April 2026

Stadtrundgang Zeitz

Zeitz – Dom & Residenzstadt

Schloss Moritzburg Zeitz

Schloss Moritzburg Zeitz

Ab der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts siedelten im zwischen Saale und Weißer Elster slawische Bauern. König Heinrich I. ließ an der Stelle der heutigen Moritzburg in Zeitz eine Burg errichten.

967 wird Zeitz zum ersten Mal urkundlich erwähnt, 968 der erste Bischof in Zeitz geweiht. Der Bischofssitz wurde mit päpstlicher Genehmigung nach Naumburg verlegt, Ende des 13. Jahrhunderts wählten die Bischöfe erneut Zeitz als Wohnsitz. 1564 starb der letzte Bischof Julius von Pflug, das Bistum erlosch nach ca. 600 Jahren. weiterlesen »

Radwandern an der Mulde – von Wurzen nach Eilenburg

Radtour an der Vereinten Mulde

Marktplatz und Rathaus in Wurzen

Marktplatz und Rathaus in Wurzen

Die Mulde – die Wasserreiche – besteht aus drei Flüssen.

Die Zwickauer Mulde entspringt bei Schöneck im Vogtland und vereinigt sich nach 167 km bei Sermuth mit der Freiberger Mulde, die bei Moldava in Tschechien entspringt und 124 km lang ist.

Ab Sermuth fließt die Vereinte Mulde – oder nur Mulde – 147 km, bevor sie bei Dessau in die Elbe mündet. 438 km Flusslauf durch schöne Landschaften, vom Vogtland durch die Leipziger Tieflandsbucht bis an die Elbe. An ihren Ufern stehen Burgen und Schlösser, kleine Städte leben seit Jahrhunderten am Fluss und mit dem Fluss. weiterlesen »

Stadtspaziergang durch Zeitz – Dom- und Residenzstadt

Schloss Moritzburg Zeitz

Schloss Moritzburg Zeitz

Zeitz ist eine Mittelstadt im Süden von Sachsen-Anhalt im östlichen Teil des Burgenlandkreises. Von 1652 bis 1718 war Zeitz Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Zeitz. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich Zeitz zur Industriestadt sowie zu einem bedeutenden Bahnknotenpunkt. In Zeitz leben ca. 28.000 Einwohner (2023).

Ab der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts siedelten sich an der Weißen Elster slawische Bauern an. Ihr Stammeszentrum Puonzowa befand sich vermutlich an der Stelle des heutigen Klosters Posa. weiterlesen »

Denkmal für König Heinrich I. in Merseburg (bei Halle (Saale))

Denkmal für König Heinrich I. in Merseburg

Merseburg ist eine Dom- und Hochschulstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Merseburg liegt an der Saale, südlich von Halle (Saale) (ca. 16 km), zwischen Halle (Saale) und Weißenfels (ca. 19 km). weiterlesen »

Wasserburg Borna (bei Leipzig)

Wasserburg Borna, Burghügel mit jüngerer Bebauung

Borna ist die Kreisstadt des Landkreises Leipzig im Nordwesten des Freistaates Sachsen. Borna liegt im Leipziger Neuseenland an der Wyhra, südlich von Leipzig (ca. 32 km) zwischen Leipzig und Chemnitz (ca. 55 km).
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Leipziger Persönlichkeiten – Thietmar von Merseburg

Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg, mit der Ersterwähnung Leipzigs, Faksimile 1905 (SLUB Dresden)

Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg, mit der Ersterwähnung Leipzigs, Faksimile 1905 (SLUB Dresden)

Thietmar von Merseburg wurde am 25. Juli 975 oder 976 geboren. Der Walbecker Grafensohn entstammte dem sächsischen Hochadel, stieg in den kirchlichen Institutionen auf wurde durch die regional bedeutenden weltlichen Ämter seiner Familie begünstigt.

Seine Zeit in Magdeburg war für Thietmar durch das Leben in einer geistlichen Gemeinschaft prägend. Thietmar erhielt in Magdeburg eine gründliche Ausbildung und eignete sich Kenntnisse klassischer Werke, frühchristlicher Literatur und der Heiligen Schrift an. weiterlesen »

Burgen, Schlösser und Herrenhäuser entlang der Mulde

Exkursion zwischen Grimma und Rochlitz

Schloss Colditz an der Zwickauer Mulde

Schloss Colditz an der Zwickauer Mulde

Im Herbst 2016 startete die vierte Exkursion der Volkshochschule Leipzig an die Mulde. Ziel war das Muldedreieck, die Vereinigung der Freiberger Mulde und der Zwickauer Mulde zur Vereinten Mulde.

Acht kultur- und zeitgeschichtlich interssierte Exkursionsteilnehmer tauchten ein in die wettinische und deutsche Geschichtslandschaft an der Mulde in Sachsen. Organisiert und begleitet wurde die Tour von mir.

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Burgen, Schlösser und Kirchen entlang der Mulde

Exkursion zwischen Wurzen und Eilenburg

Barockschloss in Nischwitz bei Wurzen

Barockschloss in Nischwitz bei Wurzen

Die Volkshochschule Leipzig bietet zahlreiche kulturhistorische Exkursionen in das Umland von Leipzig an. Eine Tour führte am 20.06.2015 entlang der Mulde von Wurzen nach Eilenburg. Organisiert und begleitet wurde die Tour von mir.

Geplant war eine Radtour, doch das kühle und regnerische Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. So entschieden sich die Teilnehmer für das Auto als Fortbewegungsmittel.

Das Tal der Mulde zwischen Wurzen und Eilenburg

Das Tal der Mulde zwischen Wurzen und Eilenburg

Startpunkt der Exkursion war die Stadt Wurzen. Auf dem Besichtigungsprogramm standen die Wenceslaikirche, das Bischofsschloss und der Dom St. Marien. Weiter ging es zum Schloss Nischwitz. Einen kurzen Zwischenstopp haben wir in Canitz und an der Kirche in Wasewitz gemacht, bevor das Schloss und das Rittergut in Thallwitz auf dem Plan standen. Zum Abschluss der Tour besuchten wir die Stadt Eilenburg, wo die Ilburg, die St. Marienkirche und der Markt mit der Stadtkirche und dem Rathaus auf dem Programm standen.

Die Exkursion stand unter dem Motto einer Spurensuche des Befestigungssystems an der Mulde im Mittelalter aus der Zeit der deutschen Ostexpansion. Unter den Ottonen und Saliern wurden Unterwerfungsfeldzüge jenseits der östlichen Reichsgrenzen geführt. Diese fanden in einem Gebiet statt, das im Westen etwa durch die Linie Elbe – Saale – Naab, im Osten durch Oder, Neiße und Moldau begrenzt wird. In den eroberten Gebieten richtete man Grenzmarken ein. Burgen wurden besetzt oder neu errichtet. Sie dienten der militärischen Kontrolle und der Eintreibung von Tributen. Ein Zuzug von Neusiedlern blieb aber aus. Die Christianisierung beschränkte sich auf massenhafte Zwangstaufen und die Errichtung von Missionsbistümern wie Oldenburg, Brandenburg oder Havelberg. Die Entwicklung eines Pfarrkirchensystems erfolgte erst mit der Ansiedlung deutscher Kolonisten ab der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts.

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Stadt Eilenburg – Stadt an der Mulde mit grünem Herzen

Eilenburg, Blick vom BurgbergEilenburg ist eine Große Kreisstadt im Norden des Landkreises Nordsachsen. Die Stadt liegt nordöstlich von Leipzig (ca. 24 km) an den Bundesstraßen B 87 (Leipzig – Torgau) und B 107 (Grimma – Bad Düben). In der kleinen Stadt an der Mulde leben ca. 15.000 Einwohner.
Eilenburg war von 1952 bis 1994 Kreisstadt, gehörte dann zum Landkreis Delitzsch-Eilenburg und seit 2008 zum Landkreis Nordsachsen.
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Rittergut Püchau (Majoratsgut, bei Leipzig)

Rittergut Püchau, Nordflügel Schloss

Püchau ist ein Ortsteil der Gemeinde Machern im Norden des Landkreises Leipzig. Püchau liegt nahe der Mulde, östlich von Leipzig (ca. 24 km) zwischen Wurzen (ca. 9 km) und Eilenburg (ca. 8 km). weiterlesen »

Burg Mildenstein Leisnig (bei Chemnitz)

Burg Mildenstein in Leisnig

Leisnig ist eine Kleinstadt an der Freiberger Mulde im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Leisnig liegt zwischen Leipzig (ca. 60 km) und Dresden (ca. 70 km). weiterlesen »

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