Kirchen

Pfarrkirche Ev. Reform. Domgemeinde Halle/Saale (Dom, ehem. Dominikaner-Klosterkirche, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Pfarrkirche der Ev. Reformierten Domgemeinde

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km).

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Pfarrkirche der Ev. Reform. Domgemeinde Halle/Saale

Bauzeit
13. Jahrhundert, 1. Drittel 14. Jahrhundert (Vollendung der Kirche), 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert,
19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert,
1523 (Weihe der Klosterkirche),
1519 bis 1520 (Umgestaltung),
1525/1526 (Abschluss der Umbauarbeiten),
1589 (Instandsetzung, Nutzung als Dom- und Schlosskirche),
1644 (Wiedereröffnung nach längerem Leerstand,
bis 1671 (Umgestaltung),
1834 bis 1838 (Restaurierung),
1869 bis 1879 (Instandsetzung der Giebel),
1883 bis 1885 (Entfernung bzw. Veränderung der barocken Ausstattung),
1907 (Ausmalung),
nach 1951 (Instandsetzung nach Kriegsschäden),
1987 bis 1997 (Instandsetzung, Wiederherstellung der Fassaden)
Baustil
Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus, Historismus
Baumeister / Architekt
Bastian Binder (1519 bis 1520)
Zustand
Der sogenannte Dom in Halle/Saale ist saniert.
Heutige Nutzung
sakral
Zugang
Der Dom in Halle/Saale kann nicht besichtigt werden.

Beschreibung

Typus
Der Dom in Halle/Saale ist eine dreischiffige Kirche.
Baukörper
verputzter Bruchsteinbau, Gliederung durch Sandstein, Strebepfeiler, spitzbogige Fenster mit Schräggewände, Maßwerk, zwei Portale an der Südseite, Satteldach über Mittelschiff und Chor mit quergestellten Satteldächern über jedem Seitenschiffjoch, Abschluss mit Welschen Giebeln aus Rechteckfeld und halbkreisförmigem Bogenfeld, zweigeschossiger Annex auf quadratischem Grundriss
Innenraum
leicht überhöhtes Mittelschiff, Kreuzrippengewölbe, Achteckpfeiler ohne Kapitelle, Steinaltar, 17 Pfeilerfiguren, Sandsteinkanzel, zwei Weihetafeln, Gestühl, Altarschauwand, Orgelempore, Seitenemporen, Chorgestühl, Orgel (Friedrich Wilhelm Wäldner)
Grabmale
Grabstein einer Mutter mit Kind (um 1380),
Grabstein Stiftsprobst Steffan Greisel (1530),
Epitaph Kanzler Chilian Stisser (1620),
Grabstein Dorothea Christina Carpzov (1642),
drei figürliche Grabsteine von Edelherren (1. Hälfte 17. Jahrhundert),
Epitaph Johann Baptista von Ritter (1674),
Epitaph Ursula Sybilla Huss (1701),
Epitaph Judith Mischel (1767)

Weitere Informationen

Umfeld

Der Dom in Halle/Saale steht in der Innenstadt am Saale-Mühlgraben.

Personen

Erzbischof Kardinal Albrecht von Brandenburg (Erhebung zur ranghöchsten Kirche nach dem Magdeburger Dom in der Erzdiözese (1519/1520),
Markgraf Joachim Friedrich von Brandenburg (Bauherr 1589)

Touristische Wege

Durch die Innenstadt von Halle/Saale führen der Saaleradweg, die Straße der Romanik und die Touristenroute Gartenträume.

Sehenswertes in Halle/Saale (Altstadt, Vorstadt Glaucha, Paulusviertel, Mühlwegviertel, Südstadt)

Kirchen & Kapellen
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Kath. Moritzkirche, Kath. Elisabethkirche, Kath. Pfarr- und Franziskaner-Klosterkirche
Schlösser und Wohntürme
Schloss Moritzburg, Neue Residenz, Wohnturm
Sonstige Gebäude
Roter Turm, Gerichtsgebäude, Postamt, Landesmuseum für Vorgeschichte, Ratshof, Stadthaus, Franckesche Stiftungen, Universität, Leipziger Turm

Sonstige Informationen

Pfarrkirche Ev. Reform. Domgemeinde (Dom, ehem. Dominikaner-Klosterkirche),
Stadt Halle/Saale, Postleitzahl 06108, Adresse: Domplatz

Historische Ansicht des Doms zu Halle/Saale

Der Dom zu Halle/Saale, 1750

Der Dom zu Halle/Saale, 1750

Quelle:
Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen-Anhalt II, Regierungsbezirke Dessau und Halle, Deutscher Kunstverlag München Berlin, 1999,

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Autor: Mirko Seidel am 1. Feb 2016 18:48, Rubrik: Kirchen, Sachsen-Anhalt, Stadt Halle (Saale), Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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