipzig

EXPO-Pavillon am Cospudener See
Ab 1981 wurde der Tagebau Cospuden als Abzweig vom Tagebau Zwenkau aufgeschlossen. Der unmittelbar am südlichen Stadtrand von Leipzig gelegene Tagebau sollte bis etwa 1996 betrieben werden und sich bis in die Stadt Leipzig hineinfressen. 1991 gab es massive Bürgerproteste gegen den Tagebau Cospuden. Er wurde 1992 stillgelegt.
Mit dem Aufschluss des Tagebaus Cospuden wurden land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen in der Auenlandschaft der Weißen Elster zerstört. Mehrere kleine Siedlungen wurde abgerissen und die Bewohner umgesiedelt, so das ehemalige Rittergut Lauer (43 Einwohner) und das Dorf Cospuden (38 Einwohner). Bis 1992 hatte der Tagebau eine Fläche von 5,1 km² in Anspruch genommen, ca. 32 Millionen Tonnen Braunkohle wurden abgebaut. weiterlesen »
Zwenkau ist eine Kleinstadt im Norden des Landkreises Leipzig. Zwenkau liegt im Leipziger Neuseenland an der Weißen Elster, südlich von Leipzig (ca. 20 km) zwischen Leipzig und Borna (ca. 18 km). Der Aussichtsturm auf der Bistumshöhe steht an der Südspitze des Cospudener Sees.
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Hugo Licht
Hugo Georg Licht wurde am 21. Februar 1841 in Niederzedlitz (bei Posen) geboren. Der Sohn eines Gutsbesitzers besuchte die Realschule und begann eine Maurerlehre. 1862 bis 1863 lernte Licht im Berliner Architekturbüro von Hermann Ende und Wilhelm Böckmann, die in Berlin bei Villen und anderen privaten Bauten die Baukunst des Spätklassizismus prägten.
1864 ging Hugo Licht an die Berliner Bauakademie und wurde Schüler von Friedrich Adler. Von Berlin ging Hugo Licht nach Wien und arbeitete dort bei dem Architekten Heinrich von Ferstel.
Nach einer Italienreise 1869 bis 1870 kehrte Licht nach Berlin zurück und ließ sich als freier Architekt nieder. Der Leipziger Oberbürgermeister Otto Georgi betraute Licht am 4. April 1879 ohne Ausschreibung mit der Leitung des Hochbauamtes der Stadt und verlieh ihm den Titel des Stadtbaudirektors. Als das Bauamt 1879 neu organisiert wurde, übernahmen Hugo Licht und seine Mitarbeiter die Planung fast aller wichtigen kommunalen Neubauten. Hugo Licht prägte das Bild der Stadt Leipzig entscheidend. Er griff in all seinen Bauten typische Stilelemente auf, nutzte oft Verbundsteine und betonte herausgehobene Elemente der Architektur durch sichtbaren Sandstein. Zu Lichts bevorzugten Elementen gehörten markante Turmlösungen, wie beispielsweise bei der Polizeiwache an der Wächterstraße oder der Markthalle (nicht erhalten). Beim Predigerhaus an der Nikolaikirche griff Licht auf einen vereinfachten Renaissancestil zurück, der den Bau in das historische Umfeld einpasst.
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Hänichen ist ein Ortsteil der Stadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Hänichen liegt an der Weißen Elster und der Luppe, im nordwestlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen Lützschena (ca. 1 km) und Schkeuditz (ca. 4 km). weiterlesen »
Zscheiplitz ist ein Ortsteil der Kleinstadt Freyburg im Norden des Burgenlandkreises. Zscheiplitz liegt im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland oberhalb der Unstrut, südwestlich von Halle (Saale) (ca. 51 km) zwischen Naumburg (ca. 12 km) und Bad Bibra (ca. 13 km). weiterlesen »
Querfurt ist eine Kleinstadt im Südwesten des Saalekreises. Querfurt liegt südwestlich von Halle (Saale) (ca. 42 km) zwischen Eisleben (ca. 21 km) und Naumburg (ca. 36 km). Der Mittelberg befindet sich südwestlich von Querfurt, nahe dem Ort Wangen. weiterlesen »
Rochlitz ist eine Große Kreisstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Rochlitz liegt an der Zwickauer Mulde, nordwestlich von Chemnitz (ca. 36 km) zwischen Chemnitz und Grimma (ca. 26 km). weiterlesen »
Geringswalde ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Geringswalde liegt nördlich von Chemnitz (ca. 36 km) zwischen Rochlitz (ca. 11 km) und Döbeln (ca. 18 km). weiterlesen »