November 2019

Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Klassische Moderne

Bauen zwischen den Weltkriegen in Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig, Fassade Querbau

Neues Grassimuseum Leipzig

Das Bauen der Zwanziger Jahre findet nicht zwischen 1920 und 1929 statt, es beginnt vor dem 1. Weltkrieg und endet nicht 1933. Was als das Bauen der Zwanziger Jahre bezeichnet wird, hat seine Ursprünge weit vor dem 1. Weltkrieg, in den Bauten von Henry van de Velde oder den Ideen des Deutschen Werkbundes beispielsweise. Die Ideen jener Zeit wirken weit bis in das 20. Jahrhundert hinein und prägen bis heute die Formensprache der Architektur.

Die gesellschaftliche und politische Verwirrung nach dem verlorenen 1. Weltkrieg in Deutschland führte zu einem Neubeginn beim Bauen. Die Architekten standen vor der Frage, in welcher Formensprache sie nun bauen sollten, auch angesichts gewaltiger Aufgaben, vor allem im Wohnungsbau. Einigkeit herrschte nicht. Henry van de Velde hatte propagiert, dass Architektur ein Gesamtkunstwerk sein müsse. Hermann Muthesius vom Deutschen Werkbund hingegen forderte die Ausrichtung der Bau- und Produktgestaltung auf die Parameter der industriellen Produktion.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Jugendstil

Steibs Hof Leipzig

Steibs Hof Leipzig

Der Jugendstil bestimmt das Bauen um die Wende vom 19. Zum 20. Jahrhundert. Doch nicht ausschließlich. Das Bauen in den Formen des Historismus und des Eklektizismus hält sich hartnäckig. Progressive Architekten verweigern sich dem Jugendstil und schließen sich der Reformbewegung an. Auch der Name Jugendstil gilt nur für Deutschland. In Österreich heißt es Secessionsstil, Modernisme in Spanien, in Russland Modern, Art Nouveau in Frankreich, Modern Style in Großbritannien und Floreale in Italien. Seinen Ursprung hat der Jugendstil in Frankreich, seinen deutschen Namen hat er nach der künstlerischen Wochenzeitschrift Jugend, die erstmals im Mai 1896 in München erschien.

Eine einheitliche Formensprache entwickeln die Künstler und Architekten des Jugendstils nicht. Es überwiegt zwar der florale Jugendstil, der spielerisch Naturmotive und menschliche Darstellungen verbindet. Daneben gibt es aber auch den geometrischen Jugendstil, den Kubismus, den Symbolismus und in der Spätphase kurz vor dem ersten Weltkrieg setzt sich der Expressionismus auch im Bauen durch.

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Lissa (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Lissa

Lissa ist ein Ortsteil der Gemeinde Wiedemar im Westen des Landkreises Nordsachsen. Lissa liegt im nördlichen Leipziger Neuseenland, nordwestlich von Leipzig (ca. 25 km) zwischen Schkeuditz (ca. 19 km) und Delitzsch (ca. 9 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Kulkwitz (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Kulkwitz

Kulkwitz ist ein Ortsteil der Stadt Markranstädt im Westen des Landkreises Leipzig. Kulkwitz liegt im Leipziger Neuseenland, südwestlich von Leipzig (ca. 16 km) zwischen Leipzig und Lützen (ca. 11 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Klitzschen (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Klitzschen

Klitzschen ist ein Ortsteil der Gemeinde Mockrehna im Südwesten des Landkreises Nordsachsen. Klitzschen liegt nordöstlich von Leipzig (ca. 48 km) zwischen Eilenburg (ca. 24 km) und Torgau (ca. 9 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Burgstädt (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Burgstädt

Burgstädt eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Mittelsachsen. Burgstädt liegt zwischen der Zwickauer Mulde und der Chemnitz, nordwestlich von Chemnitz (ca. 15 km) zwischen Chemnitz und Rochlitz (ca. 21 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Börtewitz (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Börtewitz

Börtewitz ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Börtewitz liegt nördlich von Chemnitz (ca. 59 km) zwischen Grimma (ca. 24 km) und Döbeln (ca. 17 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Beucha (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Beucha

Beucha ein Ortsteil der Stadt Brandis im Osten des Landkreises Leipzig. Beucha liegt östlich von Leipzig (ca. 17 km) zwischen Leipzig und Wurzen (ca. 17 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Niederaudenhain (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Niederaudenhain

Niederaudenhain ein Ortsteil der Gemeinde Mockrehna im Süden des Landkreises Nordsachsen. Niederaudenhain liegt am Südrand der Dübener Heide, nordöstlich von Leipzig (ca. 41 km) zwischen Eilenburg (ca. 18 km) und Torgau (ca. 15 km).
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Leipzig auf Platz 9 ….

… mit Blick auf die 600.000

Universität Leipzig, Neues Augusteum und Paulinum590.337 – das ist die offizielle Zahl der Einwohner in Leipzig zum 31. Dezember 2017. Damit rutschte Leipzig in der Liste der deutschen Großstädte von Platz 10 auf Platz 9 – Platz 8 fest im Blick.

Leipzig ist weiterhin die am schnellsten wachsende Großstadt in Deutschland. Mit einem Einwohnerzuwachs von rund 10. 000 Personen befand sich Leipzig im vergangenen Jahr allerdings wieder leicht unterhalb der langfristigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030. Die spannende Frage ist, wann Leipzig die 600.000-Einwohner-Marke überspringt – noch 2018 oder doch erst Anfang 2019 .

Vor dem 1. Weltkrieg lag Leipzig mit 604.000 Einwohnern auf Platz vier der deutschen Städte, damals hinter Berlin, Hamburg und München. Auch 1946 konnte der vierte Platz mit 608.000 Einwohnern bestätigt werden. Dann ging es deutlich abwärts. Mit 493.000 Einwohnern lag Leipzig zur Jahrtausendwende nur noch auf Platz 13. Seitdem wurden Duisburg, Hannover, Bremen und jetzt auch Essen überholt.

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Leipzig schaut auf die 600.000-Einwohner-Marke

Alte Handelsbörse am Naschmarkt in Leipzig

Am 31. Dezember 2017 lebten in der Messestadt Leipzig offizielle 590.337 Einwohner. Leipzig steig in der Liste der deutschen Großstädte von Platz 10 auf Platz 9 und hat Platz 8 fest im Blick.

Leipzig ist auch weiterhin die am schnellsten wachsende Großstadt in Deutschland. Etwa 10.000 Personen betrug der Zuwachs im Jahr 2017 und blieb damit leicht unterhalb der langfristigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030. Die spannende Frage in Leipzig ist nun, wann die 600.000-Einwohner-Marke geknackt wird. Das könnte Ende 2018 der Fall sein, oder im Frühjahr 2019. weiterlesen »

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Rochlitz – Die Stadt des roten Porphyrs

Rochlitz an der Zwickauer Mulde - Schloss, Petrikirche und Mühle

Rochlitz an der Zwickauer Mulde – Schloss, Petrikirche und Mühle

Rochlitz ist eine Große Kreisstadt im Westen des Landkreises Mittelsachsen. In Rochlitz leben ca. 6.000 Menschen. Die Stadt liegt an der Zwickauer Mulde im Nordwesten des Freistaats Sachsen, ca. 56 km südöstlich von Leipzig und ca. 37 km nordwestlich von Chemnitz.

Die Burg Rochlitz wird im Jahr 1009 zum ersten Mal erwähnt. Der seit dem Ende des 10. Jahrhunderts den Markgrafen von Meißen gehörende Allodialbesitz fiel 1046 an König Heinrich III., der die Burg Rochlitz seiner Frau Agnes von Poitou als Wittum übergab.

König Konrad III. schenkte die Burg Rochlitz 1143 dem Markgrafen Konrad von Meißen. Unter Dedo von Groitzsch war die Burg Residenz einer wettinischen Nebenlinie. Im 13. und 14. Jahrhundert diente die Burg Rochlitz mehrmals der fürstlichen Hofhaltung und zwischen 1296 und 1298 nochmals als Reichsburg. Zwischen 1482 und 1501 residierte Herzogin Amalia, die Witwe von Herzog Ludwig dem Reichen von Bayern-Landshut in Rochlitz, zwischen 1507 und 15012 der Hochmeister des Deutschen Ordens, Friedrich von Sachsen und zwischen 1591 und 1611 Kurfürstin Sophie von Sachsen, die Witwe des Kurfürsten Christian I. von Sachsen.

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Ev. Stadtkirche St. Laurentius Möckern (bei Magdeburg)

Möckern, Ev. Stadtkirche St. Laurentius

Möckern ist eine Kleinstadt im Süden des Landkreises Jerichower Land. Möckern liegt im westlichen Fläming, östlich von Magdeburg (ca. 26 km) zwischen Burg (ca. 16 km) und Zerbst (ca. 27 km). weiterlesen »

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1000 Jahre Leipzig – Die Stadtgeschichte auf Briefmarken

1000 Jahre Leipzig – im Jahr 2015 feiert die Messestadt die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung durch Bischof Thietmar von Merseburg. Die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – hat in ihrer 1000jährigen Geschichte Höhen und Tiefen erlebt. Von der ersten Siedlung, die Slawen um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße, Weißer Elster und Parthe anlegten bis zur Verleihung des Stadtrechtes im Jahr 1165 durch Markgraf Otto der Reiche von Meißen vergingen mehr als 200 Jahre. Der Aufschwung der Stadt begann im 15. Jahrhundert mit der Gründung der Universität 1409 und der Erhebung zur Reichsmessestadt 1497.

Leipzig war bis zum Ende des 2. Weltkrieges neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. Als im Jahr 1825 der Börsenverein der Deutschen Buchhändler in Leipzig gegründet wurde, ist die Stadt bereits eines der Zentren des deutschen Buchhandels und Verlagswesens.

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