Juli 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Gustav Köllmann

Vorzugsaktie über 1000 RM der Köllmann Werke AG vom 9. Oktober 1941

Vorzugsaktie über 1000 RM der Köllmann Werke AG vom 9. Oktober 1941

Gustav Köllmann wurde am 10. März 1874 in Barmen geboren. Nach seinem Maschinebaustudium in Karlsruhe arbeitete Köllmann als Praktikant in Chemnitz. Am 18. Juli 1904 gründete Gustav Köllmann in Leipzig die Mechanische Werkstatt G. Köllmann GmbH und produzierte ab 1905 vorwiegend Präzisionszahnräder. Die Firma hieß ab 1907 Zahnräderfabrik Köllmann GmbH erhielt und war spezialisiert auf die Herstellung von Kegelrädern für Hinterachsen und Wechselgetriebe für die Automobilindustrie und war damit die erste Spezialfabrik in Deutschland auf diesem Gebiet.

1912 wandelte Gustav Köllmann das Unternehmen in eine Familien-Gesellschaft um, die Zahnräderfabrik Köllmann-AG, ab 1928 Köllmann-Werke AG. Um die benötigten Werkzeuge für die Zahnradfertigung selbst herstellen zu können, gründete Köllmann 1919 in Leipzig die Köllmann Werkzeugfabrik GmbH. Im 1. Weltkrieg produzierte das Unternehmen für die Automobil-, Flugzeug- und Luftschiffindustrie. Die Köllmann-Werke lieferten seit 1927 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Getriebe-Gesellschaft mbH Berlin die ersten synchronisierten Triebwagengetriebe für die Deutsche Reichsbahn.

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Leipziger Persönlichkeiten – Glockengießerfamilie Jauck

Jaucksche Glocken auf der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung Leipzig 1897

Jaucksche Glocken auf der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung Leipzig 1897

1796 eröffnete der aus Nürnberg gekommen Andreas Jauck am Kautz (Markthallenstraße) eine Werkstatt und führte den Glockenguss in Leipzig mit seinem Sohn zum Aufschwung. 1835 übernahm sein Sohn Gustav Jauck die Gießerei in der Holzgasse, ab 1864 heute Sternwartenstraße. Die abzweigende Straße erhielt den Namen Glockenstraße. 1835 übernahm die Stadt Leipzig die Gießerei, die von nun an Ratsglockengießerei führte.

Bis zum Jahr 1883 kamen aus dieser Werkstatt 755 größere Kirchenglocken, darunter auch ein Viergeläute für die Nikolaikirche in Leipzig. 1903 goss die Familie Jauck die Glocken für die Taborkirche in Kleinzschocher.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Schomburgk

Villa Schomburgk in Connewitz

Villa Schomburgk in Connewitz

Wilhelm Schomburgk wurde am 1. März 1882 in Leipzig geboren. Er stammt aus der Leipziger Unternehmerfamilie Schomburgk. Seine Mutter, Doris Eugenie Schomburgk war Tochter des Rechtsanwalts und Industriepioniers Carl Erdmann Heine. Der Vater, Heinrich Georg Schomburgk, war Teilhaber der von Carl Heine gegründeten Leipziger Westend-Baugesellschaft AG, die u.a. den Karl-Heine-Kanal in Plagwitz baute.

Wilhelm Schomburgk besuchte die Thomasschule zu Leipzig. Nach dem Abitur 1902 studierte Schomburgk Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. 1907 heiratete Wilhelm Schomburgk Elisabeth Meyer, Tochter des jüdischen Bankiers Joel Meyer. Wenig später wurde Schomburgk im Bankhaus Meyer&Co. am Thomaskirchhof angestellt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Emil Franz Hänsel

Kaufhaus Brühl in Leipzig

Kaufhaus Brühl in Leipzig

Emil Franz Hänsel wurde am 6. April 1870 in Döbeln geboren. Nach seiner Ausbildung an der Königlich Sächsischen Baugewerkeschule zu Leipzig war Hänsel beim Leipziger Stadtbaurat Hugo Licht tätig und an der Planung des Neuen Rathauses beteiligt. Emil Franz Hänsel war der meistbeschäftigte selbstständige Architekt vor dem 1. Weltkrieg in Leipzig. Zwischen 1898 und 1938 war er mit über 500 Bauvorhaben für mehr als 300 Bauherren tätig.

Hänsels wichtigste Werke waren Geschäftshäuser, wie das Kaufhaus „Brühl“ (nicht erhalten), das Messehaus Specks Hof, der Zentralmessepalast und das König-Albert-Haus am Markt in Leipzig. Im Gestaltungswettbewerb für das Gelände der Internationalen Bauausstellung 1913 in Leipzig erhielt Hänsel 1911 nach Georg Weidenbach und Richard Tschammer den zweiten Preis. Weitere Bauten Hänsels waren das Israelitische Altenheim und die Fabrikanlagen für die Ludwig Hupfeld AG in Böhlitz-Ehrenberg.
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Leipziger Persönlichkeiten – Rauchwarenhändlerfamilie Thorer

Theodor Thorer

Theodor Thorer

Theodor Thorer wurde am 26. Juni 1828 in Görlitz geboren. Die Tradition der Kürschnerei reicht bei der Familie Thorer weit zurück. Im Kirchenbuch der Stadt Gera befindet sich ein Eintrag vom 10. August 1618 über die Vermählung des Kürschnermeisters Hans Georg Thorer mit Katharina Puschel.

Theodor Thorer war Sohn von Ernst Friedrich Thorer, geboren am 20. März 1799, gestorben am 1. Juli 1878, sein Großvater war der Görlitzer Kürschnermeister Tobias Friedrich Thorer, geboren am 21. April 1732 in Gera, gestorben am 22. Mai 1800 in Görlitz.

Theodor Thorer, ältester Sohn, übernahm 1853 das väterliche Kürschnergeschäft in Görlitz – das bedeutendste Geschäft am Platz, und versorgte auch die Kürschner der Gegend mit Rauchwaren.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Felsche

Wilhelm Felsche

Wilhelm Felsche

Wilhelm Felsche wurde am 15. Juni 1798 in Leipzig geboren. Sein Vater war Konditor und Lebküchlermeister in Leipzig. Nach dem Besuch der Thomasschule lernte Felsche den Beruf des Konditors und arbeitete in Hamburg und Paris. Zurückgekehrt nach Leipzig, eröffnete Wilhelm Felsche 1821 in einem Gewölbe der Kolonnaden am Fürstenhaus in der Grimmaischen Straße eine „Conditorey-Waren-Handlung“, in der er als einer der Ersten in Deutschland mit der Produktion von Schokolade begann.

1835 ließ Felsche das traditionsreiche Café français am Augustusplatz errichten, in dem er den Luxus der Pariser Kaffeehäuser auch der Leipziger Bevölkerung bieten wollte. 1841 verlagerte Wilhelm Felsche die Produktion seiner sehr beliebten Schokolade nach Reudnitz und kaufte 1845 zum gleichen Zweck das Grundstück neben dem Café français. 1856 stieg sein Schwiegersohn Adolph Schütte-Felsche in die Firma ein. Ab 1873 erfolgte die Verlagerung der Fabrik nach Gohlis.

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Leipziger Persönlichkeiten – Walter Ulbricht

Walter Ulbricht 1950

Walter Ulbricht 1950

Walter Ernst Paul Ulbricht wurde am 30. Juni 1893 in Leipzig als erstes Kind des Schneiders Ernst August Ulbricht und dessen Ehefrau Pauline Ida im Haus Gottschedstraße 25 geboren. In dasselbe Haus zog 1899 Gustav Stresemann als Student ein. Nach seiner Volksschulzeit erlernte Ulbricht den Beruf des Möbeltischlers.

1908 trat Ulbricht dem Arbeiterjugendbildungsverein Alt-Leipzig bei, 1912 wurde er Mitglied der SPD. Walter Ulbricht hielt Vorträge vor Jugendgruppen der SPD und übernahm ehrenamtliche Tätigkeiten beim Arbeiterbildungsinstitut sowie in der Leipziger Arbeiterjugendbewegung.

Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs verfasste und veröffentlichte Walter Ulbricht als Mitglied des linken Flügels der SPD unter Führung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zahlreiche Flugblätter mit Aufrufen zur Beendigung des Krieges. Als Soldat war Ulbricht an der Ostfront und in Serbien und Mazedonien eingesetzt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Heinrich Uhlendahl

Portal der Deutschen Bücherei in Leipzig

Portal der Deutschen Bücherei in Leipzig

Heinrich Uhlendahl wurde am 4. März 1886 in Borbeck geboren. Der Sohn eines Eisenbahnstationsassistenten besuchte das Königliche Gymnasium in Neuss. Uhlendahl studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten in Berlin und Münster und bestand 1914 das philologische Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen. Seine Militärzeit als Feldartillerist im 1. Weltkrieg prägte Heinrich Uhlendahl. Im. Januar 1919 begann Uhlendahl ein Volontariat an der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin.

1920 bestand Heinrich Uhlendahl seine bibliothekarische Fachprüfung und wurde Bibliotheksassistent. Er stieg zum Bibliotheksrat auf und wurde 1923 Assistent des Direktors. Ab 1924 leitete Uhlendahl die Deutsche Bücherei in Leipzig und baute das System der Deutschen Nationalbibliografie auf, ein Verzeichnis des möglichst vollständig gesammelten Schrifttums der deutschsprachigen Länder.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Alfred Brumme

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs der Peterskirchgemeinde in Leipzig

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs der Peterskirchgemeinde in Leipzig

Max Alfred Brumme wurde am 19. Februar 1891 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Buchbinders lernte den Beruf des Steinmetz und studierte Malerei und Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Dresden bei Karl Groß und Georg Wrba, anschließend setzte er seine Ausbildung zum Bildhauer bei Adolf Lehnert in Leipzig fort.

Seine Erlebnisse im 1. Weltkrieg versuchte Brumme in expressionistischen Grafiken und in literarischer Form zu verarbeiten.

Max Alfred Brumme unterrichtete an verschiedenen Kunstschulen und wurde 1927 freischaffender Künstler. In seinen Plastiken und Glasmalereien dominieren religiöse Themen. Brumme schuf zahlreiche Büsten, gestaltete Innenräume von Kirchen, Gefallenendenkmale und Grabmäler. In den 1930er Jahren bewohnte Max Alfred Brumme das Atelier von Will Howard in der Pölitzstraße 6 in Gohlis.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl James Bühring

Carl James Bühring

Carl James Bühring

Carl James Bühring wurde am 11. Mai 1871 in Berlin geboren. Nach seinem Studium in Berlin und Braunschweig kam Carl James Bühring 1915 nach Leipzig. Im März 1915 wählten ihn die Stadtverordneten zum Stadtbaurat und Leiter des Hochbauamtes. Dem Geschmack der Zeit entsprechend, setzte Bühring bei seinen Bauten in Leipzig den roten Backstein in der Architektur ein und ließ ihn zu seinem Markenzeichen werden. Nach Auseinandersetzungen mit dem Leipziger Rat wurde Bühring 1924 abgesetzt, konnte aber als Architekt für die neuen Bauten im Leipziger Zoo gewonnen werden.

Carl James Bühring starb am 2. Januar 1936 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Otto Paul Burghardt

Otto Paul Burghardt

Otto Paul Burghardt

Otto Paul Burghardt wurde am 17. Januar 1875 in Leipzig geboren. Nach dem Abitur an der Höheren Bürgerschule in Leipzig studierte Burghardt den Technischen Lehranstalten der Stadt Leipzig und der Staatsbauschule. Zwei Jahre war er im Atelier der Leipziger Architekten Georg Weidenbach und Richard Tschammer tätig. Otto Paul Burghardt unternahm Studienreisen durch Deutschland, in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, Österreich-Ungarn und in die Tschechoslowakei.

Seit dem 1. April 1904 war Burghardt als selbstständiger Architekt in Leipzig tätig. Für seine auf der Allgemeinen Bauausstellung 1909 in Leipzig ausgestellten Entwürfe erhielt er die Goldene Medaille.

Rathaus Geringswalde

Rathaus Geringswalde

Burghardts Bauten sind geprägt von einer modernen Bauweise, nehmen jedoch Bezug zu dem vor dem 1. Weltkrieg in Leipzig typischen Reformstil. Otto Paul Burghardt studierte die Leipziger Barockbauten. 1906 wurde er mit dem Umbau des Romanushauses beauftragt. Die durchgreifende Rekonstruktion wurde von den zeitgenössischen Kritikern gelobt.

Galopprennbahn Scheibenholz

Galopprennbahn Scheibenholz

Für die Galopprennbahn Scheibenholz entwarf Otto Paul Burghardt ein massives Tribünengebäude mit zwei markanten Türmen. Burghardts wohl markantester Bau in Leipzig ist das 1929 fertigestellte Europahaus am Augustusplatz. Sein Atelier hatte Otto Paul Burghardt in der Springerstraße 13. Otto Paul Burghardt starb am 29. Dezember 1959 in Oldenburg.

Zu seinen Entwürfen und Bauten gehören:

  • 1903: Wettbewerbsentwurf für das Rathaus in Geringswalde (prämiert),
  • 1904 bis 1905: „herrschaftliches“ Mehrfamilienwohnhaus für Carl Noack in Leipzig, Hardenbergstraße 18 / August-Bebel-Straße,
  • 1906: Mausoleum der Familien Herbst und Mechler in Leipzig, Südfriedhof, IV. Abteilung,
  • 1906 bis 1907: Rekonstruktion des Romanushauses, Katharinenstraße 23,
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Leibniz-Gymnasium Leipzig (Oberrealschule, 111. Polytechnische Oberschule, Zentrum-Nord, Stadt Leipzig)

Leibniz-Gymnasium Leipzig

Das Zentrum-Nord ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nord schließt sich nördlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Hauptbahnhof und Gohlis. weiterlesen »

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Leipziger Persönlichkeiten – Fritz Baedeker

Villa Baedeker in Leipzig

Villa Baedeker in Leipzig

Fritz Baedeker wurde am 4. Dezember 1844 in Koblenz geboren. Als jüngster von drei Söhnen des Autors und Verlegers Karl Baedeker führte er den Verlag seines Vaters ab 1869 bis zu seinem Tod 1925. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Koblenz studierte Baedeker ab 1863 an der Universität Heidelberg, wechselte aber an die Universität Berlin. Anschließend begann er eine Buchhändlerlehre in Genf.

1869 wurde er mit seinem Bruder Karl Teilhaber des Verlags seines Vaters Karl Baedeker. 1870 gaben sie die Buchhandlung ihres Vaters auf und verlegten den Sitz des Verlages 1872 nach Leipzig. Das Angebot konzentrierte sich auf den Verlag und die Erweiterung des Angebots an Reiseführern. 1878 übernahm Fritz Baedeker allein die Verlagsführung. 1909 wurde der Ehrendoktor der Universität Leipzig.

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Leizpiger Persönlichkeiten – Bruno Apitz

Gedenktafel am Wohnhaus von Bruno Apitz in Volkmarsdorf

Gedenktafel am Wohnhaus von Bruno Apitz in Volkmarsdorf

Bruno Apitz wurde am 28. April 1900 in Leipzig als zwölftes Kind einer Waschfrau und eines Wachstuchdruckers im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf geboren. Er besuchte die Volksschule und absolvierte eine Ausbildung zum Stempeldrucker. Trotz Teilnahme am 1. Weltkrieg war Bruno Apitz Kriegsgegner und begeisterter Anhänger Karl Liebknechts.

Im Alter von 17 Jahren hielt er eine Ansprache vor streikenden Arbeitern einer Munitionsfabrik, wofür er eine 19monatige Gefängnisstrafe erhielt. Apitz beteiligte sich 1918 in einer Leipziger Arbeiterhundertschaft an der Novemberrevolution und begann eine Ausbildung zum Buchhändler. 1919 wurde Mitglied der SPD und verlor wegen der Teilnahme am Buchhändlerstreik seine Lehrstelle.

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs der Peterskirchgemeinde in Leipzig (Zentrum-Süd, Musikviertel, Stadt Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs der Peterskirchgemeinde in Leipzig

Das Zentrum-Süd ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Süd schließt sich südlich und südwestlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen dem Neuen Rathaus, dem Südplatz, dem Elsterflutbett und dem Bayrischen Bahnhof. weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Wachau (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Wachau

Wachau ist ein Ortsteil der Große Kreisstadt im Westen des Landkreises Leipzig. Wachau liegt im Leipziger Neuseenland, südlich von Leipzig (ca. 10 km) zwischen Leipzig und Borna (ca. 24 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs des Brockhaus-Verlages in Leipzig (Zentrum-Ost, Stadt Leipzig)

Denkmal für Die Gefallenen des 1. Weltkriegs des Brockhaus-Verlages in Leipzig

Das Zentrum-Ost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Leipzig ist eine Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Das Zentrum-Ost schließt sich östlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen dem Hauptbahnhof und Reudnitz. weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Thekla (Stadt Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Thekla

Thekla ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Thekla liegt im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig zwischen Mockau und Taucha, ca. 6 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Neustadt-Neuschönefeld (Stadt Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Neustadt-Neuschönefeld

Neustadt-Neuschönefeld ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Neustadt-Neuschönefeld liegt im zentralen Stadtgebiet von Leipzig zwischen dem Zentrum und Schönefeld, ca. 2 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Lützschena (Stadt Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Lützschena

Lützschena ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Lützschena liegt im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig an der Weißen Elster und der Luppe, zwischen Wahren und Schkeuditz (ca. 4 km), ca. 11 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkriegs auf dem Friedhof Leutzsch (Stadt Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkriegs auf dem Friedhof Leutzsch

Leutzsch ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leutzsch liegt an der Luppe im nordwestlichen Stadtgebiet von Leipzig, ca. 6 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

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Das Zentrum-West in Leipzig – Zwischen barocker Gartenplanung und sozialistischem Plattenbau

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Das heutige Zentrum-West in Leipzig umfasst die Westvorstadt und das Bachviertel. Bis in das 18. Jahrhundert war der Bereich westlich der Altstadt von Leipzig eine sumpfige Aue zwischen Pleiße und Weißer Elster. Entlang der Pleiße standen die Barfuß-, die Thomas- und die Nonnenmühle, an einem Seitenarm der Weißen Elster die Angermühle.
Die mittelalterliche Fernhandelsstraße Via Regia führte durch diese Sumpflandschaft, heute der Verlauf der Jahnallee und des Ranstädter Steinwegs. Bereits im Mittelalter fanden Flussregulierungsmaßnahmen statt, so entstanden der Elstermühlgraben und der Pleißemühlgraben, die das Zentrum-West heute an zwei Seiten umfließen.

Bereits im Mittelalter war die Via Regia im Bereich des Ranstädter Steinwegs von zwei Häuserreihen gesäumt – die Mühlgrabensiedlung und neben der Jacobskapelle das Jacobsviertel oder Jacobsparochie. Hinzu kam das 1295 erstmals erwähnte Naundörfchen. Aus diesen Siedlungen entstand im 12. Jahrhundert die Ranstädter Vorstadt oder Rannische Vorstadt, die an der heutigen Leibnizstraße durch das Äußere Rannische Tor abgeschlossen wurde. In der Rannischen Vorstadt wohnten, wegen der beiden Mühlgräben, vor allem Fleischer, Gerber, Färber und Fischer.

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Holzhausen (Stadt Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Holzhausen

Holzhausen ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Holzhausen liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen Baalsdorf und Liebertwolkwitz, ca. 9 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Zwenkau (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Zwenkau

Zwenkau ist eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Leipzig. Zwenkau liegt im Leipziger Neuseenland am Zwenkauer See, südlich von Leipzig (ca. 20 km) zwischen Leipzig und Borna (ca. 18 km). weiterlesen »

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Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Wurzen (bei Leipzig)

Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Wurzen

Wurzen ist eine Große Kreisstadt im Nordosten des Landkreises Leipzig. Wurzen liegt an der Mulde, östlich von Leipzig (ca. 28 km) zwischen Leipzig und Oschatz (ca. 28 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Schenkenberg (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs in Schenkenberg

Schenkenberg ist ein Ortsteil der Stadt Delitzsch im Norden des Landkreises Nordsachsen. Schenkenberg liegt im nördlichen Leipziger Neuseenland, nördlich von Leipzig (ca. 27 km) zwischen Delitzsch (ca. 4 km) und Bitterfeld (ca. 12 km). weiterlesen »

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Marktbrunnen und Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Rochlitz (bei Chemnitz)

Marktbrunnen und Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Rochlitz

Rochlitz ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Rochlitz liegt an der Zwickauer Mulde, nordwestlich von Chemnitz (ca. 34 km) zwischen Chemnitz und Leipzig (ca. 59 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Prießnitz (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Prießnitz

Prießnitz ist ein Ortsteil der Kleinstadt Frohburg im Süden des Landkreises Leipzig. Prießnitz liegt südöstlich von Leipzig (ca. 38 km) zwischen Borna (ca. 13 km) und Rochlitz (ca. 18 km). weiterlesen »

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Gedenkstein für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Pödelwitz (bei Leipzig)

Gedenkstein für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Pödelwitz

Pödelwitz ist ein Ortsteil der Kleinstadt Groitzsch im Südwesten des Landkreises Leipzig. Pödelwitz liegt im Leipziger Neuseenland, südlich von Leipzig (ca. 32 km) zwischen Groitzsch (ca. 6 km) und Borna (ca. 15 km). weiterlesen »

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Medizinische Berufsfachschule Leipzig (ehem. Intendantur des 2. Königlich-sächsischen Armeekorps, Bezirksparteischule der SED, Zentrum-Nord, Stadt Leipzig)

Medizinische Berufsfachschule Leipzig

Das Zentrum-Nord ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nord schließt sich nördlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Hauptbahnhof und Gohlis. weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Mühlau (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Mühlau

Mühlau ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde im Westen des Landkreises Mittelsachsen. Mühlau nordwestlich von Chemnitz (ca. 20 km), zwischen Chemnitz und Altenburg (ca. 31 km). weiterlesen »

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100 Jahre Altes Messegelände Leipzig

Das Doppel-M - Logo der Leipziger MesseIm Jahr 1895 fand in Leipzig die erste Mustermesse der Welt statt. Die Händler brachten nun nicht mehr alle Waren zur Messe, sie brachten nur noch ein Ausstellungsstück mit, der Kunde konnte sich das anschauen, bestellen und die Ware wurde zu ihm nach Hause geliefert. Möglich geworden war das durch die industrielle Massenproduktion, die Eisenbahn und die Verbesserung des Postwesens. Der Übergang zur Mustermesse brachte in Leipzig einen neuen Gebäudetyp hervor, den Messepalast. 1893 begann der Bau des ersten Mustermessehauses der Welt, des Städtischen Kaufhauses. Bis zum 1. Weltkrieg entstanden in Leipzig über 30 solcher Messehäuser neuen Typs.

Der Platz reichte trotzdem nicht aus, zeitweise wurden auch das Alte Rathaus, die Universität und Museen genutzt. Leipzig konnte so seine Vormachtstellung im Bereich der Konsumgütermesse in Europa festigen. Zum führenden Messeplatz der Produktionsmittelindustrie wurde Leipzig mit der Technischen Messe und Baumesse, die 1918 zum ersten Mal stattfand.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Klassische Moderne

Bauen zwischen den Weltkriegen in Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig, Fassade Querbau

Neues Grassimuseum Leipzig

Das Bauen der Zwanziger Jahre findet nicht zwischen 1920 und 1929 statt, es beginnt vor dem 1. Weltkrieg und endet nicht 1933. Was als das Bauen der Zwanziger Jahre bezeichnet wird, hat seine Ursprünge weit vor dem 1. Weltkrieg, in den Bauten von Henry van de Velde oder den Ideen des Deutschen Werkbundes beispielsweise. Die Ideen jener Zeit wirken weit bis in das 20. Jahrhundert hinein und prägen bis heute die Formensprache der Architektur.

Die gesellschaftliche und politische Verwirrung nach dem verlorenen 1. Weltkrieg in Deutschland führte zu einem Neubeginn beim Bauen. Die Architekten standen vor der Frage, in welcher Formensprache sie nun bauen sollten, auch angesichts gewaltiger Aufgaben, vor allem im Wohnungsbau. Einigkeit herrschte nicht. Henry van de Velde hatte propagiert, dass Architektur ein Gesamtkunstwerk sein müsse. Hermann Muthesius vom Deutschen Werkbund hingegen forderte die Ausrichtung der Bau- und Produktgestaltung auf die Parameter der industriellen Produktion.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Jugendstil

Steibs Hof Leipzig

Steibs Hof Leipzig

Der Jugendstil bestimmt das Bauen um die Wende vom 19. Zum 20. Jahrhundert. Doch nicht ausschließlich. Das Bauen in den Formen des Historismus und des Eklektizismus hält sich hartnäckig. Progressive Architekten verweigern sich dem Jugendstil und schließen sich der Reformbewegung an. Auch der Name Jugendstil gilt nur für Deutschland. In Österreich heißt es Secessionsstil, Modernisme in Spanien, in Russland Modern, Art Nouveau in Frankreich, Modern Style in Großbritannien und Floreale in Italien. Seinen Ursprung hat der Jugendstil in Frankreich, seinen deutschen Namen hat er nach der künstlerischen Wochenzeitschrift Jugend, die erstmals im Mai 1896 in München erschien.

Eine einheitliche Formensprache entwickeln die Künstler und Architekten des Jugendstils nicht. Es überwiegt zwar der florale Jugendstil, der spielerisch Naturmotive und menschliche Darstellungen verbindet. Daneben gibt es aber auch den geometrischen Jugendstil, den Kubismus, den Symbolismus und in der Spätphase kurz vor dem ersten Weltkrieg setzt sich der Expressionismus auch im Bauen durch.

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Lissa (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Lissa

Lissa ist ein Ortsteil der Gemeinde Wiedemar im Westen des Landkreises Nordsachsen. Lissa liegt im nördlichen Leipziger Neuseenland, nordwestlich von Leipzig (ca. 25 km) zwischen Schkeuditz (ca. 19 km) und Delitzsch (ca. 9 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Kulkwitz (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Kulkwitz

Kulkwitz ist ein Ortsteil der Stadt Markranstädt im Westen des Landkreises Leipzig. Kulkwitz liegt im Leipziger Neuseenland, südwestlich von Leipzig (ca. 16 km) zwischen Leipzig und Lützen (ca. 11 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Klitzschen (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Klitzschen

Klitzschen ist ein Ortsteil der Gemeinde Mockrehna im Südwesten des Landkreises Nordsachsen. Klitzschen liegt nordöstlich von Leipzig (ca. 48 km) zwischen Eilenburg (ca. 24 km) und Torgau (ca. 9 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Burgstädt (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Burgstädt

Burgstädt eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Mittelsachsen. Burgstädt liegt zwischen der Zwickauer Mulde und der Chemnitz, nordwestlich von Chemnitz (ca. 15 km) zwischen Chemnitz und Rochlitz (ca. 21 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Börtewitz (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Börtewitz

Börtewitz ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Börtewitz liegt nördlich von Chemnitz (ca. 59 km) zwischen Grimma (ca. 24 km) und Döbeln (ca. 17 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Beucha (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Beucha

Beucha ein Ortsteil der Stadt Brandis im Osten des Landkreises Leipzig. Beucha liegt östlich von Leipzig (ca. 17 km) zwischen Leipzig und Wurzen (ca. 17 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Niederaudenhain (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Niederaudenhain

Niederaudenhain ein Ortsteil der Gemeinde Mockrehna im Süden des Landkreises Nordsachsen. Niederaudenhain liegt am Südrand der Dübener Heide, nordöstlich von Leipzig (ca. 41 km) zwischen Eilenburg (ca. 18 km) und Torgau (ca. 15 km).
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Leipzig auf Platz 9 ….

… mit Blick auf die 600.000

Universität Leipzig, Neues Augusteum und Paulinum590.337 – das ist die offizielle Zahl der Einwohner in Leipzig zum 31. Dezember 2017. Damit rutschte Leipzig in der Liste der deutschen Großstädte von Platz 10 auf Platz 9 – Platz 8 fest im Blick.

Leipzig ist weiterhin die am schnellsten wachsende Großstadt in Deutschland. Mit einem Einwohnerzuwachs von rund 10. 000 Personen befand sich Leipzig im vergangenen Jahr allerdings wieder leicht unterhalb der langfristigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030. Die spannende Frage ist, wann Leipzig die 600.000-Einwohner-Marke überspringt – noch 2018 oder doch erst Anfang 2019 .

Vor dem 1. Weltkrieg lag Leipzig mit 604.000 Einwohnern auf Platz vier der deutschen Städte, damals hinter Berlin, Hamburg und München. Auch 1946 konnte der vierte Platz mit 608.000 Einwohnern bestätigt werden. Dann ging es deutlich abwärts. Mit 493.000 Einwohnern lag Leipzig zur Jahrtausendwende nur noch auf Platz 13. Seitdem wurden Duisburg, Hannover, Bremen und jetzt auch Essen überholt.

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Leipzig schaut auf die 600.000-Einwohner-Marke

Alte Handelsbörse am Naschmarkt in Leipzig

Am 31. Dezember 2017 lebten in der Messestadt Leipzig offizielle 590.337 Einwohner. Leipzig steig in der Liste der deutschen Großstädte von Platz 10 auf Platz 9 und hat Platz 8 fest im Blick.

Leipzig ist auch weiterhin die am schnellsten wachsende Großstadt in Deutschland. Etwa 10.000 Personen betrug der Zuwachs im Jahr 2017 und blieb damit leicht unterhalb der langfristigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030. Die spannende Frage in Leipzig ist nun, wann die 600.000-Einwohner-Marke geknackt wird. Das könnte Ende 2018 der Fall sein, oder im Frühjahr 2019. weiterlesen »

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Rochlitz – Die Stadt des roten Porphyrs

Rochlitz an der Zwickauer Mulde - Schloss, Petrikirche und Mühle

Rochlitz an der Zwickauer Mulde – Schloss, Petrikirche und Mühle

Rochlitz ist eine Große Kreisstadt im Westen des Landkreises Mittelsachsen. In Rochlitz leben ca. 6.000 Menschen. Die Stadt liegt an der Zwickauer Mulde im Nordwesten des Freistaats Sachsen, ca. 56 km südöstlich von Leipzig und ca. 37 km nordwestlich von Chemnitz.

Die Burg Rochlitz wird im Jahr 1009 zum ersten Mal erwähnt. Der seit dem Ende des 10. Jahrhunderts den Markgrafen von Meißen gehörende Allodialbesitz fiel 1046 an König Heinrich III., der die Burg Rochlitz seiner Frau Agnes von Poitou als Wittum übergab.

König Konrad III. schenkte die Burg Rochlitz 1143 dem Markgrafen Konrad von Meißen. Unter Dedo von Groitzsch war die Burg Residenz einer wettinischen Nebenlinie. Im 13. und 14. Jahrhundert diente die Burg Rochlitz mehrmals der fürstlichen Hofhaltung und zwischen 1296 und 1298 nochmals als Reichsburg. Zwischen 1482 und 1501 residierte Herzogin Amalia, die Witwe von Herzog Ludwig dem Reichen von Bayern-Landshut in Rochlitz, zwischen 1507 und 15012 der Hochmeister des Deutschen Ordens, Friedrich von Sachsen und zwischen 1591 und 1611 Kurfürstin Sophie von Sachsen, die Witwe des Kurfürsten Christian I. von Sachsen.

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Ev. Stadtkirche St. Laurentius Möckern (bei Magdeburg)

Möckern, Ev. Stadtkirche St. Laurentius

Möckern ist eine Kleinstadt im Süden des Landkreises Jerichower Land. Möckern liegt im westlichen Fläming, östlich von Magdeburg (ca. 26 km) zwischen Burg (ca. 16 km) und Zerbst (ca. 27 km). weiterlesen »

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Rundgang durch das Zentrum-Südost – vom Bayrischen Bahnhof zur Alten Messe

Zentrum-Südost, Russische Kirche

Die russische Gedächtniskirche in Leipzig

Das Zentrum-Südost in Leipzig ist ein vielgestaltiger Stadtteil. Das Neue Grassimuseum mit dem Alten Johannisfriedhof und das Seeburgviertel gehören zum Zentrum-Südost, wie der Bayrische Bahnhof, das Universitätsklinikum, die Deutsche Nationalbibliothek und das Alte Messegelände. Der Friedenspark, der ehem. Neue Johannisfriedhof und der Botanische Garten der Universität Leipzig sind die grünen Lungen der südöstlichen Vorstadt.

Geschichte

Bayrischer Bahnhof in Leipzig

Bayrischer Bahnhof in Leipzig

Die ersten planmäßigen Stadterweiterungen südöstlich der Innenstadt von Leipzig entstanden im heutigen Seeburgviertel nach 1830. Mit der Eröffnung des Bayrischen Bahnhofs 1842 erfuhr die südöstliche Vorstadt eine nochmalige Erweiterung. Zwischen 1865 und 1891 erfolgte die erste Bebauung des Wissenschaftlichen Viertels.

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1000 Jahre Leipzig – Die Stadtgeschichte auf Briefmarken

1000 Jahre Leipzig – im Jahr 2015 feiert die Messestadt die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung durch Bischof Thietmar von Merseburg. Die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – hat in ihrer 1000jährigen Geschichte Höhen und Tiefen erlebt. Von der ersten Siedlung, die Slawen um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße, Weißer Elster und Parthe anlegten bis zur Verleihung des Stadtrechtes im Jahr 1165 durch Markgraf Otto der Reiche von Meißen vergingen mehr als 200 Jahre. Der Aufschwung der Stadt begann im 15. Jahrhundert mit der Gründung der Universität 1409 und der Erhebung zur Reichsmessestadt 1497.

Leipzig war bis zum Ende des 2. Weltkrieges neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. Als im Jahr 1825 der Börsenverein der Deutschen Buchhändler in Leipzig gegründet wurde, ist die Stadt bereits eines der Zentren des deutschen Buchhandels und Verlagswesens.

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Rundgang durch das Seeburgviertel in Leipzig

Edition Peters in der Talstraße

Edition Peters in der Talstraße

Das Seeburgviertel in Leipzig ist nach der mittig durch das Gebiet führenden Seeburgstraße benannt. Namenspatron ist Moritz Seeburg 1794 bis 1851), Leipziger Rechtsanwalt und Stadtrat. Ältere Namen des Seeburgviertels sind Neue oder auch Kleine Johannisvorstadt.

Das Seeburgviertel gehört zum Stadtteil Zentrum-Südost und wird begrenzt von der Goldschmidtstraße im Norden, der Stephanstraße im Osten, dem Universitätsklinikum/Windmühlenstraße im Süden und dem Rossplatz im Westen.

Geschichte

Neues Grassimuseum Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig

Die bauliche Entwicklung der Leipziger Ostvorstadt setzte bereits 1278 ein mit der Gründung des Johannishospitals und des Alten Johannisfriedhofs. Eine großflächige Bebauung des Seeburgviertels begann erst im 17. Jahrhundert. Bereits 1661 hatte Georg Ulrich Welsch, Vorsteher des Johannishospitals, an der heutigen Seeburgstraße Zinshäuser bauen lassen. Zwischen 1800 und 1809 kamen weitere 74 Häuser hinzu. 1831/1832 wurde auf Initiative von Stadtrat Seeburg die ehem. Sandgrube in die Kleingartenanlage Johannistal mit über 200 Parzellen umgewandelt.
Im Norden des Seeburgviertels befand sich seit Ende des 17. Jahrhunderts der Großbosesche Garten, später der Reimersche Garten. Ab etwa 1840 begannen Parzellierung und Bebauung des Gartens.

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