Stadt Leipzig
Stadtrundgang Leipzig: Stadtteilrundgang Gohlis
Gohlis – Vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort
Gohlis war ein kleines Bauerndorf am Rand der sumpfigen Aue der Pleiße. Schon im 18. Jahrhundert kamen die Leiopziger zur Sommerfrische nach Gohlis.Der Leipziger Ratsherr Johann Caspar Richter kaufte Grundstücke und ließ sich einen barocken Bürgergarten anlegen mit hübschem Gartenhaus – das Gohliser Schlösschen. Um 1900 zog es die wohlhabenden Leipziger nach Gohlis. „Wems zu wohl ist, der zieht nach Gohlis“, so hieß es damals. Das kleien Bauerndorf verschwand, Villen und Wohnhäuser mit prächtigen Fassaden entstanden. Aus dem Dorf Gohlis wurde einer der schönsten Stadtteile von Leipzig.
Im Sommer 1785 zog der Dichter Friedrich Schiller in ein Bauernhaus in Gohlis und schrieb hier die erste Fassung seines „Liedes an die Freude“. Nur ein halbes Jahr verbrachte Schiller in Gohlis, nach seiner eigenen Aussage war das die schönste Zeit seines Lebens. Heute befindet sich im Schillerhaus ein Museum.Vom alten Dorf Gohlis erzählt noch die Gohliser Mühle. Einst eine Wasser- und Bannmühle, stand sie lange leer, brante, wurde wieder aufgebaut und beherbergt heute einen Kindergarten und eine Weinhandlung. Die Leipziger Familie Felsche betrieb am Augustusplatz ein Café, ihre Schokolade stellte die Familie Felsche in Gohlis her. Heute befinden sich in der Schokoladenfabrik Loftwohnungen.
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Autor: Mirko Seidel am 26. März 2026 09:20, Rubrik: Stadt Leipzig, Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten, Stadtteilführung, Tourismus, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,




