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Museum Schloss Moritzburg Zeitz

Das Residenzschloss der Herzöge von Sachsen-Zeitz empfängt seine Besucher mit mehreren Sonderausstellungen zur Geschichte des Schlosses und der Stadt Zeitz.

Deutsches Kinderwagenmuseum
Kinderwagen – Kinderjahre. Kulturgeschichte des Kinderwagens

Zeitz, Schloss Moritzburg, TorhausIm Schloss Moritzburg in Zeitz kann der Besucher Kinder- und Puppenwagen aus über 100 Jahren in einer geschlossenen Ausstellung betrachten, wie sie in Europa kein zweites Mal zu finden ist. Die Ausstellung gibt Informationen zur Herstellung und Einblicke in die Entwicklung der Kinderwagenindustrie. Zeitz entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum des deutschen Kinderwagenbaus.

Himmlisches Streben – Irdisches Leben.
Zeitz unter dem Bischofsstab

Die Ausstellung im Schloss Moritzburg in Zeitz widmet sich der Zeit von der Ersterwähnung der Stadt im Jahr 967 bis zum Ende des Bistums Naumburg-Zeitz im Jahre 1564. Neben der bischöflichen Residenz wird auch die Entwicklung der Stadt Zeitz und ihrer Bürger gezeigt. Den inhaltlichen Abschluss bilden die beiden letzten Bischöfe von Naumburg-Zeitz, Nikolaus von Amsdorf und Julius von Pflugk. Der Zeitzer Silberschatz und der Elchfußpokal der Kramerinnung zählen zu den herausragenden Exponaten dieser Ausstellung.

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Zeit der Herzöge – Barocke Residenzkultur in Zeitz

Im Jahr 1652 legte Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen in seinem Testament die Teilung Sachsens unter seinen vier Söhnen fest. Es entstanden die Herzogtümer Sachsen-Merseburg, Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Zeitz. Moritz, der jüngste Sohn, übernahm 1653 die Verwaltung über das Stift Naumburg-Zeitz.

1657 wurde Moritz zum Regenten des Herzogtums Sachsen-Zeitz. Auf den Grundmauern des zerstörten Bischofsschlosses ließ er zwischen 1657 und 1678 seine Residenz errichten – das Schloss Moritzburg, wie wir es heute noch sehen können. Mit dem Tode seines Sohnes, Moritz Wilhelm, fiel das Herzogtum 1718 an das Kurhaus in Dresden zurück.

Mobiliar und Kunsthandwerk von der Renaissance bis zum 19. Jahrhunderthistorischer Möbel im Schloss Moritzburg in Zeitz zählt zu den umfangreichsten ihrer Art in Sachsen-Anhalt. Seit über 50 Jahren werden Mobiliar und Kunstwerke in den Dauerausstellungen des Zeitzer Museums präsentiert. Die historischen Räume des Schlosses bilden dafür den idealen Rahmen.

Druckkunst

Im ersten Obergeschoss des Torhauses befindet sich das Kunst- und Museumspädagogische Zentrum „Johannes Lebek“. Hier sind die Lebek-Sammlung des Museums und der Nachlass des Holzschneiders Lebek untergebracht. Die Dauerausstellung informiert über die künstlerische Arbeit Johannes Lebeks und die verschiedenen grafischen Drucktechniken.

Das Kirchenjahr. Feste im Jahreskreis

Der Ursprung unserer Feiertage steht im Mittelpunkt der Ausstellung im Saal über der Fürstenloge der Kath. Domkirche St. Peter und Paul. Die christlichen Wurzeln unserer Feste sind heute nicht mehr allen Menschen vertraut. Insbesondere Kindern und Jugendlichen wird in der Ausstellung Wissen über den eigenen Kulturkreis vermittelt.
Das Glanzstück der Ausstellung bildet eine barocke Jahreskrippe. Der Saal mit seinen schönen Deckenmalereien aus Spätmittelalter und Renaissance lohnt ebenso einen Besuch. Eine Besichtigung ist nach Voranmeldung im katholischen Pfarramt St. Peter und Paul oder im Museum möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Schlosses Moritzburg Zeitz.

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Autor: Mirko Seidel am 19. Apr 2016 17:28, Rubrik: Artikel, Artikel & Berichte, Ausstellungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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