Architekturführung
Stadtrundgang Leipzig: Architektur der DDR
Vom „Stalinbarock“ zum WBS 70 – Architektur & Städtebau der DDR in Leipzig
Im 2. Weltkrieg wurden große Teil der Innenstadt von Leipzig zerstört. Wie sollte es weitergehen?Wohnungen wurden gebraucht, Schulen, Gebäude für die Messe und für die Kultur. Die Frage: „Wie bauen wir wieder auf?“ beantwortete in der DDR der Staat. Die Sowjetunion war das Vorbild. Aufmarschplätze brauchte man und dann kam auch die autogerechte Stadt. Staatlicher Einfluss auf Städtebau und Architektur in der DDR machten es den Architekten und Stadtplanern oft schwer.
Der Wiederaufbau begann mit einem Messehaus, dann kamen die Wohnbauten im „Stalinbarock“. Mit dem Opernhaus am Augustusplatz entstand 1960 der erste und auch einzige Opernhausneubau in der DDR. Die Hauptpost am Augustusplatz zählt zu den Ikonen der Ostmoderne. Das Neue Gewandhaus am Augustusplatz ist bis heute eines der besten Konzerthäuser der Welt. Der Uniriese war 1973 das höchte Gebäude in Deutschland.
Das Bauen in der Innenstadt von Leipzig endete Anfang der 1970er Jahre, ohne dass die Stadt wieder aufgebaut gewesen wäre. Erst in den 1980er Jahren wurden in der Innenstadt Lücken mit Plattenbauten geschlossen.Manches Gebäude aus der DDR wurde nach 1990 wieder abgerissen, wie das Messeamt oder die Wohnhäsuer am Brühl. Andere blieben erhalten, wurden saniert und bekamen eine neue Nutzung, wie der VEB Brühlpelz. Auch heute lässt sich in der Innenstadt von Leipzig die Architektur aus der DDR erleben.
Ich lade Sie ein zu einem Architekturrundgang zur Architektur der DDR in Leipzig.
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Autor: Mirko Seidel am 28. März 2026 09:00, Rubrik: Architekturführung, Stadt Leipzig, Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten, Thementouren, Tourismus, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,




