Juli 2018

Lutherdenkmal Lutherstadt Wittenberg (bei Dessau-Roßlau)

Lutherdenkmal Wittenberg

Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km) zwischen Potsdam (ca. 70 km) und Torgau (ca. 50 km). weiterlesen »

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Melanchthonhaus Lutherstadt Wittenberg (bei Dessau-Roßlau)

Melanchthonhaus Wittenberg

Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km) zwischen Potsdam (ca. 70 km) und Torgau (ca. 50 km). weiterlesen »

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Rathaus Lutherstadt Wittenberg (bei Dessau-Roßlau)

Rathaus Wittenberg

Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km) zwischen Potsdam (ca. 70 km) und Torgau (ca. 50 km). weiterlesen »

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500 Jahre Reformation – Luther und seine Spuren in Leipzig

Das Neue Rathaus am Leipziger Innenstadtring

Das Neue Rathaus am Leipziger Innenstadtring

Der große Trubel ist vorbei – 2017 feierte Deutschland den 500. Geburtstag der Reformation.

Was mit dem Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517 begann, sollte die spätmittelalterliche Welt erschüttern. Eisleben – Luthers Geburts- und Sterbestadt, Wittenberg – die Stadt des Thesenanschlags, Eisenach mit der Wartburg – Ort der Bibelübersetzung – das sind die klassischen Lutherorte in Deutschland.

Auch Leipzig spielt eine bedeutende Rolle in der Zeit der Reformation. Lesen Sie dazu eine Artikelserie.

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500 Jahre Reformation – wo Luther wohnte, trank und speiste ….

… und was die Häuser der Stadt Leipzig noch zu erzählen haben

Das Neue Rathaus - Standort der Pleißenburg

Das Neue Rathaus – Standort der Pleißenburg

Viele Gebäude, in denen Martin Luther lebte, speiste und wirkte, sind in Leipzig nicht erhalten geblieben. Es wurde viel und oft abgerissen in der Messestadt. Doch Luthers Spuren lassen sich auch heute noch in Leipzig finden.

In der Hainstraße, Hausnummer 16 bis 18, steht heute das Hotel de Pologne, ein stattlicher Bau aus dem 19. Jahrhundert. Eine Gedenktafel erinnert an einen der Vorgängerbauten, das Haus des Buchdruckers Melchior Lotter. Hier wohnten Martin Luther und seine Begleiter während der Leipziger Disputation.

Willkommen waren Luther und sein Gefolge in Leipzig nicht, jedenfalls nicht beim Klerus, dem Rat und der Universität. Sie wollten den Ketzer, den Aufwiegler und Störenfried nicht. Das Machtwort der Landesherren entschied – das Streitgespräch findet in Leipzig auf der Festung Pleißenburg statt. Basta!

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500 Jahre Reformation – ohne Leipzig (vielleicht) keine Reformation

Die Leipziger Disputation 1519

Die Leipziger Disputation 1519

Am 24. Juni 1519, passierten zwei Wagen das Grimmaische Tor an der östlichen Stadtmauer von Leipzig. Nichts Ungewöhnliches in einer Handelsstadt, die fast 20 Jahre zuvor zur Reichsmessestadt aufgestiegen war. Ungewöhnlich jedoch war, dass diese Wagen von etwa 200 mit Äxten und Spießen bewaffneten Studenten begleitet wurden. Der eigentümliche Zug war aus Wittenberg gekommen. Angetreten zur Kirchenschlacht – so wurde die Leipziger Disputation auch genannt.

Herzog Georg der Bärtige von Sachsen, Landesvater des albertinischen Teils Sachsens – ein erklärter Gegner Luthers und seiner Lehre – hatte Dr. Martin Luther, Dr. Philipp Melanchthon und Dr. Andreas Bodenstein von Karlstadt zwar freies Geleit zugesichert – aber man wusste ja nicht, ob der Herzog sein Wort hält, also sorgte man selbst für die eigene Sicherheit.

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500 Jahre Reformation – Luther in Leipzig

Luthers Spuren in Leipzig

Gedenktafel am Hotel de Pologne in Leipzig

Gedenktafel am Hotel de Pologne in Leipzig

Luther weilte im Sommer 1519 in Leipzig, um mit Dr. Johannes Eck, Vizekanzler der Universität Ingolstadt und erklärter Gegner Luthers, zu disputieren. Luther, Karlstadt und Melanchthon wohnten im Haus des Druckers Melchior Lotter. Lotter war einer der wichtigsten Verbreiter der Ideen Luthers. Zwischen 1518 und 1520 wurden über 40 Schriften Luthers in seiner Werkstatt gedruckt. An das Haus Lotters erinnert heute eine Gedenktafel am Hotel Pologne, Hainstraße 16-18.

Die Pleißenburg, der Ort der Leipziger Disputation, steht nicht mehr. An ihrer Stelle erhebt sich das Neue Rathaus. Der authentische Ort ist nicht mehr nachvollziehbar, aber mit ein bisschen Phantasie und einem Bild der alten Pleißenburg lässt sich erahnen, was sich im Jahr 1519 an dieser Stelle ereignete.

Im Mai 2017 wurde an der Ostseite des Neuen Rathauses eine Gedenkinschrift zur Leipziger Disputation mit Bildnissen von Luther und Eck eingeweiht.

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500 Jahre Reformation – Luther in Sachsen

Der Lutherweg in Sachsen

Luther hinterließ Spuren – nicht nur in Eisleben, Wittenberg oder Leipzig. Seine Mission führte ihn – freiwillig oder unfreiwillig – in zahlreiche Orte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Vorbereitung des 500. Jubiläums des Thesenanschlags an der Schlosskirche in Wittenberg entstanden Lutherwege, so auch in Sachsen.

Der Lutherweg in Sachsen führt als Rundweg durch den westlichen Teil des Freistaats. Er verbindet Orte, an denen Luther wirkte, aber auch Orte, die mit seiner Frau, Katharina von Bora, und Wegbegleitern Luthers verbunden sind.

In Kleinstadt Bad Düben an der Mulde, nördlich von Eilenburg, führte Martin Luther in Reformation im Jahr 1519 ein. Er stand im Briefwechsel mit dem Kaufmann und späteren Rebell Hans Kohlhase, der Luther um Rat bat. Luther riet ihm 1534, nicht mehr um sein Recht zu kämpfen, Frieden anzunehmen und keine Rache zu üben. Heinrich von Kleist verarbeitete den „Kohlhaasschen Händel“ in seiner Novelle „Michael Kohlhaas“.

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500 Jahre Reformation – Luther in Leipzig

Die Leipziger Disputation 1519

Das Neue Rathaus - Standort der Pleißenburg

Das Neue Rathaus – Standort der Pleißenburg

(Mittel-)Deutschland feiert den 500. Jahrestag von Martin Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg im Jahr 1517. Die Lutherstädte und –stätten haben sich herausgeputzt und erwarten tausende Besucher aus aller Welt. Leipzig hat sich in Riege der Lutherstädte ein gereiht und darf sich auch offiziell so nennen.

Was verbindet Luther mit Leipzig und Leipzig mit Luther?

Eine Jahreszahl ist für die Verbindung zwischen Luther und Leipzig wichtig – die Leipziger Disputation im Jahr 1519.

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Kath. Kirche St. Mariae Lutherstadt Wittenberg (bei Dessau-Roßlau)

Wittenberg, Kath. Kirche St. Mariae

Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe zwischen Fläming und Dübener Heide, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km), südwestlich von Potsdam (ca. 70 km). weiterlesen »

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Ehem. Fronleichnamskapelle Lutherstadt Wittenberg (bei Dessau-Roßlau)

Wittenberg, ehem. Fronleichnamskapelle

Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe zwischen Fläming und Dübener Heide, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km), südwestlich von Potsdam (ca. 70 km). weiterlesen »

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Ev. Schlosskirche Allerheiligen Lutherstadt Wittenberg (bei Dessau-Roßlau)

Wittenberg, Ev. Schlosskirche Allerheiligen

Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe zwischen Fläming und Dübener Heide, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km), südwestlich von Potsdam (ca. 70 km). weiterlesen »

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Ev. Stadtpfarrkirche St. Marien Lutherstadt Wittenberg (bei Dessau-Roßlau)

Wittenberg, Ev. Stadtpfarrkirche St. Marien und Marktplatz

Die Lutherstadt Wittenberg ist die Kreisstadt des Landkreises Wittenberg im Osten des Landes Sachsen-Anhalt. Wittenberg liegt an der Elbe zwischen Fläming und Dübener Heide, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 35 km), südwestlich von Potsdam (ca. 70 km). weiterlesen »

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Lutherjahr 2017

Ausstellungen in Mitteldeutschland

Lutherdenkmal in Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Im Jahr 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal.

Bereits im Vorfeld fanden und finden zahlreiche Ausstellungen in Deutschland zu diesem Jubiläum statt. Im Jahr 2017 werden die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum ihren Höhepunkt erreichen.

Deutschlandweit zeigen zahlreiche Ausstellungen Exponate aus dem Leben Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Mitstreiter. Bezüge zu Ereignissen der folgenden Jahrhunderte und die Auswirkungen der Reformation bis in unsere heutige Zeit werden ebenso beleuchtet.

Eisenach
Nationale Sonderausstellung auf der Wartburg „Luther und die Deutschen“

Die Wartburg bei Eisenach ist eng mit dem Wirken Martin Luthers verbunden. Hier übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche. Etwa 300 Jahre später organisierten Studenten das Wartburgfest von 1817, die erste bürgerlich-demokratische Kundgebung in Deutschland. Aufgrund dieser Bedeutung für die Reformation und die deutsche Demokratie wurde die Wartburg neben Berlin und Wittenberg als ein Standort der nationalen Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ vom 4. Mai 2017 bis 5. November 2017 ausgewählt. Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf der Internetseite der Wartburg.

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Ev. Christuskirche Piesteritz (bei Dessau-Roßlau)

Piesteritz, Ev. Christuskirche

Piesteritz ist ein Ortsteil der Lutherstadt Wittenberg im Norden des Landkreises Wittenberg. Piesteritz liegt an der Elbe, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 32 km) zwischen Dessau-Roßlau und der Lutherstadt Wittenberg (ca. 4 km). weiterlesen »

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Themenjahr der Lutherdekade 2016: Reformation und die Eine Welt

Informationen und Ausstellung in der Lutherstadt Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Das Themenjahr der Lutherdekade 2016 befasst sich mit der Reformation als Weltereignis sowie der Reformation in der globalisierten Welt von heute.

Die Lutherstadt Wittenberg ist der Ausgangspunkt der Reformation vor fast genau 500 Jahren. Die Reformation ist jedoch kein regionales Ereignis, welches mit Martin Luther seinen Anfang nahm. Schon lange, bevor Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche nagelte, erhoben sich Stimmen gegen die Kirche. Dass Martin Luther auch heute noch als Initiator der Reformation gilt, ist vor allem den politischen und gesellschaftlichen Umständen der Zeit und der Region zu verdanken. In vielen anderen europäischen Orten und Ländern entstanden etwa zur gleichen Zeit eigene reformatorische Bewegungen. Ohne die Anstrengungen von Reformatoren wie Huldrych Zwingli, Johannes Calvin oder Menno Simons hätte sich der protestantische Glaube nicht so schnell in der Welt verbreitet.

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Stadtbefestigung Belgern (Landkreis Nordsachsen)

Belgern, Oschatzer Tor

Die Stadt Belgern liegt am Übergang über die Elbe der alten Salzstraße und der Handelsstraße von Dresden nach Wittenberg. Im 10. Jahrhundert wurde anstelle einer slawischen Burg eine deutsche Burg errichtet, die 973 erstmals erwähnt wurde. Im 12. Jahrhundert entwickelt sich der Marktflecken zu einer planmäßigen Stadt mit großem, zentralen Markt und gitterförmigen Straßennetz.

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Ev. Kirche Griebo (bei Dessau-Roßlau)

Griebo, Ev. Kirche

Griebo ist ein Ortsteil der Lutherstadt Wittenberg im Norden des Landkreises Wittenberg. Griebo liegt an der Elbe und im Fläming, nordöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 26 km) zwischen Coswig/Anhalt (ca. 5 km) und der Lutherstadt Wittenberg (ca. 9 km). weiterlesen »

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Maler, Schriftsteller, Dichter und Schauspieler

Die 1000 jährige Stadt Leipzig ist ein Zentrum der Kunst. Handel und Messe, der freier Geist der Stadt und die gute Ruf der Universität lockten schon früh frühzeitig Maler, Schriftsteller und Schausteller in die Stadt. Die günstige Lage am Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen und nicht zuletzt das Mäzenatentum reicher Leipziger Bürger beförderten den Aufstieg der Stadt zur Kunstmetropole.

Das Museum der bildenden Künste, auch kurz Bildermuseum genannt, geht auf eine Gründung des Leipziger Kunstvereins zurück, den Kunstsammler und -förderer der Stadt 1837 gründeten. Ziel des Vereins war, ein Kunstmuseum einzurichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen. Etwa einhundert Werke waren zusammengetragen und gestiftet worden, überwiegend Arbeiten der damaligen zeitgenössischen Kunst.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Erfinder, Forscher und Pioniere

Im Jahr 2015 feiert die Stadt Leipzig die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung. Bischof Thietmar von Merseburg erwähnt die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – im Jahr 1015 in seiner Chronik. Der Siedlungsflecken ist jedoch älter. Die Slawen errichteten um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße und Parthe eine Burg. Die deutschen Kolonisten eroberten sie, gründeten neue Siedlungen. Im Jahr 1165 verleiht Markgraf Otto der Reiche von Meißen der Siedlung am Kreuzungspunkt der Via Regia und der Via Imperii das Stadtrecht. Die 1409 gegründete Leipziger Universität ist eine der ältesten in Deutschland. 1497 wird Leipzig zur Reichsmessestadt erhoben und zehn Jahre später verleiht Kaiser Maximilian I. der Stadt das Messeprivileg.

Seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich Leipzig zu einem Ort des Fortschritts, des freien Denkens, der Kunst und Kultur, aber auch des Handels. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges ist Leipzig neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. 1650 erschienen erstmals in Leipzig die „Einkommenden Zeitungen“ sechsmal pro Woche – sie gelten als älteste Tageszeitung der Welt.

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Reformationsterminal in Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

In der Geschichte der Stadt Torgau an der Elbe sind viele Bezüge zur Reformationsgeschichte erkennbar. Im Gebäude der Historischen Superintendentur nahe der St. Marienkirche befindet sich das Evangelische Jugendbildungsprojekt Wintergrüne. Hier finden Jugendliche unabhängig von ihrer konfessionellen Bindung ab dem Alter von 12/13 Jahren Orientierungsangebote, um sich in der Welt der Werte zurechtzufinden, komplexe gesellschaftliche Gegebenheiten zu verstehen und sich der eigenen Verantwortung bewusst zu werden.

Das Projekt

Im Zusammenhang der Reformationsdekade und des 500. Jahrestages des Thesenanschlags Martin Luthers in Wittenberg 2017 wird im Jugendbildungsprojekt Wintergrüne ein multimedialer Zugang zur Reformationsgeschichte und ihren Wirkungen in der Gegenwart erarbeitet. Ausgehend von reformationsgeschichtlichen Orten in Torgau sollen dabei einige wesentliche Themenfelder in den Blickpunkt von Jugendlichen gerückt werden. Dabei stehen nicht so sehr die historischen Aspekte im Mittelpunkt, sondern der Fokus wird auf die Wirkungen der Reformation gelenkt. In diesem Zusammenhang gilt es, Spuren der reformatorischen Bewegung in Torgau zu entdecken, sie in Augenschein zu nehmen, ihre Bedeutung zu erkunden und nach dem zu fragen, warum sie nicht vergessen sind.

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Die Reformation, Luther und seine Zeitgenossen

Ausstellungen zum bevorstehenden 500. Jubiläum der Reformation

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Die Reformation stellt einen der wichtigsten Einschnitte der Zeitgeschichte dar. Luthers Thesen, an die Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen, verbreiteten sich durch Deutschland und Europa. Alte Mächte und Strukturen gerieten ins Wanken. Ein neuer Geist hielt Einzug, der sich nicht nur in der krichlichen Liturgie niederschlug, sondern auch in Wissenschaft, Kunst und Kultur. Das Mittelalter war zu Ende, die Neuzeit lernte laufen.

Im Vorfeld der 500. Wiederkehr von Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg finden in ganz Deutschland zahlreiche Ausstellungen in Museen und an authentischen Orten statt, die sich mit dem Leben und Wirken Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Weggefährten, wie Lucas Cranach d.Ä und Lucas Cranach d.J., Georg Spalatin oder Philipp Melanchthon, und den Auswirkungen der Reformation auf das Leben der Menschen in jener Zeit auseinander setzen.

Bayern

  • Kronach – Stadt des Vaters, Ausstellung zu Lucas Cranach d.Ä. in der Festung Rosenberg,
  • Kronach – Fränkische Meister der Spätgotik und der Weg zu Cranachs Kunst, Fränkische Galerie Festung Rosenberg,
  • Kronach – Sonderausstellung des Kronacher Kunstvereins, Festung Rosenberg,
  • Kronach – Cranach 2.0 – Der Lucas-Cranach-Preis 2015 der Stadt Kronach, der Lutherstadt Wittenberg und der Stiftung Christliche Kunst, Festung Rosenberg,

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Der Weggefährte Luthers – Philipp Melanchthon

Dauerausstellung im Melanchthonhaus in Wittenberg

1536 ließ Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen (Johann der Großmütige) in Wittenberg ein Wohnhaus für den Humanisten und Reformator Philipp Melanchthon und seine Familie errichten. Das Renaissancegebäude ist ein architektonisches Kleinod und gilt als eines der schönsten Bürgerhäuser der Lutherstadt Wittenberg.

Dauerausstellung zum Leben und Wirken Philipp Melanchthons

Melanchthonhaus in Wittenberg

Melanchthonhaus in Wittenberg

Das Melanchthonhaus steht seit 1996 auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten. Auf 600 m² Ausstellungsfläche informiert eine Dauerausstellung unter dem Motto „Philipp Melanchthon: Leben – Werk – Wirkung“ über die Lebensverhältnisse und den Alltag Melanchthons und seiner Familie.

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Lucas Cranach der Jüngere 2015 – Landesausstellung Sachsen-Anhalt

Der Marktplatz in Wittenberg

Der Marktplatz in Wittenberg

Anlässlich des 500. Geburtstages von Lucas Cranach d.J. widmet das Land Sachsen-Anhalt dem Künstler der Renaissance und Zeitgenossen Martin Luthers im Jahr 2015 eine Landesausstellung. Lucas Cranach d.J. stand lange Zeit im Schatten seines Vaters, Lucas Cranach d.Ä. Die Landesausstellung Sachsen-Anhalt soll dies ändern und präsentiert den Sohn als großen Maler und Wegbegleiter der Reformation zwischen dem 26. Juni 2015 und dem 1. November 2015 in Wittenberg, Dessau und Wörlitz.

In der Lutherstadt Wittenberg laden vier Ausstellungen an authentischen Orten ab Juni 2015 die Besucher ein, Leben und Werk des Künstlers kennzulernen. Weitere Ausstellungen sind in Dessau und Wörlitz zu besichtigen.

Lucas Cranach der Jüngere – Entdeckung eines Meisters

Die Ausstellung im erstmals für die Öffentlichkeit geöffneten Augusteum zeigt das Werk des jungen Cranach und stellt die Persönlichkeit des Familienvaters, Ratsherren und Unternehmers vor. Lucas Cranach d.J. leite in Wittenberg bis zu seinem Tod 1586 eine der größten und produktivsten Kunstwerkstätten Europas und schuf großartige Kunstwerke. Einige von ihnen aus deutschen und europäischen Sammlungen werden in Wittenberg gezeigt.

  • Ausstellungsort: Augusteum, Collegienstraße 54, Lutherstadt Wittenberg,
  • Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr,

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Ritter!Tod!Teufel? – Franz von Sickingen und die Reformation

Ausstellung im Landesmuseum Mainz

Franz von Sickingen gehört zu den bedeutendsten Persönlickeiten der frühen Neuzeit. Der Ritter führte Fehden, förderte die Humanisten und war Freund der neuen religiösen Ideen, die Martin Luther mit seinem Thesenanschlag in Wittenberg in die Welt gesetzt hatte.

Das Landesmuseum in Mainz zeigt in einer Sonderausstellung den Einfluss der Ritterschaft auf die Reformation, den Aufstiegs Franz von Sickingens zum Anführer, die Lebenswelt der Ritter, Luthers Auftritt vor dem Reichstag in Worms und die Vielfalt der Reformation im Europa der frühen Neuzeit.

Ausstellungsstücke von Albrecht Dürer, Lucas Cranach d.Ä und Hans Schäufelin zeigen neben zahlreichen weiteren Exponaten das Leben in der Zeit des Umbruchs vor 500 Jahren.

  • Termin: 21. Mai 2015 bis 25. Oktober 2015,
  • Ort: Landesmuseum Mainz, www.landesmuseum-mainz.de,

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Lucas Cranach – Kultureiseziel 2015

Lucas-Cranach-Jahr 2015

Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg

Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg

Die Lutherdekade würdigt im Jahr 2015 unter dem Motto „Bild und Bibel“ den 500. Geburtstag von Lucas Cranach d. J.. In zahlreichen Partnerorten in Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt finden zu diesem Jubiläum Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

Kronach – Stadt des Vaters

In Kronach wurde Lucas Cranach d.Ä. geboren. In der Festung Rosenberg wird eine Reihe von Werken von Vater und Sohn gezeigt.

Ausstellungen 2015

  • Fränkische Meister der Spätgotik und der Weg zu Cranachs Kunst
  • Fränkische Galerie Festung Rosenberg
  • 1. März 2015 bis 31. Oktober 2015

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Exkursion zu Burgen und Schlössern im Egerland (Tschechische Republik)

Burg Elbogen (Loket) an der Eger

Burg Elbogen (Loket) an der Eger

Die Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung brach im Spätsommer 2014 zu einer Exkursion in die Tschechische Republik auf. Ziel war das Egerland. Diese historische Landschaft ist reich an Burgen und Schlössern und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Germanen und Slawen, Bayern, Deutsche, Österreicher und Tschechen prägten prägten Landschaft und Kultur im Egerland.

Geschichte

Altstadt von Elbogen (Loket) an der Eger

Altstadt von Elbogen (Loket) an der Eger

Das Egerland ist eine Landschaft im Westen Böhmens und Nordosten Bayerns. Benannt ist sie nach dem Fluss Eger, der im bayerischen Fichtelgebirge entspringt, südlich an Vogtland und Erzgebirge vorbeifließt und bei Aussig (Usti Nada Labem) in die Elbe mündet.

Das historische Egerland umfasste zwischen 1322 und 1806 das Egerer Becken und die Stadt Eger (Cheb). Die Städte Karlsbad (Karlovy Vary), Elbogen (Loket), Sokolov (Falkenau) Marienbad (Mariánské Lázne), Tepl (Tepla) und Luditz (Zlutice) lagen einst außerhalb des Gebietes. Zwischen 1938 und 1945 reichte der Regierungsbezirk Eger im Süden bis an die Stadt Pilsen und im Osten bis nach Kaaden (Kadan) und Saaz (Zatec).

Bereits in der Antike war das Gebiet besiedelt von den Naristern. In römischer Zeit geriet es unter germanischen Einfluss. In der Zeit der Völkerwanderung besiedelten es die Slawen.

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Bekommt Deutschland bald seine 40. Welterbestätte?

Die Region Saale-Unstrut auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Der Naumburger Dom

Der Naumburger Dom

39 Orte und Regionen stehen auf der Liste des Weltkultur- und –naturerbes der UNESCO. Vier Welterbestätten gibt es bereits in Sachsen-Anhalt:

  • Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (1994),
  • das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau (1996),
  • die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996),
  • das Gartenreich Dessau-Wörlitz (2000),

Die UNESCO hat im Jahr 1972 ein Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt verabschiedet. Gegenwärtig gehören über 900 Stätten weltweit zu diesem schützenswerten Kultur- und Naturerbe.

Der Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut e.V. arbeitet seit dem Jahr 2008 intensiv an der Antragstellung. Über den Antrag soll die UNESCO im Jahr 2015 entscheiden.

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Städte-Touren

Städtereisen erfreuen sich immer größer Beliebtheit. Hauptziele sind die Metropolen Deutschlands. Doch auch in kleinen und mittelgroßen Städten gibt es viel Neues zu entdecken.

Von den Zerstörungen des 2. Weltkrieges oft weitegehend verschont, bieten sie einen Einblick in die Baugeschichte mehrere Jahrhunderte. Schlösser, Dome und Kirchen erzählen von der einstigen Bedeutung dieser Städte.

Kommen Sie mit auf Entdeckungstour in die Städte Mitteldeutschlands.

Angebot Städterundgänge

  • Geführter Rundgang durch kleine und mittelgroße Städte in Mitteldeutschland,
  • Erklärung der Stadtgestalt und des Stadtgrundrisses,
  • Führung zu den bedeutendsten Baudenkmälern mit Erläuterung,
  • Hintergrundinformationen zur Stadtgeschichte und ihre Auswirkungen auf den Stadtgrundriss und die Stadtgestalt,
  • Dauer einer Führung ca. 2 Stunden,

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6./7. September 2014 – Tomaten und Kartoffelfest in Buro

Buroer Klostermärkte 2014

Buro, Deutschordens-Comturei

Buro, Deutschordens-Comturei

Tomaten- und Kartoffelfest

am Sonnabend und Sonntag, 06. & 07. September 2014 weiterlesen »

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21./22. Juni 2014 – Rosenfest auf dem Deutschordensgut Buro (bei Dessau-Roßlau)

Buroer Klostermärkte 2014

Buro, Deutschordens-Comturei

Buro, Deutschordens-Comturei

Rosenfest

am Sonnabend und Sonntag, 21. & 22. Juni 2014 weiterlesen »

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Schloss Reinharz (bei Dessau-Roßlau)

Schloss Reinharz

Reinharz ist ein Ortsteil der Stadt Bad Schmiedeberg im Süden des Landkreises Wittenberg. Reinharz liegt in der Dübener Heide südöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 41 km) zwischen Bad Düben (ca. 19 km) und Pretzsch (ca. 10 km). weiterlesen »

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Rittergut Motterwitz (bei Leipzig)

Motterwitz, Rittergut

Motterwitz ist ein Ortsteil der Stadt Grimma im Osten des Landkreises Leipzig. Motterwitz liegt südöstlich von Leipzig (ca. 45 km) zwischen Grimma (ca. 16 km) und Döbeln (ca. 31 km). weiterlesen »

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