November 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Johann Pfeffinger

Johann Pfeffinger

Johann Pfeffinger

Johann Pfeffinger, auch Johannes Pfeffinger, wurde am 27. Dezember 1493 in Wasserburg am Inn geboren. Nach dem Besuch der Lateinschule in Annaberg (Amberg) 1499 wurde Pfeffinger 1515 zum Laien und 1518 zum Subdiakon in Salzburg geweiht, im Frühjahr 1518 erhielt er die Priesterweihe. Pfeffinger war Prediger in Reichenhall, Saalfelden und 1521 Stiftsprediger in Passau.

1523 geriet Johann Pfeffinger in den Verdacht der Ketzerei wegen Sympathien zur Lehre von Martin Luther und floh nach Wittenberg. Von 1527 bis 1530 betreute Pfeffinger seine erste Pfarrstelle als evangelischer Prediger in Sonnewalde, wurde vom Bischof von Meißen vertrieben und übernahm noch 1530 die Predigerstelle am kurfürstlichen Kloster Eicha bei Naunhof. Johann Pfeffinger wurde danach 1532 Pfarrer in Belgern und nahm an der Einführung der Reformation in Leipzig 1539 teil.

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Leipziger Persönlichkeiten – Heinrich Pfeil

Heinrich Pfeil

Heinrich Pfeil

Heinrich Pfeil wurde am 18. Dezember 1835 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Buchdruckers besuchte die Ratsfreischule in Leipzig und erfuhr musikalische Anleitungen durch seinen Musiklehrer Carl Friedrich Zöllner.

Pfeil absolvierte eine Lehre als Buchhändler und arbeitete anschließend als Redakteur des „Leipziger Stadt- und Dorfanzeigers“, dessen Herausgeber er von 1884 bis 1889 auch war. 1862 übernahm Heinrich Pfeil die Redaktion der „Sängerhalle“, des amtlichen Blattes des Deutschen Sängerbundes und behielt diese Redaktion bis 1887. Von 1890 bis 1896 lebte Heinrich Pfeil in Glauchau, wo er die „Glauchauer Zeitung“ herausgab. Danach kehrte Heinrich Pfeil nach Leipzig zurück und wohnte in Gohlis in der Straßburger Straße (heute Daumierstraße).
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Leipziger Persönlichkeiten – Karl May

Karl May

Karl May

Karl Friedrich May (Carl Friedrich May) wurde am 25. Februar 1842 in Ernstthal geboren. Er besuchte die Volksschule in Ernstthal. Mays ehrgeiziger Vater wollte seinem Sohn bessere Chancen verschaffen, als er selbst gehabt hatte und zwang den Jungen, ganze Bücher abzuschreiben und trieb ihn zum Selbststudium wissenschaftlicher Werke. Karl May erhielt privaten Musik- und Kompositionsunterricht. Sein erstes Geld verdiente Karl May nach eigener Darstellung im Alter von zwölf Jahren als Kegeljunge.

Ab 1856 studierte Karl May am Lehrerseminar in Waldenburg und wurde 1860 wegen Unterschlagung von sechs Kerzen ausgeschlossen. Auf dem Gnadenweg wurde ihm ein Weiterstudium am Lehrerseminar Plauen ermöglicht. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung war er zunächst als Hilfslehrer an der Armenschule in Glauchau und dann ab als Lehrer an der Fabrikschule der Firmen Solbrig und Clauß in Altchemnitz tätig. Karl Mays Laufbahn als Lehrer endete nach wenigen Wochen durch die Anzeige eines Zimmergenossen wegen „widerrechtlicher Benutzung fremder Sachen“ – May hatte dessen Reserve-Taschenuhr mit Erlaubnis im Unterricht benutzt, aber ohne Absprache mit in die Weihnachtsferien genommen. May erhielt eine sechswöchige Haftstrafe.

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Leipziger Persönlichkeiten – Georgius Agricola

Georgius Agricola

Georgius Agricola

Georg Bauer wurde am 24. März 1494 in Glauchau/Sachsen geboren. Er war Begründer der wissenschaftlichen Darstellung der Mineralogie, der Bergbaukunde, des Markscheidewesens und der Metallerzeugung. Georg Bauer studierte nach Besuch des Gymnasiums in Chemnitz an der Universität Leipzig, wo er sich Georgius Pawer de Glauchaw nannte.

Einer seiner Förderer war Prof. Mosellanus. In Leipzig legte sich Bauer seinen lateinischen Namen Agricola zu. 1518 bis 1522 war Agricola Lehrer und Rektor an der Lateinschule in Zwickau und schuf dort einen neuen Schultyp mit Latein-, Griechisch- und Hebräisch-Unterricht in Kombination mit Gewerbekunde – Ackerbau, Weinbau, Bau- und Messwesen, Rechnen, Arzneimittelkunde und Militärwesen. Georgius Agricolas erste Publikation, eine Grammatik der lateinischen Sprache, erschien 1520 in Leipzig. Nach seiner Zeit in Zwickau kehrte er nach Leipzig zurück, wo er bei Mosellanus als Lektor wirkte und bei Prof. Heinrich Stormer (Besitzer von Auerbachs Keller) ein Medizinstudium begann.

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Heinrich-Pfeil-Denkmal Gohlis (Gohlis-Süd, Stadt Leipzig)

Heinrich-Pfeil-Denkmal Gohlis

Gohlis ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Gohlis liegt an der Parthe im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum von Leipzig (ca. 2 km) und Wiederitzsch. weiterlesen »

500 Jahre Reformation – Ausstellung im Schloss Glauchau

„Des Schwertes und des Zornes Zeit“ – Ausstellung zum Abschluss der Luther-Dekade

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Am 20. Mai 2017 öffnet im Museum des Schlosses Glauchau die Ausstellung „Des Schwertes und des Zornes Zeit“ – Graphiken und Schriften der Reformationszeit.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Schlosses Glauchau.

500 Jahre Reformation – Luther in Sachsen

Der Lutherweg in Sachsen

Luther hinterließ Spuren – nicht nur in Eisleben, Wittenberg oder Leipzig. Seine Mission führte ihn – freiwillig oder unfreiwillig – in zahlreiche Orte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Vorbereitung des 500. Jubiläums des Thesenanschlags an der Schlosskirche in Wittenberg entstanden Lutherwege, so auch in Sachsen.

Der Lutherweg in Sachsen führt als Rundweg durch den westlichen Teil des Freistaats. Er verbindet Orte, an denen Luther wirkte, aber auch Orte, die mit seiner Frau, Katharina von Bora, und Wegbegleitern Luthers verbunden sind.

In Kleinstadt Bad Düben an der Mulde, nördlich von Eilenburg, führte Martin Luther in Reformation im Jahr 1519 ein. Er stand im Briefwechsel mit dem Kaufmann und späteren Rebell Hans Kohlhase, der Luther um Rat bat. Luther riet ihm 1534, nicht mehr um sein Recht zu kämpfen, Frieden anzunehmen und keine Rache zu üben. Heinrich von Kleist verarbeitete den „Kohlhaasschen Händel“ in seiner Novelle „Michael Kohlhaas“.

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Schloss Glauchau – Ausstellungen 2015

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Im Jahr 2015 lädt das Schloss Glauchau zu zwei Sonderausstellungen ein.

„Fritz Keller zum 100. Geburtstag“
Ausstellung im Sonderausstellungstrakt vom 16.05.2015 bis 30.08.2015

Zur großen Werkschau anlässlich des 100. Geburtstages des national bekannt gewordenen Glauchauers Fritz Keller zeigt das Museum Glauchau etwa 80 Gemälde und Gouachen aus den stärksten Schaffensperioden der 1950er bis 1990er Jahre des Künstlers.

Glauchau – „Ist zwar klein / aber das Schloß ist lustig“ – Schlösser und Stadt in historischen Ansichten
Kabinettausstellung vom 20.06.2015 bis 27.09.2015
Anlässlich der 775-Jahr-Feier zeigt das Museum Darstellungen des Stadtbildes in Malerei, Grafik und Fotografie.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Schlosses Glauchau.

Glauchau, Schlosskapelle St. Marien Schloss Hinterglauchau (bei Chemnitz)

Glauchau, Schlosskapelle Schloss Hinterglauchau

Glauchau ist eine Große Kreisstadt an der Zwickauer Mulde im Norden des Landkreises Zwickau. Glauchau liegt westlich von Chemnitz (ca. 35 km) zwischen Chemnitz und Gera (ca. 43 km). weiterlesen »

Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau – Ausstellungen

Glauchau, Schloss Hinterglauchau

Glauchau, Schloss Hinterglauchau

Den Besucher des Museums und der Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau erwarten neben den ständigen Ausstellungen auch vielgestaltige Sonderausstellungen.

  • „Zeiträume“ – Uhren, Stühle, Werkzeuge, Beschläge aus fünf Jahrhunderten
  • Ausstellung im Sonder-
    ausstellungstrakt ab 24.05.2014
    „Balance“ – Bronze, Marmor und Bilder von Erika Harbort (Glauchau)
  • Kabinettausstellung ab 02.08.2014
    „Herr Fuchs und Frau Elster im Märchenwald“ – große, traditionelle Weihnachts- und Spielzeugausstellung

Museum Schloss Glauchau (bei Chemnitz)

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Das Museum im Schloss Hinterglauchau ist eine der ältesten Einrichtungen dieser Art in Sachsen. Seine Geschichte reicht bis in das Jahr 1884 zurück.
Als Ausbildungsmuseum und Institut für regionalgeschichtliche Forschung ist das Museum gleichzeitig ein Treffpunkt für Laienforscher, Ortschronisten, Schüler, Studenten, Fachwissenschaftler, Verlage, Museen und Sammlungen des In- und Auslandes.

Gemäldesammlung

Die Gemäldesammlung umfasst ca. 700 Werke und spiegelt die Entwicklung der Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts wieder. Etwa 50% des Bestandes gelangten durch eine großzügige Schenkung aus dem Besitz des Dresdener Mediziners und Kunstsammlers Prof. Dr. Paul Geipel nach Glauchau. Neben den ältesten Beispielen – den vier 1512/13 entstandenen Tafeln mit Szenen aus dem Leben der Hl. Katharina von Alexandrien und einer ca. 1517 gemalten Katharinendarstellung des Meisters von Meßkirch – sind Bilder zahlreicher anderer Künstler zu sehen.
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Glauchau, Schloss Hinterglauchau (bei Chemnitz)

Glauchau, Schloss Hinterglauchau

Glauchau ist eine Große Kreisstadt im Norden des Landkreises Zwickau. Glauchau liegt westlich von Chemnitz (ca. 35 km). weiterlesen »

Glauchau, Schloss Forderglauchau (bei Chemnitz)

Glauchau, Schloss Forderglauchau

Glauchau ist eine Große Kreisstadt im Norden des Landkreises Zwickau. Glauchau liegt westlich von Chemnitz (ca. 35 km). weiterlesen »

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