November 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Kristin Otto

Kristin Otto

Kristin Otto

Kristin Otto wurde am 7. Februar 1966 in Leipzig geboren. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul startete Kristin Otto für den SC DHfK Leipzig und gewann sechsmal Gold. Damit ist sie die erfolgreichste deutsche Schwimmerin bei olympischen Wettbewerben. Unter allen deutschen Olympiateilnehmern liegt Kristin Otto auf Platz vier hinter Birgit Fischer, Isabell Werth und Reiner Klimke (Stand 2022). 1988 und 1989 wurde Kristin Otto in der DDR zur Sportlerin des Jahres, 1988 zu Europas Sportlerin des Jahres gewählt, 1993 wurde Otto in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche

Friedrich Wilhelm Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken geboren. Nietzsche kam 1865 von seinem Studium in Bonn nach Leipzig und ließ sich an der Universität Leipzig zum Studium der Philosophie immatrikulieren.

Friedrich Nietzsche beteiligte sich 1866 an der Gründung des Klassisch-philologischen Vereins an der Universität Leipzig und hielt im Vereinszimmer der Restauration Löwe in der Nikolaistraße seinen ersten öffentlichen Vortrag. Bedeutend war für Nietzsche sein erstes Zusammentreffen mit Richard Wagner 1868 in Leipzig.

1869 ging Friedrich Nietzsche an die Universität Basel. 1882/83 weilte Friedrich Nietzsche erneut in Leipzig und wohnte in der Auenstraße 32.

Friedrich Nietzsche starb am 25. August 1900 in Weimar.

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Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Nietzsche187a.jpg

Leipziger Persönlichkeiten – Christian Gottlob Neefe

Christian Gottlob Neefe

Christian Gottlob Neefe

Christian Gottlob Neefe wurde am 5. Februar 1748 in Chemnitz geboren. Der Sohn einer alteingesessenen Handwerkerfamilie kam im Alter von 12 Jahren als Chorknabe an die Stadtkirche St. Jakobi in Chemnitz und erhielt dort seinen ersten musikalischen Unterricht Durch ein Stipendium der Stadt Chemnitz konnte Neefe mit 19 Jahren an der Universität Leipzig Jura studieren.

Während seines Studiums machte Christian Gottlob Neefe die Bekanntschaft von Johann Adam Hiller und konnte als Student schon kleinere Arbeiten in Hillers Zeitschrift „Wöchentliche Nachrichten, die Musik betreffend“ veröffentlichen. Hiller gründete 1771 seine Private Singschule in Leipzig, Neefe wurde einer seiner ersten Schüler.

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Leipziger Persönlichkeiten – Philipp Rosenthal

Philipp Rosenthal

Philipp Rosenthal

Philipp Rosenthal wurde am 6. März 1855 in Werl geboren. Der Sohn eines Porzellanhändlers wurde im väterlichen Betrieb ausgebildet und ging mit 18 Jahren in die USA. Auf seinen Geschäftsreisen stellte Rosenthal fest, dass bemaltes Porzellan, wie es die amerikanische Firma suchte, Mangelware war. 1879 kehrte er nach Deutschland zurück und beschloss, eine Porzellanmalerei zu eröffnen.

Seine erste Manufaktur eröffnete er mit zwei Malern in Schloss Erkersreuth und bezog weißes Porzellan von der Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther aus Selb. Seinen Durchbruch erzielte Philipp Rosenthal mit dem Aschenbecher „Ruheplätzchen für brennende Zigarren“. Rosenthal verlegte das Unternehmen nach Selb und eröffnete 1889 eine eigene Porzellanfabrik.
Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde Rosenthal aus dem Unternehmen verdrängt. Streitigkeiten in der Familie führten 1936 zur Entmündigung Rosenthals.

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Leipziger Persönlichkeiten – Peter Joseph Lenné

Peter Joseph Lenné

Peter Joseph Lenné

Peter Joseph Lenné wurde 29. September 1789 in Bonn geboren. Er prägte fast ein halbes Jahrhundert die Gartenkunst in Preußen, gestaltete weiträumige Parkanlagen nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten und schuf Grünanlagen für die Naherholung der Bevölkerung.

Der Familientradition folgend entschied sich Peter Joseph Lenné für den Beruf des Gärtners und erhielt schon im Schüleralter Unterricht durch einen Universitätslehrer in Botanik. 1805 begann Lenné eine Gärtnerlehre bei seinem Onkel, dem Hofgärtner Joseph Clemens Weyhe d. Ä. in Brühl. Studienreisen führten ihn nach Süddeutschland und nach Frankreich. Peter Joseph Lenné kehrte im Sommer 1812 nach Koblenz zurück.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Sebald Ringelhardt

Friedrich Sebald Ringelhardt

Friedrich Sebald Ringelhardt

Friedrich Sebald Ringelhardt wurde am 17. April 1785 in Ostrau am Petersberg geboren. Von 1804 bis 1806 studierte Ringelhardt zunächst Rechtswissenschaften an der Universität Halle, wechselte dann auf das Schauspielfach. Er debütierte 1806 in Magdeburg und erhielt nachfolgend Arrangements in Rudolstadt, in Amberg und an den Bühnen von Ansbach, Karlsbad, Bayreuth und Nürnberg. 1808/1809 stand Friedrich Sebald Ringelhardt in Dresden, 1809/1810 in Riga, 1810/1811 mit der Königsberger Schauspieltruppe in Elbing und 1811/1812 in Danzig unter Vertrag. Anschließend wurde Ringelhardt nach Breslau verpflichtet und blieb dort bis 1816.

Weitere Stationen von Ringelhardt waren Brünn, Wien, Pest, Prag, Bremen und Köln, Aachen, Bonn, Trier und Koblenz.

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Leipziger Persönlichkeiten – Erich Loest

Erich Loest

Erich Loest

Erich Loest wurde am 24. Februar 1926 in Mittweida geboren. Er besuchte ab 1932 die Volksschule und ab 1936 die Oberschule. Loest war ab 1936 Mitglied der Hitlerjugend und ab 1944 der NSDAP. Erich Loest wurde 1944 zur Wehrmacht eingezogen und kam am 6. Mai 1945 in Bischofteinitz in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung arbeitete Loest 1945 in der Landwirtschaft und als Hilfsarbeiter in den Leunawerken, holte sein Abitur nach und wurde 1947 Mitglied der SED.

Seit 1950 arbeitete Erich Loest als freiberuflicher Schriftsteller in Leipzig und studierte Mitte der 1950er Jahre am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Ein prägendes Ereignis war für Erich Loest der Aufstand vom 17. Juni 1953. Im November 1957 wurde Loest wegen angeblicher „konterrevolutionärer Gruppenbildung“ im Zusammenhang mit Diskussionen über die Entstalinisierung verhaftet und zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Seine Strafe verbüßte Erich Loest in Halle/Saale und im Zuchthaus Bautzen II.

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Leipziger Persönlichkeiten – Karl Siegismund

Eingang zur Deutschen Bücherei in Leipzig

Eingang zur Deutschen Bücherei in Leipzig

Karl Siegismund wurde am 23. Januar 1861 in Leipzig geboren. Er absolvierte von 1875 bis 1879 eine Buchhandelslehre bei Karl Volckmar in Leipzig und besuchte gleichzeitig die Leipziger Buchhändlerlehranstalt. Karl Siegismund ging 1879 nach Bonn, 1883 bis 1884 war er in Wien als Gehilfe und seit 1885 bei der „Stuhr’schen Buch- und Kunsthandlung“ in Berlin als Geschäftsführer angestellt.

In Berlin kaufte Siegismund 1886 „Internationale Buchhandlung“ und gründete eine Verlags- und Sortimentsbuchhandlung mit Antiquariat unter dem Namen „Karl Siegismund“. Das Geschäft verkaufte er 1898 und führte den Verlag in erweitertem Umfang fort. Sein Schwerpunkt lag bei historisch-militärischen Themen auf monarchistischer Grundlage. Für die Entwicklung des Verlags und das Ansehen von Karl Siegismund war die 1890 gegründete illustrierte Zeitschrift „Deutscher Soldatenhort“, die bis 1920 erschien. Ziel der Zeitschrift war es, hohe Militärs, Wehrpflichtige und Reservisten gegen sozialdemokratische Einflüsse zu immunisieren.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hermann Knaur

Hermann Knaur

Hermann Knaur

Imanuel August Hermann Knaur wurde am 3. April 1811 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch der Ratsfreischule in Leipzig ging er in eine vierjährige Töpferlehre. Leipziger Kunstfreunde wurden auf Knaurs kleine Arbeiten aufmerksam, die er aus Ton fertigte. Sie ermöglichten Knaur einen Aufenthalt in Dresden, wo er drei Jahre bei Ernst Rietschel Bildhauerei studierte. Danach arbeitete Knaur eine Zeit für Ernst Hähnel.

Seine erste selbständige Arbeit, „Der Wanderer mit dem Hunde“, kaufte der Sächsische Kunstverein. Der zweite Preis für den nicht ausgeführten Entwurf Hermann Knaurs des Beethoven-Denkmals in Bonn war Anlass, ihm ein Stipendium für eine Reise nach Italien zu gewähren. In Rom entstanden die Marmorstatue „Ein Mädchen, das Tauben füttert“ und die Gruppe „Kain und Abel“ aus Ton.

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Leipziger Persönlichkeiten – Bernhard Heisig

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Gemälde von Bernhard Heisig

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Gemälde von Bernhard Heisig

Bernhard Heisig wurde am 31. März 1925 in Breslau als Sohn des Breslauer Malers Walter Heisig geboren. Bei seinem Vater erhielt er auch seine erste Ausbildung. Von 1941 bis 1942 besuchte Bernhard Heisig die Kunstgewerbeschule in Breslau.

Seine traumatischen Erlebnisse als Soldat im 2. Weltkrieg thematisierte Heisig später immer wieder in seinen Bildern. 1947 wurde Bernhard Heisig aus Breslau vertrieben, siedelte sich in Zeitz an und trat in die SED ein. Von 1948 studierte Heisig in Leipzig, zunächst an der Fachhochschule für angewandte Kunst, dann ab 1949 an der Akademie für graphische Kunst und Buchgewerbe. 1951 brach Bernhard Heisig das Studium ab.

Von 1951 bis 1954 arbeitete Heisig freiberuflich in Leipzig, sein Schwerpunkt lag auf Zeichnungen und Lithographien zur Revolution 1848 und der Pariser Kommune sowie auf Buchillustrationen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Werner Tübke

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Ausschnitt aus dem Bauernkriegspanorama von Werner Tübke

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Ausschnitt aus dem Bauernkriegspanorama von Werner Tübke

Werner Tübke wurde am 30. Juli 1929 in Schönebeck (Elbe) geboren. Der Sohn einer Kaufmannsfamilie besuchte die Volksschule und ab 1939 das Realgymnasium in Schönebeck. Ab 1940 erhielt Tübke privaten Zeichenunterricht in Magdeburg bei dem Maler Karl Friedrich. Von Dezember 1945 bis September 1946 wurde Werner Tübke durch die Sowjetische Besatzungsmacht inhaftiert. Er wurde zu Unrecht verdächtigt, einen Mordanschlag auf einen sowjetischen Soldaten verübt zu haben.

Nach Abschluss einer Malerlehre und dem Besuch der Handwerksmeisterschule in Magdeburg sowie der Nachholung des Abiturs studierte Werner Tübke von 1948 bis 1950 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. 1950 wechselte Tübke zum Studium der Kunsterziehung an das Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Nach einer Tätigkeit 1953/54 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralhaus für Volkskunst in Leipzig war Werner Tübke von 1954 bis 1956 und 1957 bis 1963 als freischaffender Künstler tätig. Von 1956 bis 1957 arbeitete er als wissenschaftlicher Oberassistent an der HGB Leipzig, bevor er aus kunstpolitischen Gründen entlassen wurde.

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Leipziger Persönlichkeiten – Pascal Deuel

Eitingonhaus (Städtisches Klinikum St. Georg, Haus Eitingon) Leipzig

Eitingonhaus (Städtisches Klinikum St. Georg, Haus Eitingon) Leipzig

Pascal Deuel wurde am 13. Mai 1885 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch des König-Albert-Gymnasiums studierte Deuel an den Universitäten in Freiburg, Bonn und Leipzig Medizin und verbrachte seine Assistenzarztzeit in Dortmund, Hamburg und Zürich.

Zwischen 1919 und 1928 leitete Pascal Deuel das Jüdische Krankenheim in der König-Johann-Straße 19 (heute Tschaikowskistraße). Deuels Anregungen für den modernes Krankenhaus führte zum Bau des Israelitischen Krankenhauses Leipzig der Eitingon-Stiftung. Dort war Pascal Deuel 1928 bis 1929 Chefarzt der Inneren Abteilung und arbeitete auf dem Gebiet der Tuberkulosebekämpfung. Pascal Deuel starb am 9. Juni 1932 in Karlsbad.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ludwig Volkmann

Ludwig-Volkmann um 1911

Ludwig-Volkmann um 1911

Ludwig Volkmann wurde am 9. Januar 1870 in Leipzig geboren. Er besuchte zunächst die Teichmannsche Privatschule, dann das Nikolai-Gymnasium in Leipzig. In München, Leipzig, Florenz und Rom widmete sich Volkmann dem Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Nationalökonomie. Ludwig Volkmann begann genealogisch zu arbeiten und schrieb Fachbeiträge zur Kunstgeschichte und Dante-Forschung.

1893 nahm Volkmann eine Tätigkeit im Verlag Breitkopf & Härtel auf, wurde 1894 Teilhaber des Zweighauses in Brüssel und 1897 Teilhaber des Verlagshauses. Ab 1906 war Ludwig Volkmann dann Miteigentümer und gliederte dem Verlag einen Kunstbereich an. Ludwig Volkmann war zwischen 1910 und 1930 Erster Vorsteher der Deutschen Buchgewerbevereinigung, danach Ehrenvorsteher.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hermann Brockhaus

Hermann Brockhaus

Hermann Brockhaus

Hermann Brockhaus wurde am 28. Januar 1806 in Amsterdam geboren. Der Sohn von Friedrich Arnold Brockhaus studierte in Leipzig, Göttingen und Bonn orientalische Sprachen, vornehmlich Sanskrit. Nach einer wissenschaftlichen Reise nach Kopenhagen, Paris, London und Oxford ließ sich Hermann Brockhaus in Dresden nieder. 1839 wurde er Professor an der Universität Jena und 1841 als Professor für Sanskrit an die Universität Leipzig berufen.

Hermann Brockhaus war 1846 eines der ersten Mitglieder der Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften. Er leitet die Erforschung der altindischen Märchenliteratur ein. Nach 35jähriger Arbeit gab Hermann Brockhaus als erster das 45.000 Verse umfassende altindische Káthasaritsa – Ozean der Märchenströme des Somadera – heraus. Seine Regeln für den Druck sanskritischer Werke gelten weitgehend bis heute.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Abraham

Max Abraham (links), Nina und Edvard Grieg

Max Abraham (links), Nina und Edvard Grieg

Max Abraham wurde am 2. Juni 1831 in Danzig geboren. Er besuchte das dortige städtische Gymnasium. Abraham studierte Musik in Danzig und Wirtschaft in London, weiterhin Jura in Heidelberg, Bonn und Berlin. In Bonn war er ab 1851 Mitglied der Burschenschaft Alemannia. 1863 wurde Max Abraham Teilhaber des seit 1860 von Julius Friedländer geführten Musikverlags C.F. Peters in Leipzig und übernahm den Verlag 1880 als alleiniger Inhaber.

Er begann mit der Auflage der Notenreihe Edition Peters. Nachfolger Abrahams wurde sein Neffe Henri Hinrichsen, der 1891 als Angestellter und 1894 Teilhaber wurde. Max Abraham brachte nach Erfindung es lithographischen Notendrucks Werkausgaben von Komponisten zu niedrigen Preisen heraus und machte sie damit zum Allgemeingut.

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Leipziger Persönlichkeiten – Edwin Bormann

Edwin Bormann

Edwin Bormann

Edwin Bormann wurde am 14. April 1851 in Leipz6ig geboren. Der Kaufmannssohn studierte am Polytechnikum in Dresden Architektur, musste das Studium aus gesundheitlichen Gründen aber abbrechen. Bis 1877 studierte Bormann in Bonn und Leipzig Naturwissenschaften und Geschichte. 1877 ließ Bormann sich in Leipzig nieder und arbeitete als Privatgelehrter. Ab 1871 widmete er sich der Dichtkunst und schuf humoreske Prosa in Leipziger Mundart. Edwin Bormann wohnte im Ranstädter Steinweg, heute Jahnallee 26.

1888 gründete Bormann in Leipzig für die Publikation seiner Werke einen eigenen Verlag. Gemeinsam mit Georg Bötticher und Arthur von Oettingen gründete Edwin Bormann 1909 die Künstlervereinigung Leoniden. Die Leoniden stifteten ihm und Bötticher 1918 eine Gedenktafel am Alten Rathaus. Edwin Bormann war jahrzehntelang Mitarbeiter der satirisch-humoristischen deutschen Wochenschrift Fliegende Blätter.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Maler, Schriftsteller, Dichter und Schauspieler

Die 1000 jährige Stadt Leipzig ist ein Zentrum der Kunst. Handel und Messe, der freier Geist der Stadt und die gute Ruf der Universität lockten schon früh frühzeitig Maler, Schriftsteller und Schausteller in die Stadt. Die günstige Lage am Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen und nicht zuletzt das Mäzenatentum reicher Leipziger Bürger beförderten den Aufstieg der Stadt zur Kunstmetropole.

Das Museum der bildenden Künste, auch kurz Bildermuseum genannt, geht auf eine Gründung des Leipziger Kunstvereins zurück, den Kunstsammler und -förderer der Stadt 1837 gründeten. Ziel des Vereins war, ein Kunstmuseum einzurichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen. Etwa einhundert Werke waren zusammengetragen und gestiftet worden, überwiegend Arbeiten der damaligen zeitgenössischen Kunst.

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