November 2019

Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Romanik & Gotik

Nikolaikirche zu Leipzig

Nikolaikirche zu Leipzig

Das Bild der mittelalterlichen Stadt Leipzig dürfte nicht allzu spektakulär gewesen sein. Fachwerkhäuser, Lehm und Stroh. Nur wenige Steinbauten gab es in der Stadt – die Klöster, Kirchen, Burgen. Wohl erst im späten 14. Jahrhundert entstehen die ersten Bürgerhäuser aus Stein und das erste Rathaus.

Nur zwei oberirdisch sichtbare Gebäude sind aus der Zeit des Mittelalters in der Innenstadt von Leipzig erhalten geblieben – die Nikolaikirche und die Thomaskirche.

Ev. Nikolaikirche zu Leipzig

Um 1165, nachdem Leipzig durch Markgraf Otto von Meißen das Stadt- und Marktrecht verliehen wurde, beginnen die Bürger von Leipzig mit dem Bau ihrer romanischen Stadtkirche St. Nikolai. Der erste Bau mit einer zweitürmigen Fassade war kleiner, als die heutige Kirche. Im frühen 14. Jahrhundert wurden der Chor erhöht, verlängert und gewölbt und das Querhaus erhöht. Wenig später wurden die Obergeschosse des Turms oktogonal aufgeführt. Im frühen 16. Jahrhundert ist die Kirche wohl zu klein geworden. Das Kirchenschiff wird abgetragen und zwischen 1513 und 1525 eine dreischiffige gotische Hallenkirche vermutlich durch Benedikt Eisenberg gebaut. An der Stellung des fünften Pfeilerpaars lässt sich ablesen, dass wohl auch eine Verlängerung der Kirche nach Osten geplant war. War es die Zeit der Reformation oder Geldmangel, die den Umbau beendeten?

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500 Jahre Leipziger Disputation – Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

Lutherdenkmal am Leipziger Johannisplatz (1943 eingeschmolzen)

Es lässt sich im Rückblick schwer sagen, ob die Reformation anders verlaufen wäre, wenn es Leipzig, die Leipziger Disputation und die Leipziger Verleger nicht gegeben hätte. Im Juni 1519 entbrannte auf der Pleißenburg in Leipzig ein Streit, der als „Leipziger Disputation“ in die Geschichte einging.

Vor Publikum disputierten Martin Luther und Johannes Eck – Luther gegen die Institution Kirche und das Papsttum, Eck gegen den Ketzer Luther. Einen Sieger gab es nicht – jede Seite sah sich selbst als Sieger. Die Leipziger Verleger druckten die Akten der Disputation und sie druckten Luthers 95 Thesen – gegen Androhung von Strafe – und verhalfen so Luthers Lehre zu deutschlandweiter Verbreitung.

Zum 500. Jubiläum der Leipziger Disputation finden vom 5. April bis zum 25. Juni 2019 in Leipzig viele Veranstaltungen statt, die an das historische Ereignis erinnern.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe lädt der Verein Forum Reformation e.V. vom 5. bis 7. April 2019 zu einer Wochenendtagung in das Paulinum der Universität Leipzig ein. Das zentrale Thema „Streiten lernen mit Luther“ wird sowohl die demokratische Streitkultur unter den heutigen Herausforderungen als auch die Reformationsgeschichte im gegenwärtigen Kontext untersuchen. Kirchenhistoriker Armin Kohnle hält am 5. April einen Vortrag. Am Folgetag sprechen u.a. Eugen Drewermann, Dorothea Sattler und Friedrich Schorlemmer über aktuelle Kontroversen zwischen katholischer und evangelischer Kirche. Der Abend steht im Zeichen des Jazz. Am 7. April wird der Göttinger Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann zum bevorstehenden Jubiläum der Leipziger Disputation sprechen. Wer sich für die Teilnahme an dem dreitägigen Kongress interessiert, kann sich online anmelden. Der Tagungsbeitrag beträgt 69 Euro (inkl. Getränke und Zugang zu allen Veranstaltungen). Wer nur die Veranstaltung am Samstag von 9 bis 18.30 Uhr besuchen möchte, zahlt zehn Euro. Weitere Informationen: www.forumreformation.de/leipzig-2019/

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255. Geburtstag der Leipziger Zeichenakademie

Das Amtshaus am Thomaskirchhof um 1890

Das Amtshaus am Thomaskirchhof um 1890

Am 06.Februar 1764 wurde die Leipziger „Zeichenakademie“ gegründet. Erster Direktor wurde der 1717 in Preßburg geborene Maler und Bildhauer Adam Friedrich Oeser. Pate der Zeichenakademie war Prinz Xaver von Sachsen.
Die Zeichenakademie, die der Kunstakademie in Dresden unterstellt war, wurde im Herbst 1764 im Amtshaus eröffnet. Im Sommer 1765 zog die Akademie aus den engen Räumen in den Westflügel der Pleißenburg um. Um 1800 wurde die Akademie erweitert und umbenannt in „Zeichnungs-, Malerey- und Architectur-Academie“.

1835 führte sie den Namen „Akademie der bildenden Künste“. Ein Direktor, ein Lehrer für Architektur und zwei Lehrer für die freie Handzeichnung unterrichteten die Schüler kostenlos.

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Das Paulinum Leipzig – die moderne Antwort auf 800 Jahre Stadtgeschichte

Augusteum und Paulinum am Augustusplatz Leipzig

Augusteum und Paulinum am Augustusplatz Leipzig

Leipzig hat eine neue Sehenswürdigkeit – das Paulinum, die Aula und Universitätskirche am Augustusplatz. Der Ort, an dem Universität und Paulinum stehen, atmet 800 Jahre Stadtgeschichte.

Alles begann im Jahr 1217. Markgraf Dietrich von Meißen wollte verhindern, das Leipzig Freie Reichsstadt wird. Er handelt einen Kompromiss mit den Leipziger aus, hintergeht sie, reißt ihre Stadtmauer ab und lässt drei Zwingburgen errichten – eine an der Stelle, an der heute die Universität steht.

Glücklich wurde Dietrich nicht, 1221 wird er von seinem Leibarzt vergiftet, die Leipziger sollen den Arzt dazu angestiftet haben. Die Burg wurde nicht mehr gebraucht, die Familie von Wahren, der das Gelände nun gehörte, wusste auch nichts damit anzufangen und übergab es einem Orden. 1231 begann am Platz neben dem Grimmaischen Tor der Bau einer Kirche durch den Dominikanerorden. Geweiht wurde die Paulinerkirche 1240.

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Tourismus boomt in Leipzig – erfolgreiches Jahr 2017

Universität Leipzig, Neues Augusteum, Paulinum und City-HochhausWachstumsstadt, Zukunftsstadt und schönste Innenstadt – Leipzig ist weiter im Aufwind und das auch beim Tourismus. Die Schallmauer von 3 Millionen Übernachtungen wurde 2017 geknackt. Das Reformationsjubiläum, Messen, Tagungen und nicht zuletzt König Fußball haben für einen Übernachtungsrekord gesorgt.

Die Leipziger Tourismus und Marketing GmbH (LTM) hat dazu einen Pressemitteilung veröffentlicht.

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500 Jahre Reformation – Luther und seine Spuren in Leipzig

Das Neue Rathaus am Leipziger Innenstadtring

Das Neue Rathaus am Leipziger Innenstadtring

Der große Trubel ist vorbei – 2017 feierte Deutschland den 500. Geburtstag der Reformation.

Was mit dem Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517 begann, sollte die spätmittelalterliche Welt erschüttern. Eisleben – Luthers Geburts- und Sterbestadt, Wittenberg – die Stadt des Thesenanschlags, Eisenach mit der Wartburg – Ort der Bibelübersetzung – das sind die klassischen Lutherorte in Deutschland.

Auch Leipzig spielt eine bedeutende Rolle in der Zeit der Reformation. Lesen Sie dazu eine Artikelserie.

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Zwischenstopp in Waldheim

Brunnen und Rathaus in Waldheim

Brunnen und Rathaus in Waldheim

Waldheim ist eine Kleinstadt im Norden des Landkreises Mittelsachsen. In Waldheim leben ca. 9.000 Menschen. Die Stadt Waldheim liegt am Fluss Zschopau nahe der Talsperre Kriebstein im Vorland des Erzgebirges. Waldheim liegt im Dreieck zwischen der Landeshauptstadt Dresden (ca. 66 km), Leipzig (ca. 67 km) und Chemnitz (ca. 40 km).

Waldheim wurde 1198 als ein Ort an der Salzstraße von Halle nach Böhmen erstmals erwähnt. Die Burg, die unter der Herrschaft der Markgrafen von Meißen stand, wurde 1271 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1286 erhielt Waldheim das Stadtrecht. 1537 führte Elisabeth von Rochlitz die Reformation in der Stadt ein. Das aus der Burg entstandene Schloss wurde 1716 unter Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) in ein Zucht-, Armen- und Waisenhaus umgewandelt. Bis heute wird der Komplex als Justizvollzugsanstalt genutzt.

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500 Jahre Reformation – wo Luther wohnte, trank und speiste ….

… und was die Häuser der Stadt Leipzig noch zu erzählen haben

Das Neue Rathaus - Standort der Pleißenburg

Das Neue Rathaus – Standort der Pleißenburg

Viele Gebäude, in denen Martin Luther lebte, speiste und wirkte, sind in Leipzig nicht erhalten geblieben. Es wurde viel und oft abgerissen in der Messestadt. Doch Luthers Spuren lassen sich auch heute noch in Leipzig finden.

In der Hainstraße, Hausnummer 16 bis 18, steht heute das Hotel de Pologne, ein stattlicher Bau aus dem 19. Jahrhundert. Eine Gedenktafel erinnert an einen der Vorgängerbauten, das Haus des Buchdruckers Melchior Lotter. Hier wohnten Martin Luther und seine Begleiter während der Leipziger Disputation.

Willkommen waren Luther und sein Gefolge in Leipzig nicht, jedenfalls nicht beim Klerus, dem Rat und der Universität. Sie wollten den Ketzer, den Aufwiegler und Störenfried nicht. Das Machtwort der Landesherren entschied – das Streitgespräch findet in Leipzig auf der Festung Pleißenburg statt. Basta!

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500 Jahre Reformation – ohne Leipzig (vielleicht) keine Reformation

Die Leipziger Disputation 1519

Die Leipziger Disputation 1519

Am 24. Juni 1519, passierten zwei Wagen das Grimmaische Tor an der östlichen Stadtmauer von Leipzig. Nichts Ungewöhnliches in einer Handelsstadt, die fast 20 Jahre zuvor zur Reichsmessestadt aufgestiegen war. Ungewöhnlich jedoch war, dass diese Wagen von etwa 200 mit Äxten und Spießen bewaffneten Studenten begleitet wurden. Der eigentümliche Zug war aus Wittenberg gekommen. Angetreten zur Kirchenschlacht – so wurde die Leipziger Disputation auch genannt.

Herzog Georg der Bärtige von Sachsen, Landesvater des albertinischen Teils Sachsens – ein erklärter Gegner Luthers und seiner Lehre – hatte Dr. Martin Luther, Dr. Philipp Melanchthon und Dr. Andreas Bodenstein von Karlstadt zwar freies Geleit zugesichert – aber man wusste ja nicht, ob der Herzog sein Wort hält, also sorgte man selbst für die eigene Sicherheit.

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STANDFEST. BIBELFEST. TRINKFEST.

Neue Dauerausstellung in den Kurfürstlichen Gemächern von Schloss Hartenfels Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

Am 10. September 2017 eröffnet im Schloss Hartenfels in Torgau die neue Dauerausstellung „Standfest. Bibelfest. Trinkfest. Johann Friedrich I. – Der letzte Ernestiner Kurfürst“.

Die Eröffnung der Ausstellungs ist eingebettet in den Festakt zur landesweiten Eröffnung zum Tag des Offenen Denkmals in Sachsen. Ein Bühnen- und Begleitprogramm lädt Besucher aus ganz Sachsen und den angrenzenden Bundesländern herzlich ein.

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500 Jahre Reformation – Luther in Leipzig

Luthers Spuren in Leipzig

Gedenktafel am Hotel de Pologne in Leipzig

Gedenktafel am Hotel de Pologne in Leipzig

Luther weilte im Sommer 1519 in Leipzig, um mit Dr. Johannes Eck, Vizekanzler der Universität Ingolstadt und erklärter Gegner Luthers, zu disputieren. Luther, Karlstadt und Melanchthon wohnten im Haus des Druckers Melchior Lotter. Lotter war einer der wichtigsten Verbreiter der Ideen Luthers. Zwischen 1518 und 1520 wurden über 40 Schriften Luthers in seiner Werkstatt gedruckt. An das Haus Lotters erinnert heute eine Gedenktafel am Hotel Pologne, Hainstraße 16-18.

Die Pleißenburg, der Ort der Leipziger Disputation, steht nicht mehr. An ihrer Stelle erhebt sich das Neue Rathaus. Der authentische Ort ist nicht mehr nachvollziehbar, aber mit ein bisschen Phantasie und einem Bild der alten Pleißenburg lässt sich erahnen, was sich im Jahr 1519 an dieser Stelle ereignete.

Im Mai 2017 wurde an der Ostseite des Neuen Rathauses eine Gedenkinschrift zur Leipziger Disputation mit Bildnissen von Luther und Eck eingeweiht.

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ELBE DAY Torgau 25. bis 30. April 2017

Das Denkmal der Befreiung an der Elbe in Torgau

Das Denkmal der Befreiung an der Elbe in Torgau

Torgau feiert den ELBE DAY vom 25. bis 30. April 2017, der an das Aufeinandertreffen US-amerikanischer und sowjetischer Soldaten an der Elbe bei Torgau vor 72 Jahren erinnert.

Am 25.04.2017 sind alle Gäste herzlich eingeladen, auf dem Marktplatz in Torgau den Reformationstruck zu besuchen, der auf dem „Europäischen Stationenweg“ zum 500. Jubiläum der Reformation durch Europa reist und anlässlich des Elbe-Days unter dem Motto „Torgau baut Brücken. Reformation – Begegnung – Gegenwart“ in Torgau Station macht. Ab 15.00 Uhr bauen Torgauer Schüler gemeinsam mit Flüchtlingen eine Brücke aus selbst gebastelten Bausteinen.

Vom 28. bis zum 30. April 2017 heißt es „Down by the riverside“. Nationale und internationale Musiker bringen die Stadt mit Folk, Blues, Pop, Ska, Dixieland oder Jazz zum Klingen. Angesagt haben sich u.a. High Fidelity aus Hannover, Dancing me & The Ska Machine aus München, die Lamarotte Jazzband aus den Niederlanden, die Elb Meadow Ramblers sowie Thomas Stelzer & friends aus Dresden.

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500 Jahre Reformation – Dialog der Konfessionen

Ausstellung im Schloss Moritzburg in Zeitz

Schloss Moritzburg in Zeitz

Schloss Moritzburg in Zeitz

Die Vereinigten Domstifter und die Stadt Zeitz präsentieren anlässlich des Lutherjahres 2017 und des 1050. Jubiläums der Stadt Zeitz eine Ausstellung zu Ehren von Julius Pflug (1499 bis 1564) – dem in Zeitz residierenden letzten Bischof von Naumburg.

Mit der Ausstellung wird eine herausragende katholische Persönlichkeit gewürdigt, die sich ausgehend vom Prinzip der Toleranz und des gegenseitigen Respekts stets für die Einheit der Kirche eingesetzt hat. Dank seines friedlichen Strebens ist Pflugs Wirken noch heute von großer Bedeutung für den ökumenischen Dialog.

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500 Jahre Reformation – Elisabeth von Rochlitz – die unbekannte Heldin der Reformation

Ausstellung im Schloss Rochlitz

Schloss Rochlitz, Schlosskapelle

Schloss Rochlitz, Schlosskapelle

Eine der einflussreichsten Frauen der Reformationszeit lebte und wirkte zwischen 1537 und 1547 auf Schloss Rochlitz bei Chemnitz: Elisabeth von Rochlitz.

Sie widersetzte sich dem Widerstand ihres Schwiegervaters, Herzog Georg von Sachsen, und setzte in ihrem Hoheitsgebiet die Reformation durch. Sie verhandelte mit dem evangelischen Reichsfürsten Landgraf Philipp von Hessen – ihrem Bruder – und Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen – ihrem Cousin. Als einzige Frau im Schmalkaldischen Bund und als rastlose Vermittlerin wurde sie eine tragende Säule der Fürstenreformation in Sachsen.

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500 Jahre Reformation – Das Merseburger Experiment

Fürst Georg III. von Anhalt als Reformator und evangelischer Bischof – Ausstellung im Schloss Merseburg

Schloss Merseburg

Schloss Merseburg

Als Anhänger Martin Luthers und Philipp Melanchthons spielte Fürst Georg III. von Anhalt eine zentrale Rolle für die Einführung der Reformation in Mitteldeutschland.

Theologisch hoch gebildet und politisch gut vernetzt, genoss Georg III. den Respekt seiner theologischen Partner und seiner Gegner. Von Luther selbst wurde Georg III. am 2. August 1545 im Merseburger Dom zum ersten evangelischen Bischof ordiniert.

Die Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Schloss Merseburg stellt Georg III. als herausragende Persönlichkeit der Reformationszeit in Mitteldeutschland vor, erläutert seine theologischen Auffassungen und beleuchtet in persönlichen Zeugnissen seine intensiven Beziehungen zu den Großen seiner Zeit.

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500 Jahre Reformation – Sein und Vision – Sichtweisen zur Reformation

Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Ratsschulbibliothek und den Priesterhäusern Zwickau auf der Burg Schönfels

Schönfels, Burg Altschönfels

Schönfels, Burg Altschönfels

Termin: 06.08.2017 bis 08.10.2017

Die 95 Thesen Martin Luthers mit ihrer öffentlichen Kritik an den Missständen der Katholischen Kirche vor allem am Ablasshandel, bildeten im Jahr 1517 den Auftakt zur Reformation in Deutschland. Gleichzeitig wurden vor allem durch das Bürgertum und den aufstrebenden Humanismus diese Zustände in Schmäh- und Streitschriften, Artikeln und Zeichnungen angeprangert und von den Künstlern jener Zeit, wie z. B. Albrecht Dürer, thematisch verarbeitet.

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500 Jahre Reformation – Ausstellung im Schloss Glauchau

„Des Schwertes und des Zornes Zeit“ – Ausstellung zum Abschluss der Luther-Dekade

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Am 20. Mai 2017 öffnet im Museum des Schlosses Glauchau die Ausstellung „Des Schwertes und des Zornes Zeit“ – Graphiken und Schriften der Reformationszeit.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Schlosses Glauchau.

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500 Jahre Reformation – „Bekenne dich! Der sächsische Adel im Glaubensstreit“

Sonderausstellung im Schloss Nossen

Schloss Nossen

Schloss Nossen

Die neue Sonderausstellung im Museum des Schlosses Nossen bei Dresden zeigt Lebenswege und Positionen sächsischer Adliger nach vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert nach. Unter dem Adel gab es Sieger und Verlierer.

Das Wirken der Herren von Einsiedel auf der Burg Gnandstein als frühe Anhänger der Reformation ist gut dokumentiert. Die Familie von Schönberg hingegen war zerrissen – während Anton von Schönberg seine Lehngüter aufgeben musste, da er sich zu den Lehren Martin Luthers bekannte, machte sein Bruder Nikolaus Karriere an der päpstlichen Kurie in Rom.

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500 Jahre Reformation – Ausstellung im Schlossbergmuseum Chemnitz

Reformation: Vorher-Nachher

Schlossbergmuseum Chemnitz

Schlossbergmuseum Chemnitz

Erst 1539, nach dem Tod Herzog Georg des Bärtigen von Sachsen, wurde im albertinischen Teil Sachsens die Reformation eingeführt – so auch in Chemnitz.

Das Schlossbergmuseum Chemnitz zeigt anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation eine Sonderausstellung vom 19. März bis zum 28. Mai 2017. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Veränderungen, die die Reformation mit sich brachte.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Schlossbergmuseums Chemnitz.

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500 Jahre Reformation – TORGAU. Residenz der Renaissance und Reformation

Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Schloss Hartenfels zu Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

Das Museum im Schloss Hartenfels in Torgau zeigt im Reformationsjahr die Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“. Die Schau fasst thematisch die seit 2012 gezeigten Sonderausstellungen im Schloss zusammen. Die Themen „Das WORT im Bild. Biblische Darstellungen an Prunkwaffen“, „Die sächsischen Leibtrabanten“ und „Fürstenhochzeiten in Torgau“ werden nun um die Repräsentation der sächsischen Kurfürsten und ihres Hofes zu Beginn des 17. Jahrhunderts bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges ergänzt.

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500 Jahre Reformation – Der Geheimdiplomat Georg Spalatin

Ausstellung im Residenzschloss Altenburg

Residenzschloss Altenburg

Residenzschloss Altenburg

Das Museum im Schloss Altenburg in Thüringen zeigt noch bis zum 26. November 2017 eine Sonderausstellung zum Wirken von Georg Spalatin während der Zeit der Reformation.

Georg Spalatin war der „Geheimdiplomat“, der Martin Luther schützte. „Wenn ich nicht gewesen wäre, nimmer wäre es mit Luthero und seiner Lehr so weit kommen“ hat Spalatin gesagt. 1508 trat Georg Burkhardt als Prinzenerzieher in den Dienst des sächsischen Kurfürsten Friedrich III. Bald darauf nannte er sich nach seinem Geburtsort Spalt.

1511 kam Georg Spalatin nach Altenburg. Von da an sind das Residenzschloss und die Stadt Altenburg mit seinem Lebensweg untrennbar verbunden.

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500 Jahre Reformation – Luther in Sachsen

Der Lutherweg in Sachsen

Luther hinterließ Spuren – nicht nur in Eisleben, Wittenberg oder Leipzig. Seine Mission führte ihn – freiwillig oder unfreiwillig – in zahlreiche Orte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Vorbereitung des 500. Jubiläums des Thesenanschlags an der Schlosskirche in Wittenberg entstanden Lutherwege, so auch in Sachsen.

Der Lutherweg in Sachsen führt als Rundweg durch den westlichen Teil des Freistaats. Er verbindet Orte, an denen Luther wirkte, aber auch Orte, die mit seiner Frau, Katharina von Bora, und Wegbegleitern Luthers verbunden sind.

In Kleinstadt Bad Düben an der Mulde, nördlich von Eilenburg, führte Martin Luther in Reformation im Jahr 1519 ein. Er stand im Briefwechsel mit dem Kaufmann und späteren Rebell Hans Kohlhase, der Luther um Rat bat. Luther riet ihm 1534, nicht mehr um sein Recht zu kämpfen, Frieden anzunehmen und keine Rache zu üben. Heinrich von Kleist verarbeitete den „Kohlhaasschen Händel“ in seiner Novelle „Michael Kohlhaas“.

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500 Jahre Reformation – Luther in Leipzig

Verachtung und eine späte Liebe

Thomaskirche zu Leipzig, Westportal

Thomaskirche zu Leipzig, Westportal

Leipzig ist ein wichtiger Ort der Reformation. Die Stadt hat maßgeblich zur Verbreitung der Schriften Martin Luthers beigetragen durch ihre Verlage. In der Thomaskirche zu Leipzig predigte Martin Luther zu Pfingsten 1539, 1545 weiht er die Universitätskirche als evangelische Kirche.

Die Beziehung zwischen dem Reformator Martin Luther und der Messe- und Verlagsstadt Leipzig war jedoch nicht immer ungetrübt. Die Stadtväter standen Luther skeptisch gegenüber – vielleicht aus Loyalität zu ihrem Landesherren Herzog Georg von Sachsen. Luther wiederum „schoss“ zurück und sparte nicht mit Polemik gegen die Leipziger.

In der Thomaskirche im Herzen der Stadt hängt an einer Säule eine Plakette mit dem Hinweis auf ein wichtiges Ereignis. Am 25. Mai 1539 predigte Martin Luther in der Thomaskirche und führte damit die Reformation in Leipzig ein.

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500 Jahre Reformation – Luther in Leipzig

Die Leipziger Disputation 1519

Das Neue Rathaus - Standort der Pleißenburg

Das Neue Rathaus – Standort der Pleißenburg

(Mittel-)Deutschland feiert den 500. Jahrestag von Martin Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg im Jahr 1517. Die Lutherstädte und –stätten haben sich herausgeputzt und erwarten tausende Besucher aus aller Welt. Leipzig hat sich in Riege der Lutherstädte ein gereiht und darf sich auch offiziell so nennen.

Was verbindet Luther mit Leipzig und Leipzig mit Luther?

Eine Jahreszahl ist für die Verbindung zwischen Luther und Leipzig wichtig – die Leipziger Disputation im Jahr 1519.

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Vorwerk Tautendorf (bei Chemnitz)

Vorwerk Tautendorf

Tautendorf ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Tautendorf liegt an der Freiberger Mulde nahe Klosterbuch, nördlich von Chemnitz (ca. 59 km) zwischen Grimma (ca. 30 km) und Döbeln (ca. 13 km).
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Burgen, Schlösser und Herrenhäuser entlang der Mulde

Exkursion zwischen Grimma und Rochlitz

Schloss Colditz an der Zwickauer Mulde

Schloss Colditz an der Zwickauer Mulde

Im Herbst 2016 startete die vierte Exkursion der Volkshochschule Leipzig an die Mulde. Ziel war das Muldedreieck, die Vereinigung der Freiberger Mulde und der Zwickauer Mulde zur Vereinten Mulde.

Acht kultur- und zeitgeschichtlich interssierte Exkursionsteilnehmer tauchten ein in die wettinische und deutsche Geschichtslandschaft an der Mulde in Sachsen. Organisiert und begleitet wurde die Tour von mir.

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Geringswalde, Rittergut Klostergeringswalde (bei Chemnitz)

Geringswalde, Rittergut Klostergeringswalde

Geringswalde ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Geringswalde liegt nördlich von Chemnitz (ca. 36 km) zwischen Rochlitz (ca. 11 km) und Döbeln (ca. 18 km). weiterlesen »

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Rochlitz – Die Stadt des roten Porphyrs

Rochlitz an der Zwickauer Mulde - Schloss, Petrikirche und Mühle

Rochlitz an der Zwickauer Mulde – Schloss, Petrikirche und Mühle

Rochlitz ist eine Große Kreisstadt im Westen des Landkreises Mittelsachsen. In Rochlitz leben ca. 6.000 Menschen. Die Stadt liegt an der Zwickauer Mulde im Nordwesten des Freistaats Sachsen, ca. 56 km südöstlich von Leipzig und ca. 37 km nordwestlich von Chemnitz.

Die Burg Rochlitz wird im Jahr 1009 zum ersten Mal erwähnt. Der seit dem Ende des 10. Jahrhunderts den Markgrafen von Meißen gehörende Allodialbesitz fiel 1046 an König Heinrich III., der die Burg Rochlitz seiner Frau Agnes von Poitou als Wittum übergab.

König Konrad III. schenkte die Burg Rochlitz 1143 dem Markgrafen Konrad von Meißen. Unter Dedo von Groitzsch war die Burg Residenz einer wettinischen Nebenlinie. Im 13. und 14. Jahrhundert diente die Burg Rochlitz mehrmals der fürstlichen Hofhaltung und zwischen 1296 und 1298 nochmals als Reichsburg. Zwischen 1482 und 1501 residierte Herzogin Amalia, die Witwe von Herzog Ludwig dem Reichen von Bayern-Landshut in Rochlitz, zwischen 1507 und 15012 der Hochmeister des Deutschen Ordens, Friedrich von Sachsen und zwischen 1591 und 1611 Kurfürstin Sophie von Sachsen, die Witwe des Kurfürsten Christian I. von Sachsen.

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Lutherjahr 2017

Ausstellungen in Mitteldeutschland

Lutherdenkmal in Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Im Jahr 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal.

Bereits im Vorfeld fanden und finden zahlreiche Ausstellungen in Deutschland zu diesem Jubiläum statt. Im Jahr 2017 werden die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum ihren Höhepunkt erreichen.

Deutschlandweit zeigen zahlreiche Ausstellungen Exponate aus dem Leben Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Mitstreiter. Bezüge zu Ereignissen der folgenden Jahrhunderte und die Auswirkungen der Reformation bis in unsere heutige Zeit werden ebenso beleuchtet.

Eisenach
Nationale Sonderausstellung auf der Wartburg „Luther und die Deutschen“

Die Wartburg bei Eisenach ist eng mit dem Wirken Martin Luthers verbunden. Hier übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche. Etwa 300 Jahre später organisierten Studenten das Wartburgfest von 1817, die erste bürgerlich-demokratische Kundgebung in Deutschland. Aufgrund dieser Bedeutung für die Reformation und die deutsche Demokratie wurde die Wartburg neben Berlin und Wittenberg als ein Standort der nationalen Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ vom 4. Mai 2017 bis 5. November 2017 ausgewählt. Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf der Internetseite der Wartburg.

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Veranstaltungen im Barockschloss Delitzsch 2016

Schloss Delitzsch

Schloss Delitzsch

Das Barockschloss Delitzsch bietet im Jahr 2016 zahlreiche interessante Veranstaltungen und Vorträge an. Auf einge Veranstaltungen sei hier beosnders hingewiesen:

14.04.2016, 18.00 Uhr: Bevor Hitler kam: Sozialgeschichte von Delitzsch in Kaiserreich und Weimarer Republik“, Vortrag im Schlosskeller

02.06.2016, 18.00 Uhr: Leben und Wirken der Herzogin Christiane von Sachsen–Merseburg am Witwensitz Barockschloss Delitzsch, Vortrag im Schlosskeller,

28.06. bis 06.11.2016: Friedrich versus Georg – Reformation, Buchdruck und Bildung im Spannungsfeld zweier sächsischer Fürsten, Sonderausstellung

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„Ein Schatz nicht von Gold“ – Sonderausstellung im Schloss Albrechtsburg Meißen

Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Die Albrechtsburg Meissen präsentiert vom 12. Mai bis 5. November 2017 die Sonderausstellung »EIN SCHATZ NICHT VON GOLD. Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger«.

Die Geschichte des ersten sächsischen Heiligen bewegte mitten in Europa über Jahrhunderte die Menschen, von Sachsen über Bayern bis nach Rom. Es ist eine Geschichte von Macht, Glaube und Politik. Eine Geschichte von Reformation und Gegenreformation, Heiltümern und Heiligsprechung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Albrechtsburg Meißen.

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Themenjahr der Lutherdekade 2016: Reformation und die Eine Welt

Informationen und Ausstellung in der Lutherstadt Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Das Themenjahr der Lutherdekade 2016 befasst sich mit der Reformation als Weltereignis sowie der Reformation in der globalisierten Welt von heute.

Die Lutherstadt Wittenberg ist der Ausgangspunkt der Reformation vor fast genau 500 Jahren. Die Reformation ist jedoch kein regionales Ereignis, welches mit Martin Luther seinen Anfang nahm. Schon lange, bevor Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche nagelte, erhoben sich Stimmen gegen die Kirche. Dass Martin Luther auch heute noch als Initiator der Reformation gilt, ist vor allem den politischen und gesellschaftlichen Umständen der Zeit und der Region zu verdanken. In vielen anderen europäischen Orten und Ländern entstanden etwa zur gleichen Zeit eigene reformatorische Bewegungen. Ohne die Anstrengungen von Reformatoren wie Huldrych Zwingli, Johannes Calvin oder Menno Simons hätte sich der protestantische Glaube nicht so schnell in der Welt verbreitet.

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Delitzsch – Stadt der Türme

Barockschloss Delitzsch

Barockschloss Delitzsch

Delitzsch ist mit ca. 25.000 Einwohnern die größte Stadt des Landkreises Nordsachsen. Delitzsch liegt im Nordwesten des Freistaats Sachsen, ca. 25 km nördlich von Leipzig und ca. 32 km östlich von Halle. Die Stadt wurde 1166 erstmals erwähnt und erhielt um 1200 das Stadtrecht.

Im 17. und 18. Jahrhundert war Delitzsch Nebenresidenz des Herzogtums Sachsen-Merseburg. Vom Wohlstand dieser Zeit zeugen neben dem prächtigen Barockschloss die zahlreichen historischen Gebäude in der Altstadt. Die Stadtbefestigung von Delitzsch gehört zu den am besten erhaltenen in Sachsen.

Die Stadt Delitzsch liegt in der Leipziger Tieflandsbucht, zwischen der Goitzsche und dem Leipziger Neuseenland.

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Ein erlebnisreiches Jahr 2016!

Winter an der Weißen Elster bei Draschwitz (Burgenlandkreis)

Wieder ist ein Jahr vergangen. 2015 ist fast vorbei und ein großes Jubiläum wirft seine Schatten voraus – das Lutherjahr 2017. Ausstellungen an den historischen Wohn- und Wirkungsorten des Reformators zeigen das Leben und Wirken Martin Luthers und seiner Zeitgenossen. Doch bevor das große Jubiläum 500 Jahre Reformation ansteht, wartet noch das Jahr 2016.

Wie es werden wird, wissen wir nicht. Aber eines ist sicher, es wird so interessant, wie jeder einzelne es sich gestaltet, außerhalb des hektischen Arbeitsalltags. Zu entdecken gibt es viel. 2015 habe ich den Landkreis Nordsachsen mit dem Fahrrad bereist, Kirchen, Burgen, Schlösser und Herrenhäuser fotografiert. Ich bin in Landstriche gekommen, in denen ich nie zuvor war, habe Orte besucht, deren Namen ich bis dahin nicht einmal kannte. Und es hat sich gelohnt. Was ich entdeckt habe hat wieder einmal bestätigt – Mitteldeutschland ist reich an verborgenen Schätzen. Es gilt, sie zu entdecken.

Ich lade Sie auch im Jahr 2016 ein auf Entdeckungstour durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und wünsche allen ein entdeckungsreiches Jahr 2016.

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Dialog der Konfessionen – Julius Pflug und die Reformation

Ausstellung in Zeitz 2017

Schloss Moritzburg in Zeitz

Schloss Moritzburg in Zeitz

Eine weitere Ausstellung zum Jubiläum der Reformation 2017 wird im Schloss Moritzburg und in der Stiftsbibliothek in Zeit im Jahr 2017 gezeigt. Beleuchtet werden die Reformationsbstrebungen der Katholischen Kirche. Im Mittelpunkt stehen der Kirchenpolitiker Julius Pflug, der letzte katholische Bischof des Bistums Naumburg, und der weltweit erste evangelische Bischof Nikolaus von Amsdorf.

Pflug war Ratgeber am Dresdener Hof und Verhandlungsführer Kaiser Karl V. mit der protestantischen Gegenseite. Durch seine über ganz Europa reichenden Beziehungen zu bedeutenden Persönlichkeiten war Julius Pflug maßgeblich an politischen Entscheidungen beteiligt. Seine vermittelnden und die Einheit des Christentums wahrenden gedanken gilt er als Vorreiter der Ökumene.

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Evangelisches Jugendbildungsprojekt „Wintergrüne“ Torgau

Die Aktivitäten des Evangelischen Jugendbildungsprojektes Wintergrüne im Rahmen der Reformationsdekade

Superintendentur Torgau

Superintendentur Torgau

Das Gebäude der Historischen Superintendentur in der Wintergrüne 2 selbst vermittelt Geschichte. Im Gebäude der ehemaligen Superintendentur wird das Erbe der Reformation und der Renaissance direkt erlebbar. Eine Gedenktafel über dem Eingang verweist darauf, dass im März 1530 Martin Luther, Philipp Melanchthon, Justus Jonas und Johannes Bugenhagen hier in Vorbereitung auf den Augsburger Reichstag die Torgauer Artikel vollendeten.

Die Aktionen in diesem Haus transportieren dieses Erbe anschaulich in die Lebenswelt von heute:

Auf Luthers Spuren weitergehen: „Wurzeln und Flügel“ finden

Neue Wege geht die Evangelische Kirche seit 2004 mit der bundesweit einzigartigen Ausstellung „Wurzeln und Flügel“. Die multimediale Ausstellung „Wurzeln und Flügel“ stellt die Thematiken Werte und Sinn anschaulich und unterhaltsam, dabei tiefgründig und nachhaltig dar.
Es wird ein neues Herangehen an die Fragen des Lebens provoziert, ohne Antworten vorzugeben. Der Gang durch die Räume ist ein Angebot, sich aktiv und kritisch mit Perspektiven des Lebens auseinander zu setzen.
Von einem Besucher wurde die Ausstellung beispielsweise als das „überzeugendste Konzept der Wertevermittlung“ bezeichnet. Workshops und Projekttage auf Anfrage.

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Reformationsterminal in Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

In der Geschichte der Stadt Torgau an der Elbe sind viele Bezüge zur Reformationsgeschichte erkennbar. Im Gebäude der Historischen Superintendentur nahe der St. Marienkirche befindet sich das Evangelische Jugendbildungsprojekt Wintergrüne. Hier finden Jugendliche unabhängig von ihrer konfessionellen Bindung ab dem Alter von 12/13 Jahren Orientierungsangebote, um sich in der Welt der Werte zurechtzufinden, komplexe gesellschaftliche Gegebenheiten zu verstehen und sich der eigenen Verantwortung bewusst zu werden.

Das Projekt

Im Zusammenhang der Reformationsdekade und des 500. Jahrestages des Thesenanschlags Martin Luthers in Wittenberg 2017 wird im Jugendbildungsprojekt Wintergrüne ein multimedialer Zugang zur Reformationsgeschichte und ihren Wirkungen in der Gegenwart erarbeitet. Ausgehend von reformationsgeschichtlichen Orten in Torgau sollen dabei einige wesentliche Themenfelder in den Blickpunkt von Jugendlichen gerückt werden. Dabei stehen nicht so sehr die historischen Aspekte im Mittelpunkt, sondern der Fokus wird auf die Wirkungen der Reformation gelenkt. In diesem Zusammenhang gilt es, Spuren der reformatorischen Bewegung in Torgau zu entdecken, sie in Augenschein zu nehmen, ihre Bedeutung zu erkunden und nach dem zu fragen, warum sie nicht vergessen sind.

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Die Reformation, Luther und seine Zeitgenossen

Ausstellungen zum bevorstehenden 500. Jubiläum der Reformation

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Die Reformation stellt einen der wichtigsten Einschnitte der Zeitgeschichte dar. Luthers Thesen, an die Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen, verbreiteten sich durch Deutschland und Europa. Alte Mächte und Strukturen gerieten ins Wanken. Ein neuer Geist hielt Einzug, der sich nicht nur in der krichlichen Liturgie niederschlug, sondern auch in Wissenschaft, Kunst und Kultur. Das Mittelalter war zu Ende, die Neuzeit lernte laufen.

Im Vorfeld der 500. Wiederkehr von Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg finden in ganz Deutschland zahlreiche Ausstellungen in Museen und an authentischen Orten statt, die sich mit dem Leben und Wirken Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Weggefährten, wie Lucas Cranach d.Ä und Lucas Cranach d.J., Georg Spalatin oder Philipp Melanchthon, und den Auswirkungen der Reformation auf das Leben der Menschen in jener Zeit auseinander setzen.

Bayern

  • Kronach – Stadt des Vaters, Ausstellung zu Lucas Cranach d.Ä. in der Festung Rosenberg,
  • Kronach – Fränkische Meister der Spätgotik und der Weg zu Cranachs Kunst, Fränkische Galerie Festung Rosenberg,
  • Kronach – Sonderausstellung des Kronacher Kunstvereins, Festung Rosenberg,
  • Kronach – Cranach 2.0 – Der Lucas-Cranach-Preis 2015 der Stadt Kronach, der Lutherstadt Wittenberg und der Stiftung Christliche Kunst, Festung Rosenberg,

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„Luther und die Fürsten“ – Erste nationale Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum

Selbstdarstellung und Selbstverständnis des Herrschers im Zeitalter der Reformation

Schloss Hartenfels in Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

Das imposante Schloss Hartenfels in Torgau ist authentischer Schauplatz und Ort der Ausstellung „Luther und die Fürsten“. Im Jahr 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen und entfachte eine kirchliche Debatte, die Auswirkungen auf Lebensbereiche der Menschen in Europa haben sollte. Ihren Erfolg verdankte die Reformation nicht zuletzt den protestantischen Fürsten, unter Ihnen Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen.

Die Renaissancestadt Torgau an der Elbe mit ihrem Residenzschloss Hartenfels spielte in dieser Zeit eine bedeutende Rolle. Martin Luther predigte hier und weihte mit der Schlosskapelle den ersten protestantischen Kirchenbau Deutschlands. In Torgau wurden wichtige protestantische Bündnisse zum Schutz der Glaubensfreiheit gegründet. Torgau bietet mit seinem Stadtbild aus der Zeit der Renaissance die authentische Kulisse für die erste von vier großen nationalen Sonderausstellungen zum 500. Reformationsjubiläum.

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Lucas Cranach der Jüngere 2015 – Landesausstellung Sachsen-Anhalt

Der Marktplatz in Wittenberg

Der Marktplatz in Wittenberg

Anlässlich des 500. Geburtstages von Lucas Cranach d.J. widmet das Land Sachsen-Anhalt dem Künstler der Renaissance und Zeitgenossen Martin Luthers im Jahr 2015 eine Landesausstellung. Lucas Cranach d.J. stand lange Zeit im Schatten seines Vaters, Lucas Cranach d.Ä. Die Landesausstellung Sachsen-Anhalt soll dies ändern und präsentiert den Sohn als großen Maler und Wegbegleiter der Reformation zwischen dem 26. Juni 2015 und dem 1. November 2015 in Wittenberg, Dessau und Wörlitz.

In der Lutherstadt Wittenberg laden vier Ausstellungen an authentischen Orten ab Juni 2015 die Besucher ein, Leben und Werk des Künstlers kennzulernen. Weitere Ausstellungen sind in Dessau und Wörlitz zu besichtigen.

Lucas Cranach der Jüngere – Entdeckung eines Meisters

Die Ausstellung im erstmals für die Öffentlichkeit geöffneten Augusteum zeigt das Werk des jungen Cranach und stellt die Persönlichkeit des Familienvaters, Ratsherren und Unternehmers vor. Lucas Cranach d.J. leite in Wittenberg bis zu seinem Tod 1586 eine der größten und produktivsten Kunstwerkstätten Europas und schuf großartige Kunstwerke. Einige von ihnen aus deutschen und europäischen Sammlungen werden in Wittenberg gezeigt.

  • Ausstellungsort: Augusteum, Collegienstraße 54, Lutherstadt Wittenberg,
  • Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr,

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Ritter!Tod!Teufel? – Franz von Sickingen und die Reformation

Ausstellung im Landesmuseum Mainz

Franz von Sickingen gehört zu den bedeutendsten Persönlickeiten der frühen Neuzeit. Der Ritter führte Fehden, förderte die Humanisten und war Freund der neuen religiösen Ideen, die Martin Luther mit seinem Thesenanschlag in Wittenberg in die Welt gesetzt hatte.

Das Landesmuseum in Mainz zeigt in einer Sonderausstellung den Einfluss der Ritterschaft auf die Reformation, den Aufstiegs Franz von Sickingens zum Anführer, die Lebenswelt der Ritter, Luthers Auftritt vor dem Reichstag in Worms und die Vielfalt der Reformation im Europa der frühen Neuzeit.

Ausstellungsstücke von Albrecht Dürer, Lucas Cranach d.Ä und Hans Schäufelin zeigen neben zahlreichen weiteren Exponaten das Leben in der Zeit des Umbruchs vor 500 Jahren.

  • Termin: 21. Mai 2015 bis 25. Oktober 2015,
  • Ort: Landesmuseum Mainz, www.landesmuseum-mainz.de,

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Museum Schloss Hartenfels Torgau

„Das Wort im Bild“ – 17. Mai bis 31. Oktober 2014

Schloss Hartenfels in Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

Eine Ausstellung zu biblischen Darstellungen am Prunkwaffen und Kunstgegenständen zur Reformationszeit

Die zutiefst religiös geprägte Welt des 16. Jahrhunderts wird an herausragenden Kunstgegenständen anschaulich dargestellt. Die kurfürstlichen Prunkwaffen waren nicht nur Zeichen der weltlichen Herrschaft, sondern auch Bekenntnis zur Reformation und klare Positionierung in den Glaubenskämpfen ihrer Zeit. In Vorbereitung der großen Sonderausstellung 2015 in Torgau wird vom 17. Mai bis 31. Oktober 2014 auf 400 Quadratmetern der Welt der sächsischen Kurfürsten in der frühen Neuzeit lebendig. weiterlesen »

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„Eine starke Frauengeschichte – 500 Jahre Reformation“ , Ausstellung im Schloss Rochlitz

Neue Sonderausstellung: „Eine starke Frauengeschichte – 500 Jahre Reformation“ vom 01. Mai bis zum 31. Oktober 2014 auf Schloss Rochlitz

Schloss Rochlitz, Schlosskapelle

Schloss Rochlitz, Schlosskapelle

Mit Elisabeth von Rochlitz lebte und wirkte zwischen 1537 und 1547 eine der einflussreichsten Frauen der Reformationszeit auf Schloss Rochlitz. Elisabeth nutzte ihre Herrschaftsposition nicht nur, um gegen den heftigen Widerstand ihres Schwiegervaters Herzog Georg von Sachsen in ihrem Wittum die Reformation durchzusetzen: Auf Augenhöhe schrieb und verhandelte sie mit den beiden bedeutendsten evangelischen Reichsfürsten, ihrem Bruder Landgraf Philipp von Hessen und ihrem Cousin, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen.

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