Ausflüge

Ausflug an den Geiseltalsee

Der Geiseltalsee – von der Braunkohle zur Erholungslandschaft

Marina Mücheln am Geiseltalsee

Marina Mücheln am Geiseltalsee

Friedlich liegt der Geiseltalsse bei Merseburg zwischen Dörfen, kleinen Städten, Feldern und Wiesen. Es sieht aus, als wäre es schon immer so gewesen.

Die Geschichte ist aber eine andere. Im Geiseltal bei Merseburg lag einst das mächtigste Brunkohleflöz der Welt. Seit dem Ende des 18. Jahrhundert wurde der begehrte Rohstoff abgebaut. Was mit kleinen Kohlegruben begann, entwickelte sich zu einem Tagebau. Bis zu 130 m tief wurde die Braunkohle aus der Erde geholt. Verarbeitet wurde die Braunkohle in den nahegelegenen Werken der Carbochemie in Leuna, Buna und Lützkendorf. Als der Tagebau geschlossen wurde, waren ca. 1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle abgebaut worden.

Kursaal, Quell- und Badepavillon in der Goethestadt Bad Lauchstädt

Kursaal, Quell- und Badepavillon in der Goethestadt Bad Lauchstädt

Zurück blieb ein großes, tiefes Loch in der Erde. 2003 begann die Flutung des Tagebaurestloches mit Wasser aus der Saale. 2011 war die Flutung des zweitgrößten künstlichen Sees in Deutschland vollendet.

Der einst von der kohleverarbeitenden Industrie gebeutelten Region eröffneten sich neue Chancen. Tourismus, Erholung, Freizeitangebote – das waren die neuen Aussichten. Mit der Marina in Braunsbedra und der Marina in Mücheln entstanden Wassersportzentren. Auf einem Fahrgastschiff kann man den Geiseltalsee und seine vielfältigen Naturräume vom Wasser aus erkunden. Ein Winzer aus Freyburg/Unstrut hatte die Vision, Wein am Geiseltasee wachsen zu lassen. Die Vision wurde Wirklichkeit.

Dom und Schloss in Merseburg

Dom und Schloss in Merseburg

Die Braunkohleförderung im Geiseltal brachte viele archäologische Funde zu Tage. In der Zentralwerkstatt Pfännerhall kann man das Modell eines Waldelefanten und Ausstellungsstücke zur Braunkohlegeschichte erleben. Die Weinbergbahn fährt von Mücheln zum Weinberg, wo bereits ein leckerer Tropfen wartet.

Nicht weit entfernt vom Geiseltalsee liegt die kleine Stadt Bad Lauchstädt mit ihrem Kurpark. Der sächsische Hof in Dresden ließ sich ein kleines, aber feines Kurdomozil bauen – Dresdner Barock auf der Querfurter Platte. Johann Wolfgang Goethe war in Bad Lauchstädt und baute sich sein Theater. Wo Goethe war, war Friedrich Schiller nicht weit.

Die Dom- und Residenzstadt Merseburg ist auch nur einen Steinwurf vom Geiseltalsee entfernt. Der Domberg in Merseburg mit dem Residenzschloss ist einen Besuch wert.

Entdecken Sie den Geiseltalsee bei Merseburg und sein Umland. Lassen Sie sich verzaubern von der neuen Landschaft am Geiseltalsee.

Ich lade Sie ein zu einem Besuch am Geiseltalsee.

Für diesen Ausflug an den Geiseltalsee bei Merseburg
können Sie mich als Gästeführer buchen.

 
 
 

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