März 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Hans-Wilhelm Ebeling

Thomaskirche zu Leipzig

Thomaskirche zu Leipzig

Hans-Wilhelm Ebeling wurde am 15. Januar 1934 in Parchim geboren. Sein Vater, Offizier beim Oberkommando des Heeres, fiel 1945 bei Danzig. Ebeling wuchs in Greifswald und in Calau in der Niederlausitz auf. Nach dem Abitur arbeitete Hans-Wilhelm Ebeling als Schmelzer im Eisenhüttenkombinat Ost in Eisenhüttenstadt und absolvierte von 1952 bis 1954 eine Schlosserlehre beim Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus.

Zwischen 1954 und 1957 studierte Ebeling Maschinenbau an der Technischen Hochschule Dresden. Sein Theologiestudium absolvierte Hans-Wilhelm Ebeling von 1957 bis 1962 an der Karl-Marx-Universität Leipzig, war bis 1964 Vikar in Vetschau/Spreewald, 1964 bis 1976 Pfarrer in Lieberose und ab 1976 Pfarrer an der Thomaskirche in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Berta Wehnert-Beckmann

Bertha Wehnert-Beckmann

Bertha Wehnert-Beckmann wurde am 25. Januar 1815 in Cottbus geboren. Zwischen 1839 und 1843 lebte sie in Dresden. Anfang Dezember 1842 bot sie als erste Berufsfotografin Europas ihre Dienste in Dresden an, danach ging sie als Daguerreotypistin auf Wanderschaft.

Ende 1845 heiratete Bertha Beckmann den Leipziger Daguerreotypisten Eduard Wehnert mit dem sie schon vorher ein gemeinsames Fotoatelier in der Burgstraße in Leipzig eröffnet hatte. Zwei Jahre später verstarb ihr Mann und sie führte das Geschäft mit Unterstützung ihrer zwei Brüder fort.

1849 unternahm Bertha Wehnert-Beckmann eine Reise nach New York, wo sie ein kleines Atelier auf dem Broadway einrichtete. Sie empfing politische Größen der USA, darunter den 13. Präsidenten Millard Fillmore. Vom American Institute wurde ihr 1850 ein „Diplom für besondere Verdienste um die Porträtphotographie“ und 1851 eine Silbermedaille verliehen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Rudolf Skoda

Rudolf Skoda

Rudolf Skoda

Der Architekt Rudolf Skoda wurde am 26. September 1931 in Leipzig geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an Hochschulen in Weimar und Cottbus und war Entwurfsprojektant in Leipziger Büros. 1976 bis 1981 war er Chafarchitekt beim Aufbaustab des Rates des Bezirkes Leipzig.

Zu seinen wichtigsten Bauten in Leipzig gehören das Gebäude des Leipziger Messeamts am Markt (1965 mit Rudolf Rohrer und Ulrich Quester, abgebrochen 2001), das Betriebsgebäude des VEB Robotron-Anlagenbau Leipzig in der Gerberstraße (1968/69 mit Ulrich Quester, abgebrochen 2013), der Hörsaalkomplex der Karl-Marx-Universität Leipzig (1969 bis 1972 mit Ulrich Quester, saniert 2007/08), das Neue Gewandhaus am Augustusplatz (1976 bis 1981, mit Eberhard Göschel, Volker Sieg und Winfried Sziegoleit).

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