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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Friedrich Boerner

Christian Friedrich Boerner

Christian Friedrich Boerner

Christian Friedrich Boerner wurde am 6. November 1663 in Dresden als Sohn eines kurfürstlich-sächsischen Hofrats geboren. Von 1701 bis 1705 studierte Boerner an der Universität Leipzig Philosophie und Philologie und ging zur Theologie über. 1704 wechselte Boerner an die Universität in Wittenberg.

1705 bewarb Boerner sich an der philosophischen Fakultät in Leipzig um eine Adjunktur und begab sich mit Johann Wilhelm von Berger auf eine Gelehrtenreise, die ihn nach Amsterdam führte, wo er eine bedeutende Handschrift der Paulusbriefe erwarb, die später herausgegeben und als Codex Boernerianus bekannt wurde.

1707 wurde er in Leipzig Professor der Moral, 1708 Professor der griechischen Sprache, 1723 ordentlicher Professor der Theologie. Verdienste erwarb sich Christian Friedrich Boerner 1710 als Rektor der Universität Leipzig mit der Einführung des akademischen Gottesdienstes an der Universitätskirche St. Pauli und mit der Herausgabe von Luthers Schriften, vor allem mit Luthers Bibelübersetzung. Christian Friedrich Boerner starb am 19. November 1753 in Leipzig.

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Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Friedrich_B%C3%B6rner

Quelle:
www.wikipedia.de
Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, 2005

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Autor: Mirko Seidel am 22. Jan 2022 14:25, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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