Artikel & Berichte

Stadtteilrundgang in Leipzig – Gohlis

Vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort

Das Gohliser Schlösschen

Das Gohliser Schlösschen

„Wems zu wohl ist, der zieht nach Gohlis“, so hieß es im 19. Jahrhundert, als aus dem kleinen Bauerndorf Gohlis einer der schönsten Stadtteile von Leipzig wurde.

Gegründet um 700 von slawischen Siedlern, blieb Gohlis über Jahrhunderte eine kleines Dorf am Rand der sumpfigen Aue der Pleiße. Doch schon im 18. Jahrhundert kamen die Leipziger Bürger zur Somnmerfrische nach Gohlis. Der Leipziger Ratsherr Richter ließ sich 1756 das Gohliser Schlösschen bauen, der letzte erhaltene barocke Bürgergarten in Leipzig.

Im Sommer 1785 zog der Dichter Friedrich Schiller nach Gohlis und schrieb hier die erste Fassung seines „Liedes an die Freude“. Nur ein halbes Jahr verbrachte Schiller in Gohlis, nach seiner eigenen Aussage war das die schönste Zeit seines Lebens.

Das alte Dorf Gohlis verschwand weitgehend um 1900, bis auf den Straßen Grundriss, die Gohliser Mühle und das Bauernhaus, in dem Friedrich Schiller lebte. Neu entstanden Villen, Wohnhäuser mit prächtigen Fassaden, eine Schokoladenfabrik und ein Ausflugslokal.

Ich lade Sie ein zu einem Besuch im Leipziger Stadtteil Gohlis.

Für diese Stadtteilführung durch Gohlis können Sie mich als Gästeführer buchen

 
 

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Autor: Mirko Seidel am 11. März 2026 15:45, Rubrik: Artikel & Berichte, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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